Heute kommt es an den Heimatdrehkreuzen der Lufthansa in Frankfurt und München zu massiven Flugausfällen. Darüber hinaus muss an allen vom Streik betroffenen Standorten mit Störungen und Verzögerungen gerechnet werden. Aufgrund voneinander abweichender Ankündigungen zu Streikdauer und der jeweils bestreikten Bereiche an den verschiedenen Flughäfen werden die Auswirkungen unterschiedlich sein. So hat Ver.di für den Mittwoch in München einen ganztägigen Ausstand angekündigt, während in Frankfurt bis 15:00 Uhr gestreikt werden soll. Die vagen Aussagen über die voraussichtlich betroffenen Bereiche Bodenabfertigung, Passagierkontrollen und Flughafenfeuerwehr erschweren die Flugplanungen zusätzlich.
In der Zeit vom 28. bis zum 30. April 2016 finden am Flughafen Frankfurt die restlichen Vermessungsflüge statt, die aufgrund des Wetters in der KW 16 nicht alle durchgeführt werden konnten. Vermessen wird das Instrumentenlandesystem der Centerbahn (Westwetterlage). Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, erneut nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den 01. Mai 2016 verlegt.
Durch die Warnstreiks in den Bereichen Bodenabfertigung, Passagierkontrollen und teilweise bei der Flughafenfeuerwehr, auch am Flughafen München, sind in erster Linie die Fluggesellschaften – und dabei vor allem Lufthansa – sowie die Passagiere betroffen. An dem Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes, der Grundlage der angekündigten Streiks sein wird, sind die Airlines dabei gar nicht beteiligt. Morgen kommt es daher am Lufthansa-Drehkreuz München zu massiven Flugausfällen. Weil mit einem ganztägigen Streik an den Sicherheitskontrollen zu rechnen ist, haben in München voraussichtlich nur wenige Passagiere eine Chance, überhaupt zu ihren Flügen zu gelangen. Daher müssen am 27. April 2016 alle Interkontinentalflüge von und nach München gestrichen werden.
Die Gewerkschaft ver.di hat morgen zu einem Streik aufgerufen. Am Hamburg Airport wird nicht gestreikt, jedoch haben die Streiks an den sechs anderen Flughäfen Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Dortmund Auswirkungen auf den innerdeutschen Flugverkehr in Hamburg. Nach derzeitigem Stand sind morgen 62 Flüge (31 Abflüge und 31 Ankünfte) gestrichen. Von den Streichungen sind rund 7.500 Passagiere betroffen. Insgesamt sind am Hamburg Airport für morgen 190 Abflüge und 192 Ankünfte geplant. Weitere Flugstreichungen sind nicht ausgeschlossen.
Der Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi für Mittwoch, den 27. April, Flughafenpersonal an den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover-Langenhagen aufgerufen hat, betrifft insbesondere die Fluggesellschaften und ihre Gäste. Lufthansa ist an dem Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes, der Grundlage des angekündigten Streiks ist, nicht beteiligt. Trotzdem ist die Fluggesellschaft in besonderem Maße davon betroffen. Morgen wird es an den Heimat-Drehkreuzen von Lufthansa in Frankfurt und München zu massiven Flugausfällen kommen. Darüber hinaus muss an allen vom Streik betroffenen Standorten mit Störungen und Verzögerungen gerechnet werden.
Aufgrund des ganztägigen Warnstreiks, zu dem die Dienstleistungs-gewerkschaft Ver.di für morgen ab 00:00 Uhr am Flughafen Köln/Bonn aufgerufen hat, sind bislang 91 von den ursprünglich für Mittwoch geplanten 276 Flügen gestrichen worden. Es handelt sich um 16 Flüge der Lufthansa auf der Strecke nach München (neun Starts, sieben Ankünfte) sowie 31 Starts und 31 Landungen von Eurowings auf Kurz- und Mittelstrecken. Auch airberlin hat sieben Abflüge und sechs Ankünfte (Berlin, München) aus dem Flugplan genommen. Infolge des Streiks muss am morgigen Mittwoch mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs gerechnet werden. Es kann zu weiteren Flugausfällen und Verspätungen kommen.
Am 26. April 2016 beginnt ein neues Kapitel in der Münchner Flughafengeschichte: Mit der Inbetriebnahme des neuen Satellitengebäudes – dem ersten sogenannten "Midfield-Terminal" in der deutschen Flughafenlandschaft – setzt Europas erster 5-Star-Airport erneut Maßstäbe in Punkto Servicequalität, Passagierkomfort und Nachhaltigkeit.
Neben Solarstrom wird am Düsseldorfer Flughafen auch die Technik der Kraft-Wärme-Kopplung in einem Blockheizkraftwerk zur Reduktion der CO2-Emission genutzt. Im Dezember 2011 wurde eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Nordrhein-Westfalen am Flughafen Düsseldorf eingeweiht. Die Anlage ist die größte innerhalb des Sicherheitsbereiches eines internationalen Verkehrsflughafens in Deutschland. Die insgesamt 8.400 Photovoltaik-Module nehmen auf dem Flughafengelände eine Fläche in der Größe von sechs Fußballfeldern in Anspruch. Die Anlage erzeugt bis zu zwei Millionen Kilowattstunden Energie pro Jahr und trägt somit zu einer jährlichen CO2-Einsparung von rund 1.000 Tonnen bei. Die erzeugte Energie reicht aus, um den Strombedarf von etwa 600 Vier-Personen-Haushalten zu decken.
Hat die Luftfahrt in Deutschland eine Zukunft? Was sind die Voraussetzungen für die Sicherheit im Luftverkehr? Über diese Themen diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. "Wir suchen Antworten gemeinsam mit Experten und Entscheidern, um die Zukunft unserer Industrie und unseres Berufs aktiv zu gestalten", sagt Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. Ein Event nicht nur für und von Piloten, sondern eine Veranstaltung sowohl für Politik und Industrie als auch für alle Interessierten der Luftfahrtbranche.