Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat der MTU Aero Engines AG am Freitag einen Besuch abgestattet. Seehofer kam in Begleitung von Gerda Hasselfeldt (MdB), Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. Empfangen wurden die Gäste vom MTU-Vorstandsvorsitzenden Reiner Winkler, Technik-Vorstand Dr. Rainer Martens und Michael Schreyögg, Vorstand Programme. Seehofer würdigte vor allem das Engagement des Unternehmens zur Standortsicherung für die Luftfahrtindustrie in Bayern.
Mit einem fünften Platz beim Qualifying der ersten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Abu Dhabi setzte der deutsche Pilot Matthias Dolderer eine erste kleine Duftmarke in der neuen Saison. Und das trotz einer Zwei-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund eines falschen Flugwinkels innerhalb eines Air Gates.
Lufthansa und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben in dieser Woche ihre Verhandlungen zu zahlreichen Themen fortgesetzt, die unter dem Titel "Agenda Kabine" gebündelt worden sind. Die Frist zum Abbruch der Verhandlungen ist in der vergangenen Nacht um 00:00 Uhr ausgelaufen. Die Gespräche können damit nur mit einer Einigung beendet werden oder werden in eine Schlichtung überführt. Auf dieses Vorgehen hatten sich die Tarifpartner im Juli vergangenen Jahres verständigt. Am 19. Januar 2015 haben sich Lufthansa und UFO zudem darauf geeinigt, einen Schlichter zur Alters- und Übergangsversorgung anzurufen.
Am Sonntag, 15. Februar, ist es soweit: Das fünfte und letzte Automated Transfer Vehicle (ATV) wird nach dem Abdocken von der Internationalen Raumstation ISS wieder in die Atmosphäre der Erde eintreten und auseinanderbrechen. Und eine Spezialkamera soll das Ende des europäischen Raumtransporters ATV-5 "Georges Lemaître" filmen. Die im Auftrag der europäischen Weltraumagentur ESA von der Ruag Space gebaute Spezialkamera, die so genannte ATV Breakup Camera wird den Wiedereintrittdokumentieren. Dies soll Daten liefern, die Aufschluss darüber geben, was beim Auseinanderbrechen eines großen Raumfahrzeugs genau geschieht
Die ESA und die Europäische Kommission zeigen am 24. Februar gemeinsam mit Airbus Defence and Space und der IABG in Ottobrunn bei München ein letztes Mal den High-Tech-Satelliten Sentinel-2A im Reinraum, bevor er verpackt und zum Start nach Französisch-Guayana verfrachtet wird. Projektleiter und Fachleute werden erklären, welche neuen Möglichkeiten Sentinel-2 durch seine Überwachung der Vegetation und der Nutzung von Landflächen auf der Erde eröffnen wird.
Generationenwechsel in der Luftrettung: Heute ist erstmals ein Hubschrauber der neuesten Generation, die EC 145 T2, in Deutschland zu einem Rettungseinsatz gestartet. Die Besatzung der Münchner Station der DRF Luftrettung wurde um 13:10 Uhr zu einem dringenden Intensivtransport nach Fürstenfeldbruck alarmiert.
Die Flughafen München GmbH (FMG) untersucht mit Hilfe ihrer mobilen Luftmessstation in den kommenden sechs Monaten die Luftqualität im Freisinger Ortsteil Pulling. Mit Hilfe leistungsfähiger Messgeräte können detaillierte Erkenntnisse über mögliche Luftschadstoffe in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens gewonnen werden. Mit der Aufstellung in Pulling kommt die moderne Messstation erstmals im Landkreis Freising zum Einsatz. Betrieben wird die Anlage von der Ingenieurgesellschaft Müller-BBM, einem vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zugelassenen Prüfinstitut.
Im Januar 2015 sind 1.749.732 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl Lokalpassagiere stieg im Januar 2015 um 6,2 Prozent auf 1.198.795. Der Transferanteil lag im ersten Monat des Jahres bei 31,1 Prozent (-2,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr); Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 5,6 Prozent auf 542.942. Mit 20.498 Flugbewegungen reduzierte sich im Januar 2015 deren Anzahl um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Beim Abschlusstraining der ersten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Abu Dhabi (Qualifying: 13. Februar; Rennen: 14. Februar) untermauerte der deutsche Pilot Matthias Dolderer seine Ambitionen, in diesem Jahr ganz vorne mitmischen zu wollen. Im ersten Run des Tages flog der 44-jährige Tannheimer sogar die schnellste Zeit, sein Lauf wurde allerdings nicht gewertet.
Am Flughafen Frankfurt setzt sich das Passagierwachstum auch im neuen Jahr fort: Mehr als vier Millionen Fluggäste nutzten im Januar Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz – ein Plus von 1,3 Prozent, das vor allem auf einen wachsenden Interkontinentalverkehr zurückzuführen ist. Trotz steigendem Passagieraufkommen ist die Zahl der Flugbewegungen mit 34.611 Starts und Landungen rückläufig (minus 2,6 Prozent), die Summe der Höchststartgewichte stieg hingegen um 2,6 Prozent auf rund 2,2 Millionen Tonnen.