Bereits in Kürze soll der erste Trainingsflug in Goodyear/Arizona (USA) für 24 Nachwuchspiloten starten, die ihre Ausbildung zur Pilotin bzw. zum Piloten bei Austrian Airlines begannen. Dabei werden sie in den Genuss kommen, die ersten sechs der von Lufthansa Aviation Training (LAT) neu angeschafften Schulungsflugzeuge zu pilotieren. Eines dieser Cirrus SR20 trägt sogar die bekannte rot-weiß-rote Heckflosse. Es ist somit das weltweit kleinste Flugzeug in der bekannten AUA-Lackierung. Es fasst nur drei Personen inklusive Piloten. Weitere 19 SR20 Maschinen werden bis April 2018 die LAT-Trainingsflotte in den USA erweitern.
Im Beisein von Martin Dulig, stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen und Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt sowie Wang Weidong, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, wurde kürzlich am Flughafen Leipzig/Halle die DCW-Region Mitteldeutschland gegründet. Den Vorsitz der neuen DCW-Region übernehmen Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, und Hong Gang, Vorstand von Greatview Aseptic Packaging. Die DCW unterstützt die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und China seit 30 Jahren. Mit der Gründung der DCW-Region Mitteldeutschland soll in der Region ein Netzwerk geschaffen beziehungsweise erweitert werden, das den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der chinesischen Wirtschaft fördert.
Rund 40 Millionen Euro pro Jahr spart Lufthansa Technik durch die Umsetzung kreativer Verbesserungsvorschläge der eigenen Belegschaft aus Hangars, Werkstätten und Büros. Die Mitarbeiter der Lufthansa Technik Gruppe in Deutschland tragen so durch Einsparungen über von ihnen eingereichte Ideen zu fast zehn Prozent zum Ergebnis des Unternehmens bei.
Deutsche Piloten von der Vereinigung Cockpit (VC) haben Ryanairchef Micheal O’Leary zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Die Piloten der Ryanair in der EU weisen schon seit zwei Monaten daraufhin, dass sie Verhandlungen mit dem Unternehmen aufnehmen möchten, um auf direktem Weg die Probleme anzugehen, vor denen das fliegende Personal und die Passagiere von Ryanair derzeit stehen. Bisher stießen sie bei Ryanair jedoch auf eine vollständige Blockadehaltung, so die VC. Deutsche Ryanair-Piloten haben nun mit Unterstützung der VC eine Tarifkommission gegründet, die Verhandlungen mit Ryanair über Einzelheiten eines Tarifvertrags aufnehmen möchte.
Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat in seiner Sitzung am 17.11. den Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 beschlossen, der Masterplanung BER 2040 zur infrastrukturellen Entwicklung des Single Airport BER grundsätzlich zugestimmt und sich über den Stand der Baufertigstellung unterrichten lassen. Der verabschiedete Wirtschaftsplan geht von einem etwa konstanten Ergebnis für das Jahr 2018 von über 100 Mio. Euro EBITDA aus. Es wird damit gerechnet, dass die Passagierzahlen trotz der Insolvenz von airberlin leicht auf über 34 Millionen ansteigen und damit eine Erlössteigerung beim Luftverkehr und im Non-Aviation-Bereich erreicht werden kann. Allerdings werden auch Aufwandssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr zum Beispiel durch Aufwendungen für Instandhaltungen und Sanierung in TXL von insgesamt über 10.000.000 Euro (u.a. ein Betriebssicherungsprogramm TXL 3.0 mit 5.000.000 Euro), Aufwände für Personal und Instandsetzungen an den Bestandsflughäfen erwartet.
Lufthansa Technik Component Services (LTCS) erweitert ihre Kapazität in Tulsa, Oklahoma erneut, mit der feierlichen Inbetriebnahme der neuen Komponentenwerkstatt des amerikanischen LHT-Tochterunternehmens von nun an deutlich. Allein die Fläche des Workshops wurde auf 10.700 Quadratmeter verdoppelt.
