Austrian Airlines und ihre Tochter Tyrolean Airways haben ihren Mitarbeitern nun ein Rahmenwerk für einen für die gesamte Austrian Airlines Gruppe geltenden Kollektivvertrag im fliegenden Bereich vorgestellt. Nach den gescheiterten Verhandlungen im Jahr 2012 war der gesamte Flugbetrieb in die Tochter Tyrolean Airways überführt worden – mit ihm ca. 1.900 Mitarbeiter und alle Flugzeuge. Nun macht das Unternehmen den Mitarbeitern ein neues Angebot.
Die Generalversammlung der Ruag Holding AG fand am Donnerstag, 15. Mai 2014, in Wilderswil statt. Als Vertreter des Aktionärs war Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, anwesend. Wie im Vorjahr schüttet die RUAG eine Dividende von 20 Mio. CHF an die Eidgenossenschaft aus. Verwaltungsratspräsident Konrad Peter und Verwaltungsratsmitglied Dr. Hans Lauri gaben ihre Mandate nach langjährigem Engagement für die RUAG ab. Die Versammlung wählte Hans-Peter Schwald, bisheriger Vizepräsident, zum neuen Verwaltungsratspräsidenten sowie drei neue Mitglieder in den RUAG Verwaltungsrat.
Bereits zum siebten Mal richtet die Fraport AG gemeinsam mit dem Handelsunternehmen Gebr. Heinemann und der Bundesagentur für Arbeit eine Airport-Ausbildungsmesse aus. Am Samstag, den 17. Mai 2014 zwischen 09:00 und 15:00 Uhr, haben Absolventinnen und Absolventen aller Schularten die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Berufsausbildung an Deutschlands größtem Flughafen zu informieren. Insgesamt 18 Unternehmen und Behörden, die am Airport ansässig sind, werden mehr als 40 Ausbildungsberufe und Studiengänge vorstellen. Veranstaltungsort der Ausbildungsmesse ist das sogenannte "HOLM"-Forum im Übergang vom Terminal 1 zum Fernbahnhof und The Squaire.
airberlin hat das erste Quartal des Jahres in einem schwierigen Marktumfeld mit hohem Druck auf Auslastung und Yield operativ leicht besser als im Vorjahr abgeschlossen. Vor allem die Effekte des Turbine-Programms sorgten für einen deutlichen Rückgang der Kosten. So konnte airberlin die Kosten pro angebotenen Sitzplatzkilometer (CASK) exklusive Treibstoffkosten um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal senken. Reduziert haben sich vor allem Infrastrukturkosten an den Flughäfen und Flugzeugkosten aufgrund von Produktivitätssteigerungen und durch neu ausgehandelte Leasingverträge mit besseren Konditionen.
Im April starteten und landeten 2.338.049 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im April 629.441 Passagiere registriert (plus 12,7 Prozent), in Tegel waren es 1.708.608 Fluggäste (plus 5,3 Prozent). Das prozentuale Passagierwachstum war damit im vierten Monat des Jahres am Standort Schönefeld im Vergleich zu Tegel mehr als doppelt so hoch.
Im April 2014 sind 2.131.030 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im April 2014 um 2,5 Prozent auf 1.487.772. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 29,9 Prozent (minus 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg nach 13 Monaten erstmals wieder im Vorjahresvergleich und erreicht mit 636.698 ein Plus von 0,6 Prozent.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di lehnt Pläne der Lufthansa, die dezentralen Standorte in eigenständige GmbHs auszugründen, ab. Nach Vorstellung der Lufthansa, über die jetzt Betriebsräte informiert wurden, soll jede dezentrale Station eine eigenständige GmbH bilden, die sich dann in Konkurrenz zu anderen Unternehmen um die Leistungen der Lufthansa oder Germanwings bewerben muss. Von diesen Maßnahmen der Lufthansa wären rund 1.500 Beschäftigte der Passage an allen deutschen Standorten betroffen.
Die Fraport AG hat an ihrem Heimatstandort Frankfurt im April gut 4,7 Millionen Fluggäste begrüßt. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Verkehrsstatistik des Flughafenbetreibers war im Berichtsmonat durch zum Teil gegenläufige Sonder- und Basiseffekte geprägt. Im April 2013 waren durch den Streik des Lufthansa-Bodenpersonals rund 950 Flüge annulliert worden, über 100.000 Fluggäste waren betroffen.
Die Austrian Airlines Group hat im April 2014 über eine Million Passagiere befördert. Das entspricht einem Plus gegenüber Vorjahr von 8,2 Prozent. Dieser Zuwachs resultiert insbesondere aus dem starken Wachstum bei den Nordamerika-Flügen. Unter anderem ist aber auch Ostern in diesem Jahr in den April gefallen, während es im vergangenen Jahr im März war. Die Kapazität wurde um 10,8 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 16,9 Prozent gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich somit um 4,2 Prozentpunkte auf 80,7 Prozent.
Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben im April insgesamt 8,6 Millionen Fluggäste befördert, 0,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Flüge lag konzernweit um 6,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres, unter anderem bedingt durch den Einsatz größerer Flugzeuge im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung. Dabei waren die Passagierflugzeuge des Konzerns im Durchschnitt zu 79,5 Prozent besetzt.
Die Vereinigung Cockpit e.V. kritisiert das Vorhaben der Bundesregierung, die Tarifeinheit gesetzlich zu regeln, und fordert, dass der DGB dieses Vorhaben der großen Koalition ablehnt. Der Eingriff in den Bestand und die Betätigung organisierter Arbeitnehmer auch in "Spartengewerkschaften" durch den Gesetzgeber müsse unterbunden werden. Eine gesetzliche Einführung der Tarifeinheit, wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, verstoße gegen die verfassungsmäßigen Rechte der Arbeitnehmer und Gewerkschaften, so die VC.