Die räumliche Nähe zum US-Militärflughafen Ramstein verleiht einem Anwohner kein Klagerecht, um von der Bundesrepublik Deutschland die Überwachung bewaffneter Drohneneinsätze der US-Streitkräfte zu verlangen, soweit diese von Ramstein aus gesteuert werden sollten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Im verhandelten Fall wohnt der Kläger in Kaiserslautern 12 km vom Militärflughafen Ramstein entfernt. Auf der von den US-Streitkräften genutzten Air Base befindet sich u.a. das Hauptquartier der US-Luftstreitkräfte in Europa. Der Kläger begehrt – nach Änderung seiner ursprünglichen Klageanträge – zuletzt, die Bundesrepublik Deutschland zur Überwachung der Völkerrechtskonformität bewaffneter Drohneneinsätze der US-Streitkräfte zu verpflichten, die über die Ramstein Air Base gesteuert würden, und den Vereinigten Staaten im Fall der Verweigerung von Überwachungsmaßnahmen insoweit die weitere Nutzung der Ramstein Air Base zu untersagen.
Austrian Airlines baut den Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland aus. Seit vergangener Woche bietet Austrian Airlines vier tägliche Verbindungen zwischen Graz und Frankfurt an. Diese Route wurde bislang in Verantwortung von Lufthansa geflogen. Die Strecken zwischen Innsbruck sowie Salzburg und Frankfurt wurden bereits in das Streckennetz von Austrian Airlines übernommen. Im Rahmen der Übernahme des Nachbarschaftsverkehrs plant Austrian Airlines auch die Vergrößerung der Flotte und die Einstellung zusätzlicher Piloten: Noch in diesem Jahr wird die Lufthansa-Tochter zwei zusätzliche Airbus A320 in die bestehende Flotte von 29 Airbus oder insgesamt 79 Flugzeugen aufnehmen. Insgesamt bietet der rot-weiß-rote Carrier seit 27. März 2016 bis zu 296 Flüge pro Woche zwischen Österreich und Deutschland an, davon bis zu 119 Flüge aus den österreichischen Bundesländern und 177 aus dem Austrian Hub Wien.
Ein Windkraftbetreiber hatte die Errichtung von vier Windkraftanlagen geplant. Wegen der möglichen Störung einer ca. 1,5 Kilometer entfernt liegenden Navigationseinrichtung der DFS hatte das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) auf der Grundlage einer gutachtlichen Stellungnahme der DFS gegen die Errichtung der Windkraftanlagen entschieden. Es geht dabei um die Störung von Navigationsanlagen der Flugsicherung durch Windkraftanlagen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (BVerwG) hat gestern 2016 die Revision des Windkraftbetreibers zurückgewiesen. Damit ist nun erstmalig ein höchstrichterliches Urteil in der Sache zu Gunsten der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) ergangen.
Sie tragen das beste Ausbildungssystem in der deutschen Verkehrsbranche: Sieben hauptamtliche Ausbildungsreferenten der Flughafen München GmbH (FMG) und rund 230 Ausbildungs- und Lehrbeauftragte sorgen dafür, dass die derzeit rund 150 Auszubildenden und Teilnehmer eines dualen Studiums optimal auf das Berufsleben vorbereitet werden.
Elektromobilität spielt für den Düsseldorfer Airport eine zunehmend wichtige Rolle. Zehn neue Elektroautos des Modells BMW i3 gehören ab sofort zum Fuhrpark des Unternehmens. Das Besondere: Die Fahrzeuge sind Teil des Forschungsprojektes "Premium", das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen, der BMW Group und weiteren Partnern ins Leben gerufen wurde. Forschungsziel ist es, wertvolle Erkenntnisse über Elektrofahrzeuge während ihrer Nutzung bei Betreibern von Fahrzeugflotten und Privatanwendern zu gewinnen.
Die beiden nächsten von der OHB System AG für das Europäische Navigationssystem Galileo entwickelten und gebauten Galileo-FOC Satelliten (Danielè und Alizée) haben das Startgelände in Kourou (Französisch-Guyana) wohlbehalten erreicht.
Die Motoren surren leise. Sanft steigt der weiße Riese in die Höhe und schwebt elegant durch das Wolkenmeer. Der Zeppelin NT legt seinen Passagieren die Welt zu Füßen – mit beeindruckenden Perspektiven auf die vielseitige Landschaft rund um den Europa-Park, auf idyllische Seen, historische Burgen und majestätische Berge. Weltweit fliegen nur vier Zeppeline – einer davon ist das Europa-Park Luftschiff, das Zuschauer vom 20. bis 24.04. wieder über Deutschlands größtem Freizeitpark faszinieren wird. Kurz nach dem Start ist die Flughöhe von circa 300 Metern erreicht. An Bord dürfen sich die Fluggäste frei bewegen, dem Kapitän im Cockpit über die Schulter schauen oder sich einfach zurücklehnen und das zeit- und schwerelose Zeppelin-Gefühl erleben.
Die MTU Maintenance Zhuhai ist ein 50/50-Joint Venture der MTU Aero Engines, Deutschlands führendem Triebwerkshersteller, und der China Southern Air Holding Company. Das Gemeinschaftsunternehmen, eine Perle im Verbund der MTU Maintenance, wurde am 06. April 2001 gegründet, erhielt ein Jahr später seine Zulassung und befindet sich seitdem auf Erfolgskurs. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: Bis heute hat das MTU-Unternehmen im südchinesischen Perlflussdelta über 1.900 Triebwerke instandgehalten. Der 15. Geburtstag wurde heute im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit den Mitarbeitern begangen.