Rolls-Royce, Hersteller von Antriebssystemen und Tata Consultancy Services, erweitern ihre Partnerschaft, um datengetriebene Innovationen voran zu bringen. Rolls-Royce nutzt die Plattform für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) von TCS mit der Sensordaten unternehmensweit erfasst, zur Verfügung gestellt und analysiert werden. So kann Rolls-Royce Innovationen in sämtlichen Geschäftsbereichen umsetzen, neue Produkte und Services entwickeln sowie effektiver mit Partnern und Kunden zusammenarbeiten. Rolls-Royce will durch die Partnerschaft die Vision "Digital First" vorantreiben und damit einen höheren Mehrwert für Kunden schaffen, bestehende Services verbessern, Entwicklungs- und Bereitstellungszeiten verkürzen sowie neue Wachstumsfelder erschließen.
Der weltweit führende Drohnenhersteller DJI absolvierte einen Drohnenkurs mit Flugsicherungs-Know-how: Am 10. November absolvierten Mitarbeiter der DJI Deutschland GmbH ein Trainingsprogramm bei dem DFS-Tochterunternehmen Eisenschmidt. Nach der erfolgreich bestandenen Prüfung dürfen die Teilnehmer nun Drohnen mit einem Gewicht von mehr als zwei Kilogramm steuern. Das DFS-Tochterunternehmen Eisenschmidt gehört zu den ersten Anbietern, die vom Luftfahrtbundesamt für Schulung und Prüfung anerkannt wurden. Es bietet diese Lehrgänge seit Anfang November an. Ziel ist die sichere und faire Integration von Drohnen in den Luftverkehr. Die Regelung, wonach große Drohnen nur noch von geprüften Piloten gesteuert werden dürften, gilt seit dem 01. Oktober.
Verletzte Passagiere durch Turbulenzen: ein Flugzeug mit 80 Passagieren und Crewmitgliedern auf dem Weg nach Hamburg gerät in heftige Turbulenzen. Durch diesen Vorfall werden viele Insassen verletzt, unter ihnen ist auch der Flugkapitän. Der Co-Pilot alarmiert noch vor der Landung die Flugsicherung. Kurz darauf löst die Flughafenfeuerwehr Alarm aus. Dies war das Szenario, mit dem der Flughafen Hamburt eine Unfallübung durchführte. Alle drei Jahre übt der Airport gemäß den Anforderungen der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) zusammen mit der Hamburger Katastrophenschutzorganisation die Meldewege und Abläufe für das Szenario eines Flugunfalles.
Der saudi-arabische Low Cost Carrier flyadeal und Lufthansa Technik haben einen umfangreichen Vertrag für flugzeugtechnische Dienstleistungen unterzeichnet. Der Vertrag läuft über vier Jahre und umfasst die gesamte Airbus A320-Flotte von flyadeal. Einer der hauptsächlichen Bestandteile des Vertrages ist der Aufbau eines neuen Wartungscenters. Der Vertrag beinhaltet zudem die vollständige Führung zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (Continuing Airworthiness Management Organisation, CAMO) sowie technische Dienstleistungen von Lufthansa Technik.
Der Flughafen Wien konnte trotz des Gegenwindes aufgrund der Insolvenz der airberlin seinen Erfolgskurs auch 2017 fortsetzen. Er rechnet nach einem Plus von 7,1 Prozent im Q3 auch für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Ergebnisplus. Wichtige Ausbauprojekte kommen zudem gut voran: Der Ausbau des Air Cargo Centers ist fertiggestellt, die Planungen für den Office Park 4 sind weit fortgeschritten und ein Gesundheitszentrum mit reichhaltigem Angebot ist im Entstehen. Zur nachhaltigen Energieversorgung sollen die die neue 8.000 m² große Photovoltaik-Anlage und das geplante Biomasse-Wärmekraftwerk beitragen.