Ryanair forderte die Europäische Kommission erneut dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um eine erneute Schließung des europäischen Luftraums durch einen Streik französischer Fluglotsen-Gewerkschaften am 28. April 2016 zu verhindern. Es war das vierte Mal in den letzten sechs Wochen und der 44. Streik in sieben Jahren. Ryanair war dadurch zur Streichung von über 100 Flügen am Donnerstag gezwungen. Dazu drohen Verspätungen. Dieser ungerechtfertigte Streik zeige, dass eine kleine französische Gewerkschaft wiederholt Europas Luftraum als Geisel nehmen kann. Dadurch werden Tausende von Flügen von Großbritannien, Irland, Spanien und Italien gestrichen, die weder in Frankreich starten noch landen, und die Reisepläne hunderttausender Reisender beeinträchtig.
Fluglärmschutz ist für die ADV-Flughäfen nach wie vor das Umweltthema Nr. 1. Dabei setzen die Flughäfen auf den aktiven und passiven Schallschutz. Die Debatte um den Lärm ist wichtig, doch sie bedarf einer Einordung. Die gesundheitlichen Risiken durch Fluglärm fielen geringer aus, als bisher angenommen. Dies zeigt die umfangreichste Untersuchung zum Thema Lärm "NORAH" (Noise-Related Annoyance, Cognition and Health) aus dem Jahr 2015. Die in der Lärmwirkungsstudie erfasste Belästigung durch Fluglärm war nur in geringem Maß vom Lärmpegel und damit von der Anzahl der Flugbewegungen abhängig. Die Untersuchung hat darauf hingewiesen, dass subjektive Faktoren, wie die persönliche Einstellung zur Lärmquelle, von Bedeutung ist.
Zu dem zweitägigen Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) auf der Landesmesse am Samstag, 30. April 2016 und Sonntag, 01. Mai 2016, sind mehrere Demonstrationen angemeldet. Laut Polizei werden insbesondere am Samstag zahlreiche Demonstranten erwartet, einzelne Gruppen haben im Vorfeld zur großräumigen Blockade des Veranstaltungsortes aufgerufen, um die Veranstaltung zu verhindern. Bereits ab dem frühen Samstagmorgen kann es deshalb auf den Zufahrten zu Messe und Flughafen Stuttgart zu Verkehrsbehinderungen kommen. Auch im Bereich der S-Bahn-Station sind Störungen nicht auszuschließen. Passagiere und Abholer werden gebeten, vorsorglich mehr Zeit für ihre Anfahrt einzuplanen, um den Flughafen rechtzeitig zu erreichen.
Zwar waren heute viele Lufthansa-Flüge wegen Streiks gestrichen worden, doch die Inbetriebnahme des neuen Satelliten konnte gestern planmäßig stattfinden: der Münchner Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh und Burkhard Feuge, Lufthansa-Stationsleiter in München, begrüßten dazu die Passagiere des Fluges LH 1840 persönlich an ihrem Gate.
Etihad Airways hat eine neue iPhone App vorgestellt, mit der Gäste ihre Reise noch einfacher planen können. Die App basiert auf innovativen Technologien und will Reisenden ein neu definiertes Flugerlebnis ermöglichen. Sie lässt durch eine einfache und intuitive Bedienung die umfassende Reisenplanung und -Anpassung zu. Außerdem bietet sie Gästen die Möglichkeit, über die App sowohl Tickets zu buchen als auch einzuchecken und ihren Flugstatus zu überprüfen.
Heute kommt es an den Heimatdrehkreuzen der Lufthansa in Frankfurt und München zu massiven Flugausfällen. Darüber hinaus muss an allen vom Streik betroffenen Standorten mit Störungen und Verzögerungen gerechnet werden. Aufgrund voneinander abweichender Ankündigungen zu Streikdauer und der jeweils bestreikten Bereiche an den verschiedenen Flughäfen werden die Auswirkungen unterschiedlich sein. So hat Ver.di für den Mittwoch in München einen ganztägigen Ausstand angekündigt, während in Frankfurt bis 15:00 Uhr gestreikt werden soll. Die vagen Aussagen über die voraussichtlich betroffenen Bereiche Bodenabfertigung, Passagierkontrollen und Flughafenfeuerwehr erschweren die Flugplanungen zusätzlich.
In der Zeit vom 28. bis zum 30. April 2016 finden am Flughafen Frankfurt die restlichen Vermessungsflüge statt, die aufgrund des Wetters in der KW 16 nicht alle durchgeführt werden konnten. Vermessen wird das Instrumentenlandesystem der Centerbahn (Westwetterlage). Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, erneut nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den 01. Mai 2016 verlegt.
Durch die Warnstreiks in den Bereichen Bodenabfertigung, Passagierkontrollen und teilweise bei der Flughafenfeuerwehr, auch am Flughafen München, sind in erster Linie die Fluggesellschaften – und dabei vor allem Lufthansa – sowie die Passagiere betroffen. An dem Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes, der Grundlage der angekündigten Streiks sein wird, sind die Airlines dabei gar nicht beteiligt. Morgen kommt es daher am Lufthansa-Drehkreuz München zu massiven Flugausfällen. Weil mit einem ganztägigen Streik an den Sicherheitskontrollen zu rechnen ist, haben in München voraussichtlich nur wenige Passagiere eine Chance, überhaupt zu ihren Flügen zu gelangen. Daher müssen am 27. April 2016 alle Interkontinentalflüge von und nach München gestrichen werden.
Die Gewerkschaft ver.di hat morgen zu einem Streik aufgerufen. Am Hamburg Airport wird nicht gestreikt, jedoch haben die Streiks an den sechs anderen Flughäfen Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Dortmund Auswirkungen auf den innerdeutschen Flugverkehr in Hamburg. Nach derzeitigem Stand sind morgen 62 Flüge (31 Abflüge und 31 Ankünfte) gestrichen. Von den Streichungen sind rund 7.500 Passagiere betroffen. Insgesamt sind am Hamburg Airport für morgen 190 Abflüge und 192 Ankünfte geplant. Weitere Flugstreichungen sind nicht ausgeschlossen.
Der Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi für Mittwoch, den 27. April, Flughafenpersonal an den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover-Langenhagen aufgerufen hat, betrifft insbesondere die Fluggesellschaften und ihre Gäste. Lufthansa ist an dem Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes, der Grundlage des angekündigten Streiks ist, nicht beteiligt. Trotzdem ist die Fluggesellschaft in besonderem Maße davon betroffen. Morgen wird es an den Heimat-Drehkreuzen von Lufthansa in Frankfurt und München zu massiven Flugausfällen kommen. Darüber hinaus muss an allen vom Streik betroffenen Standorten mit Störungen und Verzögerungen gerechnet werden.
Aufgrund des ganztägigen Warnstreiks, zu dem die Dienstleistungs-gewerkschaft Ver.di für morgen ab 00:00 Uhr am Flughafen Köln/Bonn aufgerufen hat, sind bislang 91 von den ursprünglich für Mittwoch geplanten 276 Flügen gestrichen worden. Es handelt sich um 16 Flüge der Lufthansa auf der Strecke nach München (neun Starts, sieben Ankünfte) sowie 31 Starts und 31 Landungen von Eurowings auf Kurz- und Mittelstrecken. Auch airberlin hat sieben Abflüge und sechs Ankünfte (Berlin, München) aus dem Flugplan genommen. Infolge des Streiks muss am morgigen Mittwoch mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs gerechnet werden. Es kann zu weiteren Flugausfällen und Verspätungen kommen.