Lufthansa bietet ab dem Frühsommer 2016 als erste Netzwerk-Fluggesellschaft Europas Internet an Bord von Kurz- und Mittelstreckenflügen. Damit werden die Fluggäste auf innerdeutschen und Kontinentalflügen volle Kommunikationsfreiheit genießen und das Internet über den Wolken mit großer Bandbreite nutzen können. Die ersten Flugzeuge werden im Frühsommer 2016 mit der neuen Technologie ausgestattet. Lufthansa war schon mehrmals Vorreiter bei Datendiensten für Passagiere und will die Erfolgsgeschichte mit Internet an Bord auf Kurz- und Mittelstrecken fortsetzen. Die Airline wird dann die erste Fluggesellschaft Europas, die ihren Gästen ein Surf-Erlebnis in der Qualität und Geschwindigkeit wie zuhause anbietet.
Noch ist der Sommerflugplan 2015 am Flughafen Bremen gültig und Urlauber und Geschäftsreisende können nonstop ab Bremen aktuell 48 Destinationen erreichen – aber schon jetzt kündigt die Fluggesellschaft Germania zwei neue Sommerziele für 2016 ab Bremen an: ab September können Reiselustige Flüge nach Keflavik in Island und nach Adana, die fünftgrößte Stadt in der Türkei, buchen. Mit Island kommt eine ganz neue Destination ins Germania-Streckennetz, die vor allem Urlauber anspricht, die neben klassischen Badezielen viel Wert auf Natur und Erlebnisreisen legen. Der Sommerflugplan 2016 ist ab Ende März gültig.
Der nächste Sommer kommt bestimmt – und mit ihm neue Destinationen, die Fluggäste der Germania im kommenden Jahr erkunden können. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin nimmt 2016 erstmals das isländische Keflavik ins Programm, das in der Hochsaison ab Bremen angeflogen wird. Neu im Flugplan ab Bremen ist auch das türkische Adana – beide Ziele können noch im September gebucht werden. Das weitere Sommerprogramm ab der Hansestadt ist auch schon jetzt buchbar – unter anderem kann man künftig zwischen täglichen Flügen nach Palma de Mallorca wählen, die griechischen Inseln Rhodos, Kos oder Korfu erkunden sowie Madeira oder eine Kanareninsel entdecken.
Der Flugplan für die Sommerperiode im kommenden Jahr steht. Ab sofort ist das Angebot der Wings Familie mit den Airlines Eurowings und Germanwings für Reisen zwischen dem 27. März und dem 29. Oktober kommenden Jahres buchbar. Zum ersten Mal können Reisende für ihren Sommerurlaub im nächsten Jahr Interkontinentalflüge mit Eurowings und die Europastrecken von Germanwings buchen. Ganz neu im Programm ist die Germanwings Verbindung zwischen Köln/Bonn und dem Urlaubsparadies Bodrum im Südwesten der Türkei.
Heute startete der erste Flug der Austrian Airlines von Wien nach Manchester. Ab sofort wird täglich eine Fokker 100 diese Route fliegen. Der Flug startet jeweils um 09:50 Uhr in Wien und landet um 11:20 Uhr auf der Insel. Damit baut Austrian Airlines ihr westeuropäisches Netz aus. Die neue Verbindung mit dem Wirtschaftsstandort Manchester dient als optimales Angebot für den Lokalverkehr. Die Destination ist nicht nur für den Point-to-Point-, sondern insbesondere auch für den Transferverkehr interessant, vor allem durch Umsteigeverbindungen in die Bundesländer sowie nach Zentral- und Osteuropa.
Austrian Airlines nimmt nächstes Jahr wieder eine neue Langstrecken-Destination in Asien auf. Ab 04. April 2016 wird die österreichische Fluglinie ganzjährig mit einer Boeing 777 nach Shanghai fliegen. Im April 2016 werden die Flüge fünf Mal pro Woche durchgeführt, ab 01. Mai 2016 dann täglich. Damit bietet Austrian Airlines neben Peking ein zweites Flugziel in China an. Die Flugdauer von Wien zum über 8.500 km entfernten Shanghai beträgt rund 10:20 Stunden. Die Destination ist nicht nur für den Punkt-zu-Punkt-, sondern insbesondere für den Transferverkehr interessant.
Die Entscheidung sei ermutigend und wegweisend. Das Europäische Parlament habe die schwierige Lage der europäischen Luftverkehrswirtschaft erkannt und fordert Kommission und Mitgliedsstaaten auf, die Wettbewerbsfähigkeit der Luftverkehrswirtschaft wiederherzustellen. Der BDL wird noch konkreter: "Auch die Abschaffung nationaler Alleingänge bei Regulierungen wie z.B. der Luftverkehrsteuer ebenso wie die EU Alleingänge beim Emissionshandel hat das Parlament damit auf die Agenda gesetzt," erklärt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).
Die deutschen Fluggesellschaften fordern bereits seit einiger Zeit niedrigere Entgelteerhebungen durch Flughäfen, und verwiesen kürzlich auf das positive Beispiel des Flughafens Zürich, der bei der Einigung zu Flughafenentgelten selbst niedrigere Gebühren vorgeschlagen hatte. Dem begegnet nun auch der deutsche Flughafenverband ADV. Dieser begrüße den Vorschlag des Airlineverbandes BDF "zur Einführung von Schweizer Verhältnissen" bei den Flughafenentgelten. Der BDF hatte anlässlich der erwähnten Einigung zu Flughafenentgelten am Flughafen Zürich Forderungen an die deutschen Flughäfen gerichtet. Die Flughafenentgelte in Österreich und der Schweiz liegen traditionell 20 bis 30 Prozent über dem Entgeltniveau in Deutschland.
Flughafenentgelte sind derzeit stark diskutiert. Zwar erlebt die Luftverkehrswirtschaft wieder steigende Passagierzahlen, dennoch wirtschaften die Airlines oft am Limit und unter starkem Wettbewerbsdruck. Daher wurden Rufe nach einer Senkung der Entgelte, die diese an den Flughäfen entrichten müssen, laut. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) begrüßt nun die Ankündigung des Flughafens Zürich, bei der zuständigen Entgelt-Genehmigungsbehörde selbst einen Vorschlag zur Absenkung der Flughafenentgelte einzureichen.