Der Flughafen Zürich hat unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) eine groß angelegte Notfallübung abgehalten. Die EU und die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreiben vor, dass auf internationalen Flughäfen mit regelmäßigem Linienverkehr alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird. Beim Szenario der diesjährigen Notfallübung haben sich die Verantwortlichen an aktuelle Ereignisse angelehnt. So ging es bei der Übung darum, dass sich eine entlassene Flughafenmitarbeitende – sie war im Bereich der Flugzeugabfertigung tätig – radikalisierte und sich am Flughafen und der SWISS rächen wollte.
In der letzten außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Bremen GmbH wurde Jürgen Bula durch den Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung als Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH mit sofortiger Wirkung abberufen. Prokuristin Petra Höfers, Geschäftsbereichsleiterin Personal-/Sozial-/Tarifwesen, wurde mit sofortiger Wirkung zur Interims-Geschäftsführerin bestellt. Der Aufsichtsrat hat in der außerordentlichen Sitzung zudem eine Reihe von Beschlüssen gefasst. So nimmt der Aufsichtsrat den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden zur Kenntnis und beschließt, den Aufsichtsratsvorsitzenden zu bitten, Herrn Bula gemäß § 9 Abs. 5 des Anstellungsvertrages von seiner Verpflichtung zur Dienstleistung gegenüber der Flughafen Bremen GmbH mit sofortiger Wirkung freizustellen. Es ist die zweite Abberufung eines Flughafen-Chefs in kurzer Zeit. Vor wenigen Tagen war der Chef des Flughafens Köln/Bonn beurlaubt worden.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Anhörung zum Objektblatt des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Flughafen Genf eröffnet. Das Objektblatt steckt den Rahmen für den Betrieb und die Entwicklung der Infrastruktur des Flughafens bis 2030 ab und wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bund, dem Kanton Genf und dem Flughafen Genf ausgearbeitet. Im Rahmen der Anhörung können sich Behörden und Bevölkerung zum Objektblatt äußern. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) ist das Raumplanungsinstrument in der Schweiz für die zivile Luftfahrt. Als solches legt er die strategische Ausrichtung fest und bekräftigt die nationale Bedeutung des Flughafens Genf innerhalb des Gesamtverkehrssystems und für die internationale Anbindung der Schweiz.
Bei einer Routineuntersuchung am 24. Oktober wurden in einem Kühlturm auf dem Zentralgebäude Ost am Düsseldorfer Flughafen Wasserproben zur Legionellen-Bestimmung entnommen. Noch vor Bekanntgabe des Befundes, was etwa zwei Wochen dauerte, wurde der Kühlturm bereits unmittelbar im Anschluss an die Untersuchung im Oktober im Rahmen einer turnusmäßigen Reinigung fachgerecht desinfiziert. Aufgrund der anschießenden Prüfungsergebnisse, die einen erhöhten Legionellenwert ergaben, wurde der Regelbetrieb des Kühlturms darüber hinaus zwischenzeitlich vorsorglich unterbrochen. Legionellen sind Umweltkeime, die natürlicherweise in geringen Konzentrationen in Gewässern und im Boden vorkommen.
Was kann aus Sicht von Piloten und Flugmedizinern getan werden, um die Flugsicherheit weiter zu verbessern? Welche Risikofaktoren müssen vermieden werden, um Flugzeugunglücke zu verhindern? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigen sich die Teilnehmer der der 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e.V. vom 09. bis 11. November 2017 in Münster. Piloten sind in ihrem beruflichen Alltag zahlreichen Belastungsfaktoren ausgesetzt, insbesondere hinsichtlich stark variierender Dienstzeiten. Hinzu kommt, dass aus wirtschaftlichen Gründen die maximal mögliche Dienstzeit – und dementsprechend minimale Ruhezeit – geplant wird. Vor diesem Hintergrung erscheint eine entstehende Erschöpfung und folglich einer erhöhten Gefahr für Fehlentscheidungen denkbar.
Ein nicht genannter Kunde hat Lufthansa Technik damit beauftragt, mehrere Flugzeuge des Typs Boeing 747-8 ab 2018 mit der neuen Breitband-Internetlösung im Frequenzbereich Ka-Band auszustatten. Damit wird Lufthansa Technik weltweit das erste MRO-Unternehmen sein, das die Modifikation für dieses Flugzeugmuster anbieten kann.
Austro Control hat wie angekündigt dem Homebriefing-System einen umfassenden Relaunch spendiert und lässt ab sofort mit einem neuen Design und zahlreichen neuen Funktionalitäten online gehen. Nutzer können nun von Vorteilen wie einer optimierten Benutzerführung, erweiterten grafischen Bedienelementen und vielen zusätzlichen Funktionalitäten wie einer Version für mobile Endgeräte Gebrauch machen. Das Service umfasst Flüge innerhalb Österreichs sowie Flüge mit Startort in Österreich und deren Folgeflugpläne. Das Service steht kostenfrei zur Verfügung. Für den erleichterten Umstieg auf das neue System sind alle Benutzerdaten, Flugpläne, gespeicherte Listen und Vorlagen automatisch in das neue System überführt worden. Nur Briefings werden nicht in das neue System portiert.
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, begibt sich auf eine zehntägige Delegationsreise des nach China, und der Flughafen Leipzig/Halle fährt mit. Im Rahmen des Besuches sind unter anderem Gespräche zwischen der Geschäftsführung des Airports und Vertretern von Luftfahrt- und Logistikunternehmen sowie Behörden geplant. Die Teilnahme an der Delegationsreise des Freistaates Sachsen nach China eröffnet für Johannes Jähn, Sprecher des Vorstands der Mitteldeutschen Flughafen AG und Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH, die Möglichkeit, Geschäftsbeziehungen mit diesem bedeutenden Wachstumsmarkt zu intensiveren und neue Kontakte zu knüpfen.
Am Flughafen Frankfurt setzt sich der Wachstumstrend fort. Im Oktober 2017 zählte Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz mehr als sechs Millionen Passagiere, ein Anstieg von 6,4 Prozent. Erstmals in der Geschichte wurde somit in einem Oktober die Marke von sechs Millionen Fluggästen überschritten. Wesentlicher Wachstumsträger war hierbei der Europaverkehr. Mit 195.230 Tonnen legte das Cargo-Aufkommen leicht um 0,6 Prozent zu. Auch die Höchststartgewichte stiegen um 2,3 Prozent auf etwa 2,7 Millionen Tonnen an. Mit 43.788 Flugbewegungen (plus 4,4 Prozent) markiert der Oktober den Monat mit den meisten Starts und Landungen in der Geschichte des Flughafens Frankfurt. Der bisherige Höchstwert vom Juli 2015 wurde um etwa 80 Bewegungen übertroffen.
Im Oktober 2017 sind 2.758.280 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Oktober 2017 um 2,7 Prozent auf 2.052.928. Der Transferanteil lag bei 25,4 (+0,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 6,2 Prozent auf 699.800. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 24.236 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 129,6 Fluggästen 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 79,0 Prozent gesunken.