Der Düsseldorfer Flughafen zieht zur Ferien-Halbzeit ein positives Fazit. Urlaubszeit ist Reisezeit. Fast 1,8 Millionen Passagiere sind in den ersten drei Wochen über den größten Flughafen von NRW geflogen. Der Airport zählte in diesem Zeitraum etwa 15.200 Flugbewegungen. Dies sind rund 5,3 Prozent mehr Passagiere als im Vergleichszeitraum des Vorjahres sowie 1,5 Prozent mehr Flüge. Viele Menschen zieht es ab Düsseldorf hinaus in die Welt. Am verkehrsstärksten Ferientag (26. Juni) nutzen alleine über 81.000 Fluggäste den Airport. Zum Vergleich: Im Jahresdurchschnitt zählt der Flughafen der Landeshauptstadt knapp 60.000 Passagiere am Tag.
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am Guarulhos International Airport haben die Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance ihr neuestes Mitglied, Avianca Brasil ("O6"), willkommen geheißen. Avianca Brasil ist die wachstumsstärkste Fluggesellschaft Brasiliens. Von 2010 und 2014 steigerte sie ihren Marktanteil von 2,6 Prozent auf 8,3 Prozent.
airberlin hält am geplanten Flugprogramm für diesen Sommer fest und fliegt bis zu 156 Mal pro Woche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu 20 Zielen in Griechenland und ist hierin Markführer. Die meisten Verbindungen bieten airberlin und NIKI ab Wien, Düsseldorf, München und Berlin-Tegel an: Ab Wien startet NIKI bis zu 44 Mal pro Woche, airberlin von Düsseldorf und München aus 24 beziehungsweise 20 Mal pro Woche nach Griechenland. Ab Berlin geht es mit airberlin bis zu zwölf Mal pro Woche zu sechs Zielen in Griechenland. Aus der Schweiz hebt 15 Mal pro Woche ein airberlin Flugzeug zu sieben Zielen ab.
Austrian Airlines wird Dubai nicht mehr direkt anfliegen. Passagiere der Lufthansa Group können die Großstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zukünftig über Frankfurt, Zürich oder München erreichen. Die in den letzten Jahren aufgebauten Überkapazitäten mit bis zu 800 angebotenen Sitzen pro Tag führten zu einem harten Preiswettbewerb, der die Strecke Wien-Dubai für Austrian Airlines unwirtschaftlich macht. Austrian fliegt seit 1996 in die größte Stadt der Arabischen Emirate. Der letzte Flug mit OS-Flugnummer wird am 13. September 2015 von Wien nach Dubai bzw. am 14. September 2015 von Dubai nach Wien durchgeführt.
Die Ergebnisse des Verbraucherreports 2015 aus der Luftfahrt zeigen: Die Investitionen der Fluggesellschaften und Flughäfen in guten Service zahlen sich aus. Denn bei dem harten Wettbewerb in der Luftfahrt kommen nur zufriedene Kunden wieder. Die Verbraucher wurden nicht nur zum Flugerlebnis, sondern auch schon zu ihren Erfahrungen am Boden befragt. 94 Prozent der Passagier haben sich bei ihrem letzten Abflug gut oder sehr gut am Flughafen zurechtgefunden. Allerdings gibt es bei einigen Kriterien noch Verbesserungspotenzial.
Ein kleine Gruppe Länder drängt hastig und ohne die dadurch entstehenden Konsequenzen zu beachten auf eine vollständige Liberalisierung des globalen Luftverkehrs. Der Vorschlag liegt zurzeit auf dem Tisch der zuständigen Kommission der ICAO und besitzt das Potential die Errungenschaften im Bereich der Flugsicherheit, Wirtschaftlichkeit und der Arbeitnehmerrechte zu beschädigen. "Dies ist wie TTIP für den Luftverkehr, aber auf einem globalen Level – vollständige, sofortige, weltweite Liberalisierung, durch die sich über Nacht die Luftverkehrsindustrie verändert", sagt Dirk Polloczek, Präsident der European Cockpit Association (ECA).
Die Performance Based Navigation Study Group (PBNSG) der ICAO beschäftigt sich auf höchster Ebene mit modernen Navigationmöglichkeiten und allem was über die konventionelle Navigation von Funkfeuer zu Funkfeuer hinausgeht. Dort werden auch international gültige Navigationsstandards und -verfahren festgelegt. Mit der technischen Weiterentwicklung in diesem Bereich werden auch die Anwendungen entsprechender Verfahren immer vielfältiger. Es gibt mittlerweile fast überall nicht nur einfache RNAV-Anflüge, sondern auch modernere Verfahren wie Radius-To-Fix-Turns, Curved Approaches und PBN-to-ILS-Transitions.
Die europäische Agentur für Luftaufsicht (European Aviation Safety Agency, EASA) und ide International Air Transport Association (IATA) haben eine Veröffentlichung angekündigt, die den Trainingskatalog für Berufspiloten um Situationen erweitern soll, die potenziell zum Verlust der Kontrolle führen können. Die so genannten "upset prevention and recovery training" (UPRT)-Anforderungen zielen darauf, Piloten besser auf unerwartete Situationen vorzubereiten, die die Kontrolle gefährden. Alle europäischen Fluggesellschaften und kommerzielle Business Jet Betreiber müssen diese Regeln bis Mai 2016 umsetzen.
Mit easyJet wird eine weitere große europäische Low Cost Airline den Bodensee-Airport Friedrichshafen in ihr Streckennetz aufnehmen: Ab 12. Dezember 2015 wird die britische Fluggesellschaftz weimal pro Woche (Samstag und Sonntag) Linienflüge von Friedrichshafen nach London anbieten, vorerst während der Wintersaison. Geflogen wird mit modernen Flugzeugen vom Typ Airbus A319 mit 156 Sitzen und Airbus A320 mit 180 Sitzen, dabei wird der Flughafen London-Gatwick angesteuert. In der ersten Saison wird erwartet, dass über 10.000 Skitouristen die neue Verbindung nutzen werden.
Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS läutet mit ihren neun Boeing 777-300ER ab Januar 2016 eine neue Ära auf der Langstrecke ein. In der SWISS Konfiguration werden die Flugzeuge mit insgesamt 340 Sitzplätzen ausgestattet und in allen drei Reiseklassen über eine hochmoderne Kabinenausstattung verfügen.