Nach dem gestrigen Flugzeugabsturz gegen 18:15 Uhr in einem Waldstück bei Waldburg im Landkreis Ravensburg konnten noch in der Nacht trotz starkem Schneefall die drei Verunglückten geborgen werden. Dabei handelt es sich um die Besatzung, einen 45-jährigen Piloten aus Vorarlberg sowie einen 49-Jährigen aus Wien und einen 79-jährigen Fluggast aus dem östlichen Bodenseekreis. Die anschließend unterbrochenen Bergungsmaßnahmen werden heute im Laufe des Tages fortgesetzt, wie die zuständige Polizeidienststelle Konstanz mitteilte. Auch die Sachverständigen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU), die noch in der Nacht die Unglückstelle aufsuchten, nahmen heute bei Tageslicht ihre Arbeit wieder auf.
Ryanairs neue Richtlinien für Handgepäck umfassen Vergünstigungen bei den Gebühren für aufgegebenes Gepäck (von 35 Euro auf 25 Euro) sowie eine Erhöhung des erlaubten Gewichts für aufgegebenes Gepäck von 15 kg auf 20 kg, um mehr Kunden zur Gepäckaufgabe zu bewegen und die Menge des Kabinengepäcks zu reduzieren.
Am heutige Tag endete die Urabstimmung u.a. bei Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings. Das im Oktober 2017 ausgehandelte Gesamtpaket, bestehend aus einer ganzen Reihe neu verhandelter Tarifverträge, ist das umfassendste Tarifpaket der letzten 25 Jahre im Lufthansa-Konzern und regelt wesentliche Bestandteile der Arbeits-, Vergütungs- und Rentenbedingungen neu. Bei einer Wahlbeteiligung von 91,6 Prozent stimmten 79,0 Prozent der abstimmungsberechtigen Piloten für die Annahme des Gesamtpakets. Es reichte nicht einfach, den Piloten zu erklären, warum in Zeiten von Rekordergebnissen bei der Lufthansa Zugeständnisse gemacht werden sollen.
In seinem zwanzigsten Jubiläumsjahr konnte der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) heute einen weiteren Meilenstein feiern: 1,2 Millionen Fluggäste nutzten dieses Jahr bereits den FKB für Ihre Reisen. Die Jubiläums-Passagierin durfte sich über einen Fluggutschein für zwei Personen, gültig für einen beliebigen Flug im Streckennetz der Ryanair ab FKB, sowie Präsente des Flughafens freuen.
Das Ende von NIKI ist besiegelt. Der Flugverkehr der NIKI Luftfahrt GmbH unter dem IATA-Airline-Code HG wird ab dem 14. Dezember 2017 offiziell eingestellt, schon gestern wurden die Flugzeuge gegroundet. Es ist für Passagiere wie auch für die Belegschaft außerst ärgerlich und wäre laut Frank Kebekus, Generalbevollmächtigter der airberlin vermeidbar gewesen. Für ihn sei die Position der Europäischen Kommission ist nicht nachvollziehbar. Lufthansa hätte als einziger Bieter mit einem validen Angebot am Ende eines fairen und transparenten Verfahrens den Zuschlag erhalten, so Kebekus nach dem Verkünden des gestrigen Scheitern des Verkaufs und folglich der Insolvenz der NIKI Luftfahrt GmbH. Lufthansa sei der einziger Bieter mit Lösungen für die komplexen Themen "Wet Lease Vertrag für die 14 TUI Flugzeuge" und "Forderungen von Etihad" gesesen.
Die Zwillingssatelliten GRACE-FO sind auf dem Weg zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. In der Nacht sind die von Airbus (Friedrichshafen) entwickelten und gebauten Forschungssatelliten am Münchener Airport nebst Handling- und Testausrüstungen mit einem Gesamtgewicht von rund 45 Tonnen in ein Frachtflugzeug verladen worden und am Morgen in die USA abgeflogen.
Die internationale Plattform zur weltweiten Offenlegung von Umweltdaten CDP ("Carbon Disclosure Project") hat die Flughafen München GmbH (FMG) für ihre besonders effektiven Klimaschutzleistungen gewürdigt. In der Klimawandelberichterstattung 2017 erhielt der Münchner Airport die Wertung "A-" und konnte sein letztjähriges Ergebnis im Bereich "Transportation Infrastructure/Airport Services" nochmals verbessern. Das Münchner Unternehemen hat unter allen teilnehmenden Flughäfen das beste Rating-Ergebnis erzielt, sagt Dr. Carla Woydt, Associate Director Sales and Business Development. Im Rahmen einer Preisverleihung in Brüssel waren europäische Unternehmen ausgezeichnet worden, die sich erfolgreich für die Reduktion von CO2-Emissionen einsetzen und damit zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs beitragen.
Heute, 13. Dezember, startet der Umbau der Austrian Lounges am Flughafen Wien. Alle drei Austrian Business Class und die beiden Senator Lounges erhalten ein neues Erscheinungsbild mit Fokus auf den Themen Österreich und Individualität. Österreich und der typische Charme von Austrian Airlines soll in den Lounges am Flughafen Wien für die Passagiere spürbar werden, erklärt Jürgen Jungbluth, Senior Manager Product Management, Ground-, Lounge- & Digital Product. Neben maßangefertigten Möbeln aus Österreich, einem neuen Textilkonzept mit individuell designten Teppichen und Vorhängen kommen auch Ausschnitte von Bildern österreichischer Künstler zum Einsatz. Highlight der Renovierung werden "echte" Bäume in den Senator Lounges sein.
Streik jetzt auch bei Ryanair: Die Vereinigung Cockpit (VC) erklärte am heutigen Dienstag, dass ab sofort jederzeit mit Streikmaßnahmen bei der Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair zu rechnen sei. Beschäftigungsmodelle und Tarifpolitik wurden schon oft von Seiten der Piloten kritisiert. Damit soll die Aufnahme von Tarifverhandlungen zur Regelung von marktgerechten Arbeits- und Vergütungsbedingungen für Ryanair-Piloten erzwungen werden. Als marktgerecht sieht die VC insbesondere die Bedingungen bei TUIfly an, die wie Ryanair über eine Flotte von Flugzeugen des Typs Boeing 737 verfügt. Piloten der Ryanair könnten systematisches Sozialdumping nicht anders durchbrechen als mit gewerkschaftlichen Mitteln; damit sollte zudem jetzt begonnen werden, so der Vorsitzende Tarifpolitik der VC, Ingolf Schumacher.
Erstmals seit 2010 konnte am Albrecht Dürer Airport Nürnberg wieder die 4-Millionen-Marke bei den Passagierzahlen geknackt werden: Oliver Schafheitle, der am 11. Dezember mit Eurowings nach Hamburg flog, wurde als 4.000.000. Fluggast begrüßt und durfte sich über einen Duty Free-Gutschein, Blumen und Lebkuchen freuen.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will im Dezember das Instrumentenlandesystem (ILS) am Flughafen Stuttgart neu vermessen. Von Montag, 18. Dezember bis einschließlich der Nacht auf Donnerstag, 21. Dezember 2017 sind die Anflüge tagsüber und auch in der Nacht von Westen und Osten her kommend auf die Landebahn geplant. ILS ermöglichen den Flugzeugen die genaue Navigation und Landung auch bei schlechten Sichtverhältnissen oder bei Nacht. Die Messflüge behindern den regulären Flugbetrieb, daher werden sie oft nachts durchgeführt. Die Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bitten für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis.
Die deutschen Flughäfen sind auch in diesem Winter für den Schneefall bestens vorbereitet. Für die Enteisung der Flugbetriebsflächen stehen die bestmögliche Ausstattung von Geräten und zusätzliches Personal zur Verfügung. Dadurch sollen witterungsbedingte Einschränkungen des Flugbetriebs weitestgehend minimiert werden, wenn sie sich auch – wie gestern – nicht in jedem Falle vermeiden lassen. Die Wintersaison verlangt den deutschen Flughäfen Höchstleistungen ab. Flexible und umfassende Einsatzpläne für Personal, Technik und Winterdienstfahrzeuge sind erforderlich. Etwa zwanzig Minuten werden durchschnittlich für die Räumung einer Start- und Landebahn benötigt. Dafür steht rund um die Uhr das Personal für den Wintereinsatz bereit. Durch Sonderschichten und 24-Stunden-Bereitschaftsdienste geben die deutschen Flughäfen ihr Bestmögliches, um das Rollfeld von Schnee und Eis zu befreien.