Der erste neue BelugaXL hat den Hangar bei Airbus in Toulouse verlassen. Die Riesentransporter sind eigens dafür konzipiert, die Flugzeugsegmente für den Hersteller zwischen den Werken durch Europa zu verteilen. Die BelugaXL werden dazu wie die Vorgänger Beluga von einer Airbus-eigenen Airline betrieben.
Passagieren steht ab Düsseldorf ab sofort ein deutlich ausgeweitetes Flugangebot nach Berlin zur Verfügung. Die britische Fluggesellschaft easyJet hat die Verbindung jüngst in ihr Streckennetz aufgenommen. Die Airline wird die Strecke Düsseldorf – Berlin-Tegel ab Dienstag dann bis zu sechsmal täglich bedienen. Anlässlich der Streckenaufnahme durch easyJet begrüßte die Flughafenfeuerwehr den Airbus A320-200 mit einer feierlichen Wasserfontäne. Mit der Airline werden die Sitzplatzkapazitäten auf der nachgefragten Strecke nun deutlich ausgebaut.
Die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs "Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab" haben mehrere Monate im Fab Lab Berlin an intelligenten Lösungen für das Flugerlebnis von morgen gearbeitet. Drei Prototypen werden nun an Bord eines Lufthansa-Airbus A380 auf dem Weg von Frankfurt nach Houston vorgestellt und getestet. Die jungen Entwicklerteams präsentieren dabei Ideen zu neuen Flugzeugsitzen, zur Bordunterhaltung sowie neue Wege der Kommunikation zwischen der Kabinencrew und den Passagieren. Plattform der Präsentation auf dem Flug LH440 war für die Fashion FlyingLab der Lufthansa, mit dem Airline Reisenden die Möglichkeit gibt, innovative Produkte und Services 10.000 Meter über dem Boden auszuprobieren und im Rahmen von Vorträgen mehr über das Thema Smart Fashion zu erfahren.
Keine Landungen am Flughafen Köln Bonn. Aufgrund einer kurzfristigen Instandhaltungsmaßnahme auf der großen Start- und Landebahn sind derzeit am Köln Bonn Airport keine Landungen möglich. Starts können bedingt erfolgen. Auf der großen Start- und Landebahn wurde eine Schadstelle im Asphalt festgestellt, die erst ausgebessert werden muss. Dies wird voraussichtlich zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen. In dieser Zeit werden ankommende Flüge umgeleitet. Generell werden am Flughafen CGN zur Zeit die Pisten wieder in Schuss gebracht und werden dazu abwechselnd zeitweise geschlossen.
Wizz Air geht nun in Österreich in die Offensive und beschert damit auch dem deutschen Markt eine neue Verbindung in die österreichische Hauptstadt. Ab 25. November geht es täglich von Dortmund nach Wien, einem der populärsten Reiseziele Europas. Zu Ticketpreisen ab 29,99 Euro soll man die ehemalige Hauptstadt der k.u.k-Monarchie und heutige Kulturmetropole besuchen und bereits buchen können. Damit sind zurzeit ab Dortmund 24 Reiseziele in zwölf Ländern von Wizz Air im Flugplan. Insgesamt bietet die Fluggesellschaft ab den von ihr bedienten elf deutschen Airports in diesem Jahr 82 Verbindungen in 15 Länder.
Die Zivilkammer 84 des Landgerichts Berlin hat aufgrund der sofortigen Beschwerde gegen die Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung über das Vermögen der NIKI Luftfahrt GmbH (nach österreichischem Recht "Schuldnerin") den Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 13. Dezember 2017 aufgehoben, da die internationale Zuständigkeit nicht in Deutschland, sondern in Österreich liege. Zugleich hat das Landgericht Berlin die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof zugelassen. Der heutige Beschluss hat damit noch keine Rechtskraft erlangt, so dass der vorgenannte Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg zunächst fort gilt.
Airbus stellte jetzt den ersten A321neo ACF (Airbus Cabin Flex) vor. Im Werk in Hamburg durchläuft das von CFM LEAP-1A angetriebene Flugzeug noch einige Tests, bis es bald zum ersten Mal abheben soll.
An den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel wurden im Jahr 2017 insgesamt 33.326.000 Passagiere begrüßt. Die Fluggastzahlen sind damit um 1,3 Prozent gestiegen. Schönefeld konnte um 10,4 Prozent auf 12,9 Millionen Passagiere zulegen und hat damit auch den Flughafen Köln/Bonn überholt. In Tegel sind die Passagierzahlen um 3,7 Prozent auf 20,5 Millionen zurückgegangen. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, beschreibt 2017 als ein sehr wechselhaftes Jahr. Manche Monate mit zweistelligem Wachstum, aber bereits im März ein Einbruch, u.a. aufgrund von Streiks.
Nach einem starken Sommer bleibt der Reisetrend nach Mallorca auch während der aktuellen Winterperiode ungebrochen: Viele Reisende aus Deutschland zieht es in Erwartung frühlingshafter Temperaturen auch in den Monaten Januar bis März in Richtung der Balearen. Hinzu kommt, dass immer mehr Deutsche eine Ferienimmobilie auf der spanischen Insel besitzen und so häufig pendeln. Eurowings reagiert auf große Nachfrage und knappe Kapazitäten mit dem verstärkten Einsatz von Großraumflugzeugen, wie dem Airbus A330, nach Palma de Mallorca.
Die Flughafenführungen am Stuttgarter Landes-Airport haben 38.319 Besuchern im Jahr 2017 die spannende Welt des Flughafens in über 1.500 Führungen nähergebracht. Damit bleibt die Zahl ähnlich hoch wie im Jahr 2016, in dem der Besucherdienst der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) 39.880 Besucher melden konnte. Ein fest angestellter und mehrere freie Mitarbeiter haben sich 1.548 Mal mit Gruppen von Kindern, Schülern oder Erwachsenen auf den Weg durch die Terminals und übers Vorfeld gemacht. Bei den rund zweistündigen Touren über das Gelände zeigen die Mitarbeiter des Besucherdienstes auf, wie eng verschiedene Firmen und Dienstleister zusammenarbeiten müssen, damit ein Flugzeug pünktlich starten kann.
Ryanair startet heute das Angebot von "Ryanair Transfers". Die neue Buchungsplattform für Beförderungsmöglichkeiten in Kooperation mit CarTrawler ermöglicht es Fluggästen von Ryanair die größte Auswahl an Transportmitteln wie Taxi, Chauffeur, Bus, Fernbus und Bahn günstig direkt mitzubuchen.
Ryanair hat vermeldet, dass der Service für Anschlussflüge am Flughafen Porto in Betrieb genommen wurde. Ryanair-Kunden können somit aus einer größeren Auswahl an Verbindungen wählen und haben zudem die Möglichkeit, Anschlussflüge zu buchen und in diese direkt umzusteigen. Nach dem erfolgreichen Start der Umsteigeverbindungen in Rom Fiumicino und Mailand Bergamo ergeben sich somit Anschlussflüge für 20 ausgewählte neue Strecken via Porto. Man kann direkt zu Anschlussflügen umsteigen, ohne "an Land zu gehen" und aufgegebenes Gepäck direkt zum Zielort transportieren lassen. Beide Flüge erhalten dann eine Buchungsnummer.
1993 begann in der Geschichte der deutschen Flugsicherung ein neues Kapitel: Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen in 100% Bundesbesitz, nahm ihre Arbeit auf. Sie war aus der "Bundesanstalt für Flugsicherung" hervorgegangen, die 40 Jahre lang den Flugverkehr in Deutschland kontrolliert hatte.