Mit den Bundesratsbeschlüssen von 2014 und 2016 wurde festgelegt, dass der jetzige Schweizer Militärflugplatz Dübendorf künftig auch als ziviles Flugfeld genutzt werden soll. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat nun den Auftrag, dem Bundesrat ein Objektblatt zum Flugfeld Dübendorf vorzulegen. Der Koordinationsprozess dafür hat mit einem ersten Gespräch zwischen Bund, Kanton, Gemeinden und der Flugplatz Dübendorf AG begonnen. Der Bund hat auch zugesichert, dass er den Vorschlag der Standortgemeinden für einen "historischen Flugplatz mit Werkflügen" prüfen und dazu Stellung nehmen wird.
Ryanair hat den bislang umfangreichsten Winterflugplan für 2017/2018 ab Nürnberg vorgestellt. Mit zwei neuen Routen nach Krakau und Vilnius und vier neuen Winterverbindungen nach Bari, Madrid, Palermo und Porto (12 Strecken insgesamt) will Ryanair 57 mit wöchentlichen Flüge dann rund eine Million Passagiere pro Jahr befördern und dabei ein Wachstum von 36 Prozent in Nürnberg verzeichnen.
Seit gestern werden in einem ersten Schritt eingeladene Hacker und Forschungszentren am neu ausgerufenen Bug-Bounty-Programm der Lufthansa Group teilnehmen. Mit festgelegten Spielregeln können sie sich zu Beginn der Bug-Bounty auf die Suche nach Schwachstellen (Bugs) begeben. Je nach Schweregrad der gemeldeten Schwachstelle wird eine Belohnung (Bounty) in Form von Miles & More Prämienmeilen ausgeschüttet. Nach einem erfolgreichen Start eines zunächst eingeschränkten Bug-Bounty-Programms kann nun jeder Hackeronenutzer teilnehmen. Danach wird das Bug-Bounty-Programm auf weitere Webseiten der Lufthansa Group erweitert.
Im Jahr 2018 wird das Raumfahrzeug Orion für die NASA von einem europäischen Antriebs- und Versorgungsmodul über die Mondumlaufbahn hinaus und wieder zurück gebracht. Die ESA und Airbus Defence and Space haben sich mit der NASA auf den Bau eines zweiten Moduls für eine zweite, diesmal bemannte Mission geeinigt, die bereits 2021 starten soll. Erstmals seit 1972 werden Astronauten mithilfe eines europäischen Moduls, das Antrieb, Strom, Wasser und Temperaturkontrolle für ein maximal vierköpfiges Team bereitstellen wird, die niedrige Erdumlaufbahn verlassen. Diese Vereinbarung stellt eine Ausweitung der im Rahmen der Internationalen Raumstation existierenden Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA in der bemannten Raumfahrt dar und ist für Airbus und ESA eine überzeugte Anerkennung ihres Know-hows.
Kurz vor der kommenden Verhandlungsrunde für die über 2.000 Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin-Brandenburg hatte die Gewerkschaft Verdi am heutigen Mittwoch zu einem Warnstreik aufgerufen. Bereits in der letzten Verhandlungsrunde am 25. Januar 2017 hatten die Arbeitgeber der Dienstleistungsgewerkschaft die angespannte wirtschaftliche Lage der einzelnen Unternehmen an den Standorten in Berlin und Brandenburg dargelegt, welche immer noch an der Umsetzung der 2013 beschlossenen Entgelterhöhung arbeiten. Für die heutige Arbeitskampfmaßnahme könne man kein Verständnis aufbringen, wo doch in Berlin schon vor drei Jahren ein einheitlicher Tarifvertrag geschaffen worden sei, der den bundesweiten Anforderungen der Verdi entspricht, erklärte die Arbeitgeberseite.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste an den Flughäfen Tegel und Schönefeld, Stuttgart und Hamburg zu Warnstreiks am heutigen Mittwoch, dem 08. Februar 2017, aufgerufen. Die Warnstreiks starteten zu Schichtbeginn in den frühen Morgenstunden und sollen bis etwa 11:00 Uhr andauern. Es war daher mit starken Beeinträchtigungen bis hin zu Flugstreichungen an allen genannten Flughäfen zu rechnen. Anlass für die Warnstreiks sind die laufenden Verhandlungen zu einem Vergütungstarifvertrag mit dem Allgemeinen Verband der Wirtschaft für Berlin und Brandenburg e. V., der Stuttgart Ground Services und der arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V.
Der "Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt" (IDL) startet in eine neue Runde: Ideen können ab dem 07. Februar bis zum 01. Mai 2017 (Bewerbungsschluss) in den vier Kategorien "Industrie 4.0", "Emissionsreduktion", "Customer Journey" und – erstmalig – "Fliegen neu denken" eingereicht werden. Die Kategorie "Fliegen neu denken" zeichnet dabei Innovationen rund um alternative und innovative Fluggeräte aus. Das können neu entwickelte An- oder Auftriebsarten sein oder Ideen für ein neu definiertes Zusammenspiel von Pilot, Crew und Passagier sowie Konzepte zum unbemannten oder zum autonomen Fliegen.
Die Hubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung sind im Jahr 2016 zu 54.444 Notfällen gestartet. Das sind 382 mehr als im Vorjahr. Damit hoben die Lebensretter tagsüber im Durchschnitt etwa alle fünf Minuten zu einem Einsatz ab. Die Zahl der versorgten Patienten stieg bundesweit ebenfalls leicht auf 48.567 (plus 306). Davon mussten rund 13.000 mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Einsatzursache Nummer eins waren bei den Primäreinsätzen mit fast 50 Prozent erneut internistische Notfälle, wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In zwölf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (zum Beispiel Schlaganfall) gerufen, bei zehn Prozent war ein Verkehrsunfall die Ursache.
Noch gilt am Flughafen Frankfurt-Hahn der aktuelle Winterflugplan, doch für den nächsten Winter wird derzeit bereits rege geplant. Ein ganz neues Ziel steht nun bereits fest: Der israelische Badeort Eilat wird künftig ab dem Hunsrück-Airport erreichbar sein. Die Flüge sind in Kürze bei der Airline buchbar. Angeflogen wird der nördlich von Eilat gelegene Flughafen Ovda. Urlauber können von dort aus sowohl Eilat als auch die Hauptstadt Jerusalem oder die Metropole Tel Aviv gut erreichen. Der israelische Badeort Eilat liegt im Süden Israels direkt am Roten Meer. Urlauber können dort im Winter bei milden Temperaturen die Natur erkunden, mit Delfinen schwimmen oder den Ort als Ausgangspunkt nehmen, um von dort aus die reiche Kultur des Landes zu entdecken.
Dr. Christian Hofmann trat am 01. Februar seine zunächst auf sechs Jahre beschränkte Juniorprofessur in Neubiberg an und wird sich mit der sicheren Informationsübertragung und Informationsverarbeitung mit Schwerpunkt Raumfahrtanwendungen beschäftigen. Im Fokus seiner Forschungsarbeiten steht die Absicherung des Funksignals in der Luft.
Mit einer eindrucksvollen Lichtshow und einer feierlichen Enthüllung in der Lufthansa Technikhalle München wurde die A350-900 jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Beisein von 2.000 Mitarbeitern und Gästen wurde das weltweit modernste Langstreckenflugzeug anschließend auf den Namen der Stadt Nürnberg getauft.