Das Amtsgericht Charlottenburg hat Anfang November das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fluggesellschaft Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG (Kommanditgesellschaft) und das ihrer persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin), der Air Berlin PLC, eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet. Ferner ist auch über das Vermögen der airberlin technik GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Gericht hat das vom vorläufigen Sachwalter erstattete Gutachten geprüft und festgestellt, dass die Kommanditgesellschaft zahlungsunfähig und zugleich überschuldet ist.
Der Branchenverband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) akzeptiert die jetzt vorgestellte freiwillige Zusammenarbeit zu einer Lärmobergrenze am Flughafen Frankfurt. Laut BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe stehe man weiter zu einem fairen Interessensausgleich mit den Anwohnern des Flughafens. Die im BARIG zusammengeschlossenen Airlines setzen sich mit verschiedenen Maßnahmen aktiv dafür ein, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. Hierzu gehört etwa der aktive Schallschutz mit dem Einsatz moderner, leiserer Flugzeuge und der Überprüfung neuer, lärmärmerer Anflugverfahren.
Digitalisierung und Chinas "One Belt – One Road"-Strategie sind unbestritten die Logistikthemen des Jahres 2017 und werden die Branche wohl auch noch in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflussen. Aus dem Grund bilden sie die Schwerpunkte im Konferenzprogramm der logitrans 2017. Vom 15. bis 17. November 2017 treffen sich dazu Logistikentscheider von drei Kontinenten erneut auf der logitrans, der internationalen Fachmesse für Transport und Logistik, die in diesem Jahr bereits am ersten Tag ab 11:00 Uhr ihre Tore öffnet. Wie steht es also um die Digitalisierung der Logistikbranche in der Türkei und entlang der Neuen Seidenstraße?
Am morgigen Mittwoch sollen in der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft die jährlichen Berichte von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte (Drs. 21/10688) zur Entwicklung der Fluglärmsituation und zur Umsetzung des 16-Punkte-Plans zur Reduzierung der luftverkehrsbedingten Belastungen durch den Betrieb des innerstädtischen Verkehrsflughafens "Helmut Schmidt" vorgelegt werden. Die Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) haben mit einer umfassenden Stellungnahme auf die Berichte von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte reagiert.
Nonstop in die Glitzer-Metropole im Wüstensand: Seit diesem Freitag können Passagiere des Reiseveranstalters FTI von Köln/Bonn nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen. Einmal wöchentlich geht es mit einer Boeing 757 des FTI-Kooperationspartners Condor in die Metropole am Persischen Golf.
Mit Kaliningrad nimmt die russische Fluggesellschaft RusLine ihren Flugbetrieb ab Berlin-Tegel auf. Dreimal wöchentlich verbindet die Fluglinie die deutsche Hauptstadt mit der westlichsten Stadt Russlands. Immer montags, mittwochs und freitags wird die Ostseemetropole angeflogen. Zum Einsatz kommt eine Bombardier CRJ100.
Der Vorstand der Vereinigung Cockpit lehnt den Tarifabschluss mit der Eurowings GmbH ab. Dies teilte die Pilotengewerkschaft mit und nannte dazu verbandsübergeordnete Gründe. Durch die Insolvenz bedingte Kapazitäten sollen von der Eurowings GmbH mit neu angeschafften Flugzeugen und den Start- und Landerechten aus der Insolvenzmasse der airberlin bedient werden. Da das Eurowings Management alles dafür tut, um einen Betriebsübergang zu vermeiden, wurde versucht, eine Lösung zu verhandeln, mit der der Arbeitgeber seiner sozialen Verantwortung für die Piloten der airberlin gerecht wird. Gleichzeitig sollten Perspektiven für das Bestandspersonal der Eurowings sichergestellt werden.
Am Samstagvormittag kam es in der Nähe von Greifswald zu einer gefährlichen Annäherung einer Drohne an einen Einsatzhubschrauber der DRF Luftrettung. Während des Startvorgangs des Rettungshubschraubers näherte sich das Flugobjekt und kreiste wenige Meter über den Rotorblättern. Der Start zu einem Notfalleinsatz wurde dadurch behindert.