Was kann aus Sicht von Piloten und Flugmedizinern getan werden, um die Flugsicherheit weiter zu verbessern? Welche Risikofaktoren müssen vermieden werden, um Flugzeugunglücke zu verhindern? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigen sich die Teilnehmer der der 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e.V. vom 09. bis 11. November 2017 in Münster. Piloten sind in ihrem beruflichen Alltag zahlreichen Belastungsfaktoren ausgesetzt, insbesondere hinsichtlich stark variierender Dienstzeiten. Hinzu kommt, dass aus wirtschaftlichen Gründen die maximal mögliche Dienstzeit – und dementsprechend minimale Ruhezeit – geplant wird. Vor diesem Hintergrung erscheint eine entstehende Erschöpfung und folglich einer erhöhten Gefahr für Fehlentscheidungen denkbar.
Ein nicht genannter Kunde hat Lufthansa Technik damit beauftragt, mehrere Flugzeuge des Typs Boeing 747-8 ab 2018 mit der neuen Breitband-Internetlösung im Frequenzbereich Ka-Band auszustatten. Damit wird Lufthansa Technik weltweit das erste MRO-Unternehmen sein, das die Modifikation für dieses Flugzeugmuster anbieten kann.
Austro Control hat wie angekündigt dem Homebriefing-System einen umfassenden Relaunch spendiert und lässt ab sofort mit einem neuen Design und zahlreichen neuen Funktionalitäten online gehen. Nutzer können nun von Vorteilen wie einer optimierten Benutzerführung, erweiterten grafischen Bedienelementen und vielen zusätzlichen Funktionalitäten wie einer Version für mobile Endgeräte Gebrauch machen. Das Service umfasst Flüge innerhalb Österreichs sowie Flüge mit Startort in Österreich und deren Folgeflugpläne. Das Service steht kostenfrei zur Verfügung. Für den erleichterten Umstieg auf das neue System sind alle Benutzerdaten, Flugpläne, gespeicherte Listen und Vorlagen automatisch in das neue System überführt worden. Nur Briefings werden nicht in das neue System portiert.
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, begibt sich auf eine zehntägige Delegationsreise des nach China, und der Flughafen Leipzig/Halle fährt mit. Im Rahmen des Besuches sind unter anderem Gespräche zwischen der Geschäftsführung des Airports und Vertretern von Luftfahrt- und Logistikunternehmen sowie Behörden geplant. Die Teilnahme an der Delegationsreise des Freistaates Sachsen nach China eröffnet für Johannes Jähn, Sprecher des Vorstands der Mitteldeutschen Flughafen AG und Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH, die Möglichkeit, Geschäftsbeziehungen mit diesem bedeutenden Wachstumsmarkt zu intensiveren und neue Kontakte zu knüpfen.
Am Flughafen Frankfurt setzt sich der Wachstumstrend fort. Im Oktober 2017 zählte Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz mehr als sechs Millionen Passagiere, ein Anstieg von 6,4 Prozent. Erstmals in der Geschichte wurde somit in einem Oktober die Marke von sechs Millionen Fluggästen überschritten. Wesentlicher Wachstumsträger war hierbei der Europaverkehr. Mit 195.230 Tonnen legte das Cargo-Aufkommen leicht um 0,6 Prozent zu. Auch die Höchststartgewichte stiegen um 2,3 Prozent auf etwa 2,7 Millionen Tonnen an. Mit 43.788 Flugbewegungen (plus 4,4 Prozent) markiert der Oktober den Monat mit den meisten Starts und Landungen in der Geschichte des Flughafens Frankfurt. Der bisherige Höchstwert vom Juli 2015 wurde um etwa 80 Bewegungen übertroffen.
Im Oktober 2017 sind 2.758.280 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Oktober 2017 um 2,7 Prozent auf 2.052.928. Der Transferanteil lag bei 25,4 (+0,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 6,2 Prozent auf 699.800. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 24.236 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 129,6 Fluggästen 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 79,0 Prozent gesunken.
In drei Jahren intensiver Arbeit entstand eine neue, jetzt vorgestellte und gänzlich geschlossene First-Class Private-Suite inspired by Mercedes-Benz.
Das Potenzial für weitere Verbesserungen bei der Umweltbilanz im Luftverkehr ist noch lange nicht ausgeschöpft. Darauf macht Jettainer anlässlich des Weltklimagipfels in Bonn aufmerksam. Dabei gehe es insbesondere um Entwicklungen bei Hard- und Software sowie den Prozessen der bei der Abwicklung von Luftfracht beteiligten Unternehmen.
Die Verhandlungen um den Verkauf eines Teils der insolventen Techniktochter von airberlin ist in vollem Gange. Es sollen noch vor dem Erwerb durch die Interessenten Zeitfracht und Nayak Anpassungen an den Tarifbedingungen vorgenommen werden. IGL ist hierzu in Tarifgesprächen mit den Spitzen des Bieterkonsortiums. Sollte der Deal für die airberlin Technik klappen, könnten insgesamt rund 300 Arbeitsplätze an den Standorten Berlin und Düsseldorf erhalten werden. IGL vertritt einen Großteil der Belegschaft, die durch eine Übernahme ihren Arbeitsplatz behalten könnte. Die Jobbörsen der IGL hätten gezeigt, dass der Arbeitsmarkt für Techniker gut sei. Es brauche also ein ordentliches Angebot für die Belegschaft, um einen Anreiz zum Bleiben zu geben, erklärt Daniel Flohr, Leiter Tarifpolitik bei IGL.
Wizz Air erweitert ihre Flotte deutlich und plant einen weiteren immensen Expansionskurs. So wurde jetzt bei der Dubai Air Show mit Airbus der Kauf weiterer 146 Maschinen der Airbus A320neo Familie vereinbart – 72 Flugzeuge der A320neo und 74 Flugzeuge der A321neo.
Nach dem Veto des Vorstands der Vereinigung Cockpit (VC) gegen den Wachstumstarifvertrag bei der Eurowings-Deutschland (EW-D) hat die Geschäftsführung der Eurowings kürzlich mitgeteilt, auch den Flugbegleitern, die sie dringend für ihr Wachstum braucht, Arbeitsplätze bei der Eurowings-Deutschland zu verwehren. Es würden demnach nur Angebote für Eurowings-Europe (EW-EU) erfolgen. Auch wenn UFO Vereinbarungen getroffen hatte, die Arbeitsbedingungen für Kabinenmitarbeiter bei EW-EU in großen Teilen gemäß den Tarifbedingungen der deutschen Gesellschaft auszugestalten, ist dies aus Sicht der Gewerkschaft ein völlig unnötiger Affront gegen die ohnehin verunsicherten Bewerber, die zum Großteil von der insolventen airberlin zur Eurowings wechseln.