Generationenwechsel in der Luftrettung: Heute ist erstmals ein Hubschrauber der neuesten Generation, die EC 145 T2, in Deutschland zu einem Rettungseinsatz gestartet. Die Besatzung der Münchner Station der DRF Luftrettung wurde um 13:10 Uhr zu einem dringenden Intensivtransport nach Fürstenfeldbruck alarmiert.
Die Flughafen München GmbH (FMG) untersucht mit Hilfe ihrer mobilen Luftmessstation in den kommenden sechs Monaten die Luftqualität im Freisinger Ortsteil Pulling. Mit Hilfe leistungsfähiger Messgeräte können detaillierte Erkenntnisse über mögliche Luftschadstoffe in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens gewonnen werden. Mit der Aufstellung in Pulling kommt die moderne Messstation erstmals im Landkreis Freising zum Einsatz. Betrieben wird die Anlage von der Ingenieurgesellschaft Müller-BBM, einem vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zugelassenen Prüfinstitut.
Im Januar 2015 sind 1.749.732 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl Lokalpassagiere stieg im Januar 2015 um 6,2 Prozent auf 1.198.795. Der Transferanteil lag im ersten Monat des Jahres bei 31,1 Prozent (-2,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr); Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 5,6 Prozent auf 542.942. Mit 20.498 Flugbewegungen reduzierte sich im Januar 2015 deren Anzahl um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Beim Abschlusstraining der ersten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Abu Dhabi (Qualifying: 13. Februar; Rennen: 14. Februar) untermauerte der deutsche Pilot Matthias Dolderer seine Ambitionen, in diesem Jahr ganz vorne mitmischen zu wollen. Im ersten Run des Tages flog der 44-jährige Tannheimer sogar die schnellste Zeit, sein Lauf wurde allerdings nicht gewertet.
Am Flughafen Frankfurt setzt sich das Passagierwachstum auch im neuen Jahr fort: Mehr als vier Millionen Fluggäste nutzten im Januar Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz – ein Plus von 1,3 Prozent, das vor allem auf einen wachsenden Interkontinentalverkehr zurückzuführen ist. Trotz steigendem Passagieraufkommen ist die Zahl der Flugbewegungen mit 34.611 Starts und Landungen rückläufig (minus 2,6 Prozent), die Summe der Höchststartgewichte stieg hingegen um 2,6 Prozent auf rund 2,2 Millionen Tonnen.
ARTS übernimmt seit Ende letzten Jahres die Leitung des neuen Arbeitskreises Personal beim LRT, dem Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/ Thüringen e.V. Auch in der Luft- und Raumfahrtbranche steht die Personalwirtschaft vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, der demographische Wandel, zunehmender Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter, höhere Ansprüche der Arbeitnehmer an ihren Arbeitsalltag und die sich ständig ändernde technische Welt. Das LRT, ein Netzwerk aus Unternehmen und Forschungsinstituten der Branche in Sachsen und Thüringen, möchte mit dem neu gegründeten Forum eine Informations- und Austauschplattform für aktuelle Entwicklungen im Personalmanagement bieten.
Erneut hat die Vereinigung Cockpit (VC) zu zweitägigen Warnstreiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings aufgerufen – mit größten Anstrengungen kann ein Sonderflugplan der Airline angeboten werden, betroffen sind wieder zehntausende Passagiere. Dazu kritisierte der Hauptgeschäftsführer des deutschen Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, heute in Berlin, dass die Auseinandersetzungen erneut auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen würden: Die Flughafenunternehmen seien nicht Tarifpartner und die betroffenen Passagiere würden zum Spielball der Partikularinteressen einer privilegierten Berufsgruppe. "Das ist einfach unverantwortlich", so Beisel.
Eine alarmierend große Anzahl von Piloten geht Ihrer Arbeit nach, ohne ein festes Anstellungsverhältnis in dem Unternehmen zu haben, für das sie fliegen. Die Ergebnisse einer gerade veröffentlichten Studie zeigen, dass gerade sog. Billigairlines solche Piloten einsetzen. Die Ergebnisse dieser Studie, die von der Universität Ghent (Belgien) durchgeführt und von der Europäischen Kommission finanziert wurde, werden heute und morgen in Paris der Öffentlichkeit präsentiert.
Die MTU Aero Engines AG hat im Geschäftsjahr 2014 erneut Rekordwerte erzielt: Der Umsatz erreichte mit einem Plus von zehn Prozent auf 3.913,9 Mio. Euro einen neuen Höchststand (2013: 3.574,1 Mio. Euro). Beim operativen Ergebnis1 liegt der neue Höchstwert bei 382,7 Mio. Euro nach 377,4 Mio. Euro im Jahr 2013. Mit 253,3 Mio. Euro erwirtschaftete die MTU (2013: 238,6 Mio. Euro) den höchsten Gewinn nach Steuern2 in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte. Weiteres Wachstum im Passagierverkehr lässt ebenfalls eine starke Nachfrage nach Triebwerken und Dienstleistungen erwarten.
Im Januar 2015 die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Flughafen Wien zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Anzahl der Fluggäste um 5,9 Prozent auf insgesamt 1.323.682. Neben den negativen Auswirkungen der Krisensituationen in Russland und der Ukraine und der damit verbundenen rückläufigen Entwicklung im Transferverkehr war dafür vor allem die Reduktionen des Flugangebots der Austrian Airlines ausschlaggebend. Ein deutliches Passagier-Wachstum verzeichneten dagegen beispielsweise Qatar Airways, Iberia oder auch Air France-KLM. Gut entwickelt haben sich auch die in 2014 neu aufgenommen Strecken von Air China und Ethiopian.
Die Gewerkschaft VC Cockpit hat für die Zeit zwischen morgen (Donnerstag, 12. Februar) um 0.00 Uhr und Freitag (13. Februar) um 23.59 Uhr einen Streik bei Germanwings angekündigt. Um ihren Fluggästen Planungssicherheit zu geben, bereitet die deutsche Airline derzeit einen Ersatzflugplan vor, der ab Donnerstag während der Streikphase gilt. In den Streikzeitraum fallen insgesamt etwa 900 Flüge. Von den 80 Starts und Landungen, die ursprünglich von Germanwings Donnerstag am Flughafen Stuttgart geplant waren, wurden 28 Flüge gestrichen, jeweils 14 Starts und 14 Landungen. Passagiere werden dringend gebeten, sich bei der Airline oder bei ihrem Reiseveranstalter über ihren Flugstatus zu informieren.