Flughafen Wien benennt Verlautbarungen von Organisationen wie Global 2000, welche zwar gerne und regelmäßig wiederholt, aber dadurch nicht richtiger würden, und nimmt diese zum Anlass um einige Klarstellungen zu machen. Dabei geht es insbesondere um Aussagen wie der Flugverkehr werde nicht zunehmen, Flughafen und Luftfahrt genössen Steuerprivilegien oder die Bahn werde unter dem Flughafenausbau leiden. Richtig sei dagegen, dass das Passagieraufkommen steige und sich die Zahl der Flugbewegungen am Standort Wien aktuell gleichbleibend entwickle. Der Grund dafür ist, dass Flugzeuge allgemein größer und besser ausgelastet würden.
Neue Trainingskleidung für rund 560 Schüler in der bayerischen Landeshauptstadt: Die Grundschule an der Flurstraße ist eine von 34 Münchner Partner-Grundschulen, an denen wöchentliche Basketballtrainings für Schüler der dritten Klassen angeboten werden. Betreut werden diese sogenannten Sportarbeitsgemeinschaften (SAG) von qualifizierten Trainern des FC Bayern Basketball (FCBB). In der Turnhalle der Schule übergaben am heutigen Mittwoch Vertreter des FCBB, Flughafen-Chef Dr. Michael Kerkloh sowie der Finanz- und Heimatminister und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Markus Söder, zum symbolischen Auftakt die neue Basketballausstattung an Drittklässler. Anwesend waren auch die beiden Münchner Nationalspieler Danilo Barthel und Alex King, die den Kids Tipps und Autogramme gaben.
Im Rahmen des Treffens der G20-Außenminister in Bonn am Donnerstag und Freitag kann es rund um den Flughafen zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Bei der An- und Abreise der Delegationen zum World Conference Center in Bonn werden aus Sicherheitsgründen gegebenenfalls temporär Straßen gesperrt – das kann auch Zufahrtswege des Köln Bonn Airport betreffen, wie etwa die A59 Richtung Süden ab dem frühen Freitagnachmittag. Passagiere werden deshalb gebeten, die Verkehrsbeeinträchtigungen bei ihrer Anreise zum Flughafen einzuplanen. Öffentliche Verkehrsmittel sind von den Sperrungen nicht betroffen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat am Mittwoch kurzfristig einen weiteren Streik an den Berliner Flughäfen für Donnerstag angekündigt. Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste sollen demnach zwischen 16:00 Uhr und 22:00 Uhr ihre Arbeit niederlegen. Die Drohung mit neuerlichen Arbeitskampfmaßnahmen innerhalb weniger Tage ist für die Arbeitgeberseite absolut unverständlich. Bei den gegenwärtig laufenden Tarifverhandlungen sei ein faires Angebot vorgelegt worden. Die Gespräche dazu sollen am Freitag fortgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund wirken die von der Gewerkschaft gewählte Art der Auseinandersetzung für den Verhandlungspartner unverhältnismäßig.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um CO2-Emissionen infolge der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) zur 03. Piste müssen diesbezüglich wesentliche Fakten aus Sicht des Flughafens Wien richtiggestellt werden. Die europäischen Flughäfen verzeichneten eine Reduktion der CO2-Emissionen um 146.118 Tonnen im Jahr 2015 (Quelle: Europäischer Flughafenverband ACI). Im Rahmen der Initiative "Airport Carbon Accreditation" haben sich 180 Flughäfen weltweit – darunter auch der Flughafen Wien – freiwillig dazu verpflichtet, ihre CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren. Fälschlicherweise reiht das BVwG den Flughafen Wien in die Phase 1 – tatsächlich ist der Wiener Airport in Phase 2 und kann bereits große Fortschritte verzeichnen.
Mit der Annahme des heutigen Schlichtungsergebnisses zum Vergütungstarifvertrag durch Lufthansa und der Vereinigung Cockpit (VC), verbindet Lufthansa die konkrete Ankündigung, Arbeitsplätze aus dem Geltungsbereich des sogenannten KTV auszulagern. Daran hängen auch tausende Arbeitsplätze von Boden- und Kabinenpersonal. Bereits vor Annahme der Schlichtung gab es Äußerungen der Lufthansa (LH) in der vergangenen Woche, im Falle von Kostensteigerungen durch den Schlichterspruch mit Schrumpfung und Markenverwässerung durch Ausgründung zu reagieren. Darin sieht die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) eine Gefahr für alle Mitarbeiter und die Integrität des Unternehmens.
Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinigung Cockpit und der Lufthansa zum Thema Vergütung nimmt die Verhandlungskommission der VC am heutigen Mittwoch die Schlichtungsschlussempfehlung des Schlichters Dr. Gunter Pleuger an. Die Empfehlung sieht eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich knapp 1,2 Prozent pro Jahr für einen Zeitraum von sieben Jahren und acht Monaten und eine Einmalzahlung ungefähr in Höhe eines halben Monatsgehaltes vor. Der neue Vergütungstarifvertrag für Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings läuft bis Ende 2019. Eine Urabstimmung soll zeitnah eingeleitet werden, mit einem Ergebnis von dem Piloten sei Ende März zu rechnen. Auch die Lufthansa äußtert sich positiv.
Vom 17. bis zum 19. Februar 2017 findet die 53. Internationale Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) statt. An dieser Tagung nehmen hochrangige Sicherheitspolitiker aus dem In- und Ausland teil. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat nun ein Flugbeschränkungsgebiet "ED-R München" sowie ein Gebiet mit Funkkommunikationspflicht (Radio Mandatory Zone – RMZ "München") für den Schutz der Veranstaltung eingerichtet. Die zeitliche Aktivierung, sowohl für das Flugbeschränkungsgebiet als auch die RMZ, ist von Freitag, 17. Februar, 07:00 Uhr MEZ bis Sonntag, 19. Februar 2017, 16:00 Uhr MEZ vorgesehen. Das Flugbeschränkungsgebiet hat die Form eines Kreises mit einer Ausdehnung von drei nautischen Meilen (5,5 Kilometer) rund um den Veranstaltungsort und reicht vom Boden bis zu einer Höhe von "Flugfläche 100" – umgerechnet ca. 3.000 Meter.
Zur OTS-Meldung einer sogenannten "Vereinigung der Bürgerinitiativen im Verfahren zur dritten Piste am Flughafen Wien" erklärt der Flughafen Wien, dass sich der Großteil der Bürgerinitiativen in Wien und Niederösterreich, sowie alle zehn Anrainergemeinden im UVP-Verfahren nicht gegen eine dritte Piste ausgesprochen haben. Vielmehr haben 15 Bürgerinitiativen aus Wien und Niederösterreich, sowie alle zehn Anrainergemeinden im Mediationsvertrag gemeinsam mit dem Flughafen, der Austro Control und Austrian Airlines konkrete Maßnahmen festgelegt, die schon heute zur Reduktion der Flugverkehrsbelastung und zur Entlastung jedes einzelnen Betroffenen führen.
Die Caverion Deutschland GmbH und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH wollen auch weiterhin eng zusammenarbeiten und gemeinsam Maßnahmen vereinbaren, die eine zügige Fertigstellung der Sprinkleranlage des Flughafens Berlin Brandenburg gewährleisten. Dazu gehören u.a. die Ausführung von Restarbeiten und die Verbesserung von Planungen in der Schlussphase. Laut Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzendem der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, konnten viele Fehler der Vergangenheit inzwischen korrigiert, Leistungen erfolgreich abgeschlossen und der Austausch zwischen den Projektbeteiligten verbessert werden. Jetzt müssten die verbleibenden Restleistungen schnellstmöglich gemeinsam erbracht werden. Bei der Fertigstellung der Sprinkleranlage habe Caverion eine Schlüsselstellung mit entsprechender Verantwortung.
Am Sonntag, 12. Februar 2017, mussten die Terminals am Hamburg Airport vorübergehend geräumt werden. In der Zentralen Sicherheitskontrolle hatten Mitarbeiter und Passagiere über Übelkeit geklagt. Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK versorgten zwischenzeitlich 68 Betroffene. Am heutigen Montag haben am Hamburg Airport 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Zentralen Sicherheitskontrolle erneut über Unwohlsein geklagt. Passagiere, die sich im selben Bereich aufhielten, waren nicht betroffen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden umgehend von DRK-Einsatzkräften untersucht. Die Feuerwehr hat daraufhin den Arbeitsplatz abgesperrt und untersucht. Es konnten keinerlei Auffälligkeiten festgestellt werden. Der Flugbetrieb lief während dieser Maßnahmen uneingeschränkt weiter. Alle Flüge konnten pünktlich starten und landen.