Der Münchner Flughafen verzeichnete im ersten Quartal 2014 in allen Verkehrsbereichen Zuwächse. Während die Zahl der Fluggäste und Flugbewegungen leicht anstieg, konnte die Fracht deutlich zulegen. Von Januar bis März 2014 erhöhte sich das Fluggastaufkommen leicht auf rund 8,5 Millionen Passagiere – den bisher höchsten Wert in einem ersten Quartal. Über 88.000 Starts und Landungen führten die Luftverkehrsgesellschaften in den ersten drei Monaten am Münchner Airport durch, ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Am Flughafen Stuttgart wurden im Geschäftsjahr 2013 insgesamt 9.588.692 Millionen Passagiere gezählt, ein Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen sank um 5,3 Prozent auf 124.588 Starts und Landungen. Der Umsatz ging zurück auf 225,3 Millionen Euro (minus 2,3 Prozent). Trotz eines schwierigen Geschäftsumfelds hat die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) mit 23,8 Millionen Euro nach Steuern wieder ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Der Flughafen Stuttgart zählt damit auch 2013 zu den wenigen internationalen Flughäfen in Deutschland, die profitabel betrieben werden.
Im März 2014 konnte airberlin insgesamt 2.257.808 Fluggäste an Bord begrüßen. Diese legten fast 3,7 Milliarden Kilometer im gesamten Streckennetz der Airline zurück. Mit 84,1 Prozent sank die Auslastung, aber auf hohem Niveau. Wie auch in den Vormonaten hat airberlin die Kapazität im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter ausgebaut. Durch mehr ganzjährige Verbindungen vor allem auf touristischen Routen und der Langstrecke reduziert die Fluggesellschaft bisherige saisonale Schwankungen zwischen Winter- und Sommerflugplan.
Der dreitägige Pilotenstreik bei Lufthansa und Germanwings hat am Köln Bonn Airport zu deutlichen Verkehrseinbußen geführt. Von Mittwoch bis Freitag wurden rund 36.000 Passagiere weniger abgefertigt. Damit war fast jeder zweite Fluggast in Köln/Bonn vom Streik betroffen. Die durch den Ausstand der Piloten entstanden Umsatzverluste belaufen sich auf etwa eine halbe Million Euro.
Deutlich gestiegene Passagierzahlen konnte der Dortmund Airport im ersten Quartal 2014 verzeichnen. Von Januar bis März nutzten acht Prozent mehr Passagiere den Ruhrgebiets-Flughafen als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt konnten 343.921 Fluggäste verzeichnet werden. Dabei schlugen besonders der Januar und der Februar mit beeindruckendem Wachstum zu Buche. So wurden im Januar 18 Prozent und im Februar 20 Prozent mehr Passagiere als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres verzeichnet. Kein anderer NRW-Flughafen hatte in diesen Monat ein größeres Wachstum.
Die Lufthansa Group wird ihren IT-Bereich neu ausrichten. Ein Schwerpunkt ist dabei die organisatorische Veränderung der bisherigen Lufthansa Systems AG. "Eine leistungsfähige IT mit luftfahrtspezifischem Know-how ist für den Lufthansa Konzern ein essentieller Wettbewerbsfaktor", sagt Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Lufthansa Group und zugleich Vorsitzende des Aufsichtsrates der Lufthansa Systems AG.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) haben sich nach wenigen Verhandlungsrunden auf einen neuen Vergütungstarifvertrag geeinigt. Demnach sollen die Tarifgehälter aller Beschäftigten um 1,8 Prozent rückwirkend zum 01. Januar 2014 steigen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Der Abschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien der Tarifpartner.
Nachdem Lufthansa zur Gewinnmaximierung in den letzten Jahren sukzessive immer mehr profitable Arbeitsplätze von Deutschland ins Ausland verschoben hat, wurde laut Pilotenvereinigung Cockpit (VC) im letzten Jahr der Angriff auf die Versorgungssysteme aller Lufthansa Mitarbeiter begonnen. Diese treffe nicht ausschließlich die Cockpitmitarbeiter, hier solle lediglich damit begonnen werden.
Der Arbeitskampf der Piloten-Gewerkschaft "Vereinigung Cockpit" stellt den dritten Streik innerhalb von sechs Wochen am Flughafen Frankfurt dar. Die Piloten haben einen Ausstand von 72 Stunden Länge angekündigt, womit die Zahl der Streiktage seit Jahresbeginn auf sechs steigen würde. "Jede dieser Arbeitskampf-Maßnahmen trifft tausende von Passagieren und schadet unserem Ruf als zuverlässiges Luftverkehrs-Drehkreuz", übt Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte Kritik an der einreißenden Streik-Kultur an zentralen Infrastruktureinrichtungen wie den Flughäfen.
Der Flughafen Leipzig/Halle wird künftig mit dem japanischen Kansai International Airport zusammenarbeiten. Das sieht ein von der Mitteldeutschen Flughafen AG und der New Kansai International Airport Company Ltd. in Osaka unterzeichnetes Abkommen für eine strategische Partnerschaft vor. Die Partnerschaft mit Kansai ist die erste in Japan und die dritte Kooperation des Flughafens Leipzig/Halle mit einem asiatischen Airport, seit 2010 besteht bereits eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Schenzhen Bao’an International Airport, im Sommer 2012 kam die strategische Kooperation mit Shanghai Pudong International Airport hinzu.