Auf den deutschen Verkehrsflughäfen hat die Elektrifizierung des Autos längst begonnen. Am 08. März 2016 trifft sich die Arbeitsgruppe der Flughäfen in Stuttgart, um weitere Schritte abzustimmen. Aktuell sind bereits über 700 E-Fahrzeuge im Einsatz, es können bis zu 10.000 werden. Damit fördern die ADV-Flughäfen Zukunftstechnologien vehement im Alltagsbetrieb. Die deutschen Flughäfen unterstützen denn auch die Bundesregierung bei ihren energiepolitischen Zielen. Gleichzeitig fordern sie die Bundesregierung auf, einen Rahmen festzulegen und damit Planungssicherheit zu schaffen. Das sei lange überfällig. Die deutschen Flughäfen stünden bereit und wollten in Fahrzeuge und die notwendige Infrastruktur investieren, so der Flughafenverband ADV.
Die durchschnittlichen Lärmklassen am Flughafen Hamburg haben sich zwischen 2007 und 2014 massiv verschlechtert. Während der Anteil der weniger lauten Flugzeuge der Lärmklasse 1 und 2 im Jahr 2007 noch 20 Prozent betrug ist dieser in 2014 auf sechs Prozent zurückgegangen. Dafür ist der Anteil der lauten bis sehr lauten Flugzeuge der Lärmklasse 3 bis 5 von 80 Prozent in 2007 auf 94 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. In Anbetracht der steigenden Fluglärmpegel wird für 2015 und 2016 eine weitergehende Verschlechterung erwartet. Mit völligen Unverständnis wird daher von der BAW das Jubilieren über ein heute zehn Jahre anhaltendes Fluglärmmartyrium durch die vier täglichen Flüge eines beängstigend lauten und großen Flugzeugs der Fluggesellschaft Emirates gesehen.
Der Start der ExoMars-Mission 2016 ist für den 14. März um 10:31 Uhr MEZ vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan geplant. ExoMars, eine gemeinsame Mission der ESA und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, umfasst einen Spurengas-Orbiter (Trace Gas Orbiter, TGO) und den Eintritts-, Abstiegs- und Landedemonstrator Schiaparelli. Der TGO soll eine detaillierte Bestandsaufnahme der in der Marsatmosphäre vorhandenen Gase vornehmen, wobei der Schwerpunkt auf dem Aufspüren von Edelgasen wie Methan liegen wird, was eine aktive Quelle voraussetzt. Der TGO soll so die geografische und jahreszeitliche Abhängigkeit der Methankonzentration messen und feststellen, ob das Gas einer geologischen oder biologischen Quelle entstammt.
Am Flughafen Köln/Bonn musste gestern Vormittag gegen 10:00 Uhr der Sicherheitsbereich auf der Abflugebene des Terminals 2 geräumt werden. Eine weibliche Person hatte die Passagierkontrollstelle passiert, ohne sich kontrollieren zu lassen. Infolge dessen mussten vorschriftsgemäß alle Personen, die sich im Sicherheitsbereich aufhielten, diesen verlassen, um sich anschließend einer erneuten Kontrolle zu unterziehen. Auch mussten Passagiere von zwei Flugzeugen diese wieder verlassen. Von der Räumung waren mehrere hundert Personen betroffen. Nach gut eineinhalb Stunden konnte der Sicherheitsbereich auf der Abflugebene im Terminal 2 wieder genutzt werden.
Der führende internationale Dachverband der Flughafenbetreiber, das Airport Council International (ACI), hat im Rahmen der Airport Service Quality (ASQ)-Awards die Ergebnisse von Passagierbefragungen an weltweit über 300 Flughäfen ausgewertet. Der Flughafen Zürich schaffte es in der Kategorie "Beste Flughäfen Europas" auf Rang 2. Gesamthaft wurden über 550.000 Umfragen in mehr als 80 Ländern durchgeführt. In der Kategorie Europa erreichte der Flughafen Zürich neben Dublin, Malta und Prag den zweiten Platz. Einzig Moskau Sheremetyevo, Pulkovo und Sochi schnitten europaweit besser ab. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Flughafen Zürich um drei Plätze verbessert.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) hat über ihre britische Tochtergesellschaft Air Navigation Solutions Ltd. (ANS) die Flugsicherungsdienste am Flughafen London-Gatwick übernommen. Der Wachwechsel im Tower des zweitgrößten britischen Flughafens erfolgte in der Nacht vom 29. Februar auf den 01. März 2016. Es ist nach 14-monatiger Übergangsphase die bisher größte Übernahme dieser Art in der Geschichte der Flugsicherungsorganisationen. Die DFS-Gruppe hatte im Juli 2014 von Gatwick Airport Ltd. den Zuschlag erhalten, für den Flughafen zukünftig die Tower-Dienstleistungen zu erbringen. Die Dienstleistungen werden von der britischen Flugsicherungsorganisation NATS zunächst für zehn Jahre an die ANS übergeben. Der Flughafen London-Gatwick ist mit und 55 Flugbewegungen pro Stunde der verkehrsreichste Flughafen mit nur einer Start- und Landebahn weltweit.
Der Köln Bonn Airport lädt zu einem vorösterlichen Familienfest: Der "Crazy Sunday" am 13. März steht dieses Mal unter dem Motto "Oster Feeling". Von 11:00 bis 16:00 Uhr gibt es auf der Besucherterrasse und in den Terminals zahlreiche Aktionen und Angebote speziell für Familien mit Kindern. Auf der Besucherterrasse in Terminal 1 steht für die kleinen Gäste ein Oster-Parcours bereit: Hier gilt es, mit dem Osterhasen um die Wette zu laufen, Ostereier zu suchen und weitere Aufgaben zu lösen. Wer den Parcours absolviert, erhält als Auszeichnung eine Urkunde mit Foto. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Band "Nightliners".
Noch vor der Einführung des Langstreckenflugzeugs A350 mit einem bis zu 50 Prozent kleineren Lärmteppich fliegen in München künftig auch die Mittelstreckenflugzeuge der Lufthansa leiser. Grund ist die Ausstattung der Airbus A320-Flotte mit sogenannten "Sharklets", das sind 2,40 Meter hohe Flügelspitzen-Verlängerungen. Diese bewirken je nach Streckenlänge bis zu vier Prozent Treibstoffersparnis und einen entsprechend geringeren CO2-Ausstoß. Durch die Sharklets verbessert sich zudem die Steigleistung des Flugzeugs, wodurch Lärmemissionen beim Start verringert werden. "Zum Thema Nachhaltigkeit sind wir in München gut aufgestellt. Dass unsere Flotte immer leiser wird, ist vor allem für die Anwohner des Flughafens eine gute Nachricht", sagt Thomas Winkelmann, CEO Lufthansa-Hub München.
Es war eine der ersten großen, international beachteten Fusionen der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Als Zusammenschluss mehrerer kleinerer Fluggesellschaften aus den Gründertagen der zivilen Luftfahrt wurde am 06. Januar 1926 in Berlin die Deutsche Luft Hansa AG gegründet. Schon die 162 Flugzeuge unterschiedlichster Provenienz, mit denen die neue Airline ab April 1926 von Berlin-Tempelhof aus den Linienverkehr aufnahm, trugen den Kranich am Leitwerk, bis heute wohl eines der bekanntesten Markenzeichen in der Weltluftfahrt. "Im Zeichen des Kranichs" lautet der Titel eines in diesen Tagen erscheinenden Buches, das umfassend wie keines zuvor die Geschichte der alten Luft Hansa – der Wechsel auf die neue Schreibweise in einem Wort erfolgte 1933 – von den Anfängen in den 20er-Jahren bis 1945 nachzeichnet.