Die Kommission hat eine neue Luftfahrtstrategie für Europa beschlossen, die eine Ankurbelung der europäischen Wirtschaft, Stärkung der industriellen Basis und Festigung der globalen Führungsposition der EU bewirken soll. Zu diesen drei zentralen Prioritäten von Präsident Jean-Claude Juncker soll diese Strategie Ergebnisse beisteuern, denn mit ihr werde sichergestellt, dass der europäische Luftverkehr wettbewerbsfähig bleibt und die Vorteile einer sich rasch verändernden und weiterentwickelnden Weltwirtschaft nutzen kann. Dabei sollen unter anderem auch neue Wachstumsmärkte für die Luftverkehrswirtschaft Europas erschlossen und neue Technologien vorangebracht werden.
Ryanair wird zwischen dem 18. Dezember 2015 und dem 07. Januar 2016 über fünf Millionen Passagiere innerhalb des gesamten europäischen Streckennetzes befördern. Das ist, laut Airline dank Rekordbuchungen, eine Steigerung von über 900.000 Passagieren zum letzten Jahr. Hierzu bietet Ryanair allen, die an Weihnachten noch nach Hause fliegen möchten, eine Million zusätzliche Tickets zu den niedrigen Preisen. Reisewillige können bei der Airline aus 200 Zielen in ganz Europa wählen. Dabei wird Ryanair Flüge bis 17:00 Uhr (MEZ) an Heiligabend durchführen und den Betrieb wieder am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember um 08:50 Uhr (MEZ) aufnehmen. Ein paar statistische Angaben machte die Airline dann noch zur Reiseaktivität der Passagiere.
Der europäische wie auch der weltweite Luftverkehr ist im Wandel. Umweltbestimmungen in den Ländern Europas werden andauernd diskutiert, gerade in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Airlines. Die umfangreiche Analyse der EU-Kommission geht für den BDL daher grundsätzlich in die richtige Richtung. Gut sei, dass die Kommission nicht nur analysiert, sondern auch ankündigt, konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen zu wollen. Es fehlten aber Vorschläge, die Ordnungs- und Fiskalpolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten zu überprüfen, so wie es das Europäische Parlament verlangt hat: Das Parlament fordert jegliche unilaterale EU-Bestimmungen, die den Wettbewerb verzerren, zu überprüfen und ggf. abzuschaffen.
Bei der Verleihung des 3. Deutsch-Französischen Wirtschaftspreises wurde AES Aerospace Embedded Solutions in der Kategorie "industrielle Kooperation" für seinen internationalen Erfolg ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt die deutsch-französische Industrie- und Handelskammer alle zwei Jahre herausragende Wirtschaftskooperationen zwischen deutschen und französischen Unternehmen. AES Aerospace Embedded Solutions ist ein deutsch-französisches Gemeinschaftsunternehmen, das zu gleichen Teilen Sagem (Safran) und MTU Aero Engines AG gehört. Das 2013 gegründete und in München ansässige Unternehmen konzipiert, entwickelt und zertifiziert sicherheitskritische elektronische Systeme für die zivile und militärische Luftfahrt.
Im November 2015 hat airberlin die Auslastung (RPK/ASK) gegenüber dem Vormonat Oktober noch einmal deutlich steigern können. Bei gleichzeitigem Kapazitätsrückgang von 7,4 Prozent erhöhte sich die Auslastung auf 81,7 Prozent, was einem signifikanten Anstieg um 1,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, ausgezeichnet für die weltweit beste CO2-Effizienz unter den großen Linienfluggesellschaften, beförderte im November 2015 insgesamt 1.943.884 Fluggäste. Durch die fortlaufende Kapazitätskonsoliderung ging das Passagieraufkommen um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück.
Ryanair hat heute ihre Passagier- und Auslastungsstatistik für November 2015 veröffentlicht: Das Passagieraufkommen der vergangenen 12 Monate einschließlich November 2015 stieg darin um 17 Prozent auf insgesamt 99,9 Millionen Reisende. Allein im November stiegen die Passagierzahlen um 21 Prozent auf 7,71 Millionen beförderte Fluggäste, während die Auslastung um fünf Prozent auf 93 Prozent wuchs. Ryanair expandiert stark und wächst auch in Deutschland mit neuen Routen und Flughafen-Basen, etwa in Berlin oder Köln. Zudem tragen zur hohen Auslastung eine starke Frühbucherstrategie bei, und weitere Serviceangebote haben laut Airline stärker als erwartet den Verkehr wie auch die Auslastung erhöht.
Mit seinem heutigen Urteil hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster die Genehmigung der Betriebszeitenverlängerung durch die Bezirksregierung Münster vom 23. Mai 2014 wider Erwarten für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt. Trotz umfassender fachlicher, qualitativer und zeitintensiver Prüfung durch die Genehmigungsbehörde mit einer mustergültigen Öffentlichkeitsbeteiligung hat die Entscheidung der gerichtlichen Nachprüfung nicht Stand gehalten. Aus der Sicht des Gerichts leidet die Genehmigung an einem Abwägungsmangel. Auch kam das Gericht trotz der umfassenden Begründung des Antrags zu der Auffassung, dass die Bezirksregierung die Vorteile der Betriebszeitenverlängerung für die Abwicklung des Luftverkehrs am Standort Dortmund unvollständig ermittelt und gegenüber dem Lärmschutzbedürfnis der betroffenen Nachbarschaft nicht ausreichend gewichtet hat.
Zeitgleich mit dem ersten Jahrestag ihrer Kooperation beginnen Lufthansa Cargo und All Nippon Airways (ANA) mit einer weiteren Ausbaustufe ihres gemeinsamen Netzes zwischen Europa und Japan: Dafür werden nach und nach Anschlussziele in Japan ins Netz aufgenommen, zunächst Fukuoka auf der Hauptinsel Kyushu im Süden Japans, später dann Sapporo auf der Nordinsel.
In der Sitzung der Fluglärmkommission des Flughafens Münster/Osnabrück wurde der Vorsitzende, Saerbecks Bürgermeister Wilfried Roos, gestern einstimmig in seinem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Roos hat den Vorsitz seit nunmehr acht Jahren inne. Als stellvertretender Vorsitzender wurde wiederum der Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. aus Ladbergen, Dr. Thomas Schulze-Eckel, bestimmt. Ebenfalls wurde auch der langjährige Vertreter der Genehmigungsbehörde aus dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Referatsleiter Ulrich Barthel, feierlich verabschiedet. Barthel hatte die Funktion bereits seit Anfang der 1990er-Jahre inne und mit großem Engagement wahrgenommen.
Air Charter Service (ACS) setzt seinen Expansionskurs in Deutschland und Österreich fort. Angesichts einer deutlichen Umsatzsteigerung und der damit einhergehenden Personalaufstockung hat das Unternehmen ein neues Büro in Frankfurt am Main bezogen. Am Ende des Jahres sollen wieder Rekorde geschrieben werden. Der Gesamtumsatz im laufenden Geschäftsjahr bewegt sich derzeit um fast die Hälfte über dem des Vorjahres. Um den Anforderungen eines wachsenden Kundenstamms in allen Belangen gerecht zu werden, soll auch die Größe des Teams ab Januar 2016 verdoppelt werden. Caroline Werf, Geschäftsführerin bei ACS Deutschland: "Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten, mit dem wir auch unsere Bürofläche verdoppelt haben, war da nur eine logische Konsequenz..."
Lufthansa und ver.di haben am Wochenende für die rund 30.000 Mitarbeiter von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs eine Vergütungserhöhung sowie einen grundlegend reformierten Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung im Rahmen eines Gesamtpakets vereinbart. Dabei wurde u.a. eine Einmalzahlung für die Monate April bis Dezember 2015 in Höhe von 2.250 Euro vereinbart. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Euro. In den Jahren 2016 und 2017 steigt die Vergütung für Mitarbeiter und Auszubildende jeweils zum 01. Januar um 2,2 Prozent. "Mit der Einmalzahlung beteiligen wir unsere Mitarbeiter an unserem erwartet guten Konzernergebnis in diesem Jahr. Die Laufzeit von 33 Monaten vom 01. April 2015 bis 31. Dezember 2017 schafft Planungssicherheit und Tariffrieden.", sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.
Lademittelmanager Jettainer hat die Zertifizierung seiner weltweiten Reparaturpartner erfolgreich abgeschlossen. Alle Betriebe, die dem flexiblen Reparaturnetzwerk des Lademittelspezialisten angehören, haben im Rahmen eines Audits die Einhaltung der Qualitätsrichtlinien von Jettainer nachgewiesen und das Qualitätssiegel "Certified Repair Partner" erhalten. Die Auswahl und Auditierung von Werkstätten für Luftfrachtcontainer und -paletten führt Jettainer auf Basis internationaler Branchenstandards sowie spezieller Kundenwünsche durch. Dabei werden nicht nur die Zusammensetzung der Ladmittelflotten und das jeweilige Streckennetz der Airlines, sondern hinsichtlich einer effizienten Umlaufplanung sowie übersichtlicher Wartungs- und Instandhaltungsprozesse unter anderem auch die bevorzugten Reparaturstandorte berücksichtigt.