Der zweite Prototyp des vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beauftragten NH90 Sea Lion hob am 24. November 2017 im Werk Donauwörth zu seinem Erstflug ab. Airbus Helicopters startet nun eine mehrmonatige Entwicklungstestphase mit Schwerpunkt Avionik und Software.
LOT Polish Airlines erweitert das Streckennetz in Deutschland und nimmt Nürnberg in den Flugplan auf. Ab 07. Mai 2018 fliegt die Airline zwölfmal wöchentlich nach Warschau und offeriert ihren Fluggästen dort Anschlussflüge nach Osteuropa, Zentralasien, Nordamerika und bis in den asiatisch-pazifischen Raum.
In der Nacht vom 01. auf den 02. Dezember 2017 finden am Flughafen Düsseldorf in der Zeit von 23:00 Uhr bis voraussichtlich 03:00 Uhr Vermessungsflüge statt. Die Deutsche Flugsicherung DFS lässt damit das Instrumentenlandesystem überprüfen. Das Instrumentenlandesystem (ILS) ermöglicht es den Piloten, auch bei schlechten Witterungsverhältnissen und nahezu ohne Sicht sicher zu landen. Hierzu muss die Genauigkeit der gesendeten Signale regelmäßig überprüft werden. Die anstehende Messung betrifft die Anlage der Südbahn bei Ostbetrieb, also für Anflüge aus Richtung Kaarst.
Die Tessiner Regionalfluggesellschaft Darwin, die heute unter Adria Airways Switzerland betrieben wird, darf ab sofort keine gewerbsmäßigen Linienflüge mehr durchführen. Die Betriebsbewilligung ist aufgrund des gestern eingereichten Gesuches um Nachlassstundung mit sofortiger Wirkung hinfällig geworden. Darwin Airline SA (Adria Airways Switzerland) hatte am Montag ein Gesuch um Nachlassstundung beim Konkursrichter eingereicht. Das BAZL wurde über diesen Entscheid vorgängig nicht informiert, obwohl man aufgrund der finanziellen Situation in regelmäßigem Kontakt mit Darwin stand. Gemäß einer früheren, rechtskräftigen Verfügung verfällt in diesem Fall die Betriebsbewilligung der Gesellschaft.
Mit dem Flugplanwechsel Ende Oktober begann wie in jedem Jahr an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel auch die Wintersaison. Den Winterdienst übernehmen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Flächenservice der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und der WISAG sowie der Aviation Ground Service Berlin.
