In der Zeit vom 16. bis zum 19. Februar 2017 finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn werden für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.
2016 hat Austrian Airlines 145 fertig ausgebildete Piloten aufgenommen. Der österreichische Flag-Carrier startete nun gemeinsam mit der European Flight Academy der Lufthansa Group die Ausbildung eigener Piloten. 23 Nachwuchspiloten wurden ausgewählt, um Anfang Februar in Bremen/Deutschland den theoretischen Teil der Ausbildung zu beginnen. Der erste Trainingsflug wird voraussichtlich im August 2017 in Goodyear/Arizona (USA) stattfinden. Am Ende der rund 21 Monate dauernden Ausbildung steht die Verkehrsflugzeugführerlizenz (Airline Transport Pilot License, ATPL). Im Anschluss daran müssen die Absolventen die Berechtigung für den Flugzeugtyp erwerben, auf dem sie dann ihre fliegerische Laufbahn bei Austrian Airlines beginnen werden. In diesem Fall werden die Jungpiloten auf Flugzeuge des Typs Bombardier Dash 8-400, Embraer 195 oder A320 geschult.
Das modernste Langstreckenflugzeug der Lufthansa, die A350-900 von Airbus, ist auf dem Hamburger Helmut-Schmidt-Flughafen gelandet. Die Mitarbeiter des Airbus Werkes konnten das neueste Langstreckenflugzeug der Lufthansa Flotte beim Überflug in Finkenwerder bestaunen. In dem Werk wurden wichtige Teile für das Flugzeug gebaut.
In Berlin hat am Freitag die vierte Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin und Brandenburg stattgefunden. Dabei legten die Arbeitgeber ihr Angebot vor. Dieses umfasst die schrittweise Erhöhung der Löhne in allen Entgeltgruppen. Besonders profitieren davon die Mitarbeiter der personell am stärksten besetzten Gruppe. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages soll bei vier Jahren liegen. Im Ergebnis der letzten Tarifverhandlungen im Jahr 2013 war das Lohnniveau am Standort Berlin bereits auf eines der höchsten bundesweit gestiegen. Als Konsequenz des hohen Abschlusses musste ein Dienstleister seinen Betrieb einstellen.
Mode und Technologie war das Thema des zweiten Lufthansa FlyingLabs von Lufthansa am 08. Februar 2017. Die Passagiere erlebten während des Fluges LH400 von Frankfurt nach New York zwei Modenschauen, drei Experten-Vorträge und können innovative Fashion-Wearables ausprobieren. Zielgruppe waren Reisende auf dem Weg zur Fashion Week New York, die am 09. Februar 2017 begann.
Das österreichische Bundesverwaltungsgericht entschied, dass der Antrag zur Errichtung und zum Betrieb der geplanten dritten Start- und Landebahn am Flughafen Wien-Schwechat abgewiesen wurde. Die dritte Piste des Flughafens Wien-Schwechat darf damit nicht gebaut werden. Aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichtes steht die hohe CO2-Belastung den positiven Aspekten entgegen. Die Ermittlungsergebnisse der Behördenentscheidung des vor zehn Jahren eingereichten Projektes waren im Zuge des Beschwerdeverfahrens durch das Bundesverwaltungsgericht einer neuerlichen umfassenden Überprüfung unter Beiziehung von Sachverständigen unterzogen worden.
Mit den Bundesratsbeschlüssen von 2014 und 2016 wurde festgelegt, dass der jetzige Schweizer Militärflugplatz Dübendorf künftig auch als ziviles Flugfeld genutzt werden soll. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat nun den Auftrag, dem Bundesrat ein Objektblatt zum Flugfeld Dübendorf vorzulegen. Der Koordinationsprozess dafür hat mit einem ersten Gespräch zwischen Bund, Kanton, Gemeinden und der Flugplatz Dübendorf AG begonnen. Der Bund hat auch zugesichert, dass er den Vorschlag der Standortgemeinden für einen "historischen Flugplatz mit Werkflügen" prüfen und dazu Stellung nehmen wird.
Ryanair hat den bislang umfangreichsten Winterflugplan für 2017/2018 ab Nürnberg vorgestellt. Mit zwei neuen Routen nach Krakau und Vilnius und vier neuen Winterverbindungen nach Bari, Madrid, Palermo und Porto (12 Strecken insgesamt) will Ryanair 57 mit wöchentlichen Flüge dann rund eine Million Passagiere pro Jahr befördern und dabei ein Wachstum von 36 Prozent in Nürnberg verzeichnen.
Seit gestern werden in einem ersten Schritt eingeladene Hacker und Forschungszentren am neu ausgerufenen Bug-Bounty-Programm der Lufthansa Group teilnehmen. Mit festgelegten Spielregeln können sie sich zu Beginn der Bug-Bounty auf die Suche nach Schwachstellen (Bugs) begeben. Je nach Schweregrad der gemeldeten Schwachstelle wird eine Belohnung (Bounty) in Form von Miles & More Prämienmeilen ausgeschüttet. Nach einem erfolgreichen Start eines zunächst eingeschränkten Bug-Bounty-Programms kann nun jeder Hackeronenutzer teilnehmen. Danach wird das Bug-Bounty-Programm auf weitere Webseiten der Lufthansa Group erweitert.
Im Jahr 2018 wird das Raumfahrzeug Orion für die NASA von einem europäischen Antriebs- und Versorgungsmodul über die Mondumlaufbahn hinaus und wieder zurück gebracht. Die ESA und Airbus Defence and Space haben sich mit der NASA auf den Bau eines zweiten Moduls für eine zweite, diesmal bemannte Mission geeinigt, die bereits 2021 starten soll. Erstmals seit 1972 werden Astronauten mithilfe eines europäischen Moduls, das Antrieb, Strom, Wasser und Temperaturkontrolle für ein maximal vierköpfiges Team bereitstellen wird, die niedrige Erdumlaufbahn verlassen. Diese Vereinbarung stellt eine Ausweitung der im Rahmen der Internationalen Raumstation existierenden Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA in der bemannten Raumfahrt dar und ist für Airbus und ESA eine überzeugte Anerkennung ihres Know-hows.
Kurz vor der kommenden Verhandlungsrunde für die über 2.000 Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin-Brandenburg hatte die Gewerkschaft Verdi am heutigen Mittwoch zu einem Warnstreik aufgerufen. Bereits in der letzten Verhandlungsrunde am 25. Januar 2017 hatten die Arbeitgeber der Dienstleistungsgewerkschaft die angespannte wirtschaftliche Lage der einzelnen Unternehmen an den Standorten in Berlin und Brandenburg dargelegt, welche immer noch an der Umsetzung der 2013 beschlossenen Entgelterhöhung arbeiten. Für die heutige Arbeitskampfmaßnahme könne man kein Verständnis aufbringen, wo doch in Berlin schon vor drei Jahren ein einheitlicher Tarifvertrag geschaffen worden sei, der den bundesweiten Anforderungen der Verdi entspricht, erklärte die Arbeitgeberseite.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste an den Flughäfen Tegel und Schönefeld, Stuttgart und Hamburg zu Warnstreiks am heutigen Mittwoch, dem 08. Februar 2017, aufgerufen. Die Warnstreiks starteten zu Schichtbeginn in den frühen Morgenstunden und sollen bis etwa 11:00 Uhr andauern. Es war daher mit starken Beeinträchtigungen bis hin zu Flugstreichungen an allen genannten Flughäfen zu rechnen. Anlass für die Warnstreiks sind die laufenden Verhandlungen zu einem Vergütungstarifvertrag mit dem Allgemeinen Verband der Wirtschaft für Berlin und Brandenburg e. V., der Stuttgart Ground Services und der arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V.
Der "Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt" (IDL) startet in eine neue Runde: Ideen können ab dem 07. Februar bis zum 01. Mai 2017 (Bewerbungsschluss) in den vier Kategorien "Industrie 4.0", "Emissionsreduktion", "Customer Journey" und – erstmalig – "Fliegen neu denken" eingereicht werden. Die Kategorie "Fliegen neu denken" zeichnet dabei Innovationen rund um alternative und innovative Fluggeräte aus. Das können neu entwickelte An- oder Auftriebsarten sein oder Ideen für ein neu definiertes Zusammenspiel von Pilot, Crew und Passagier sowie Konzepte zum unbemannten oder zum autonomen Fliegen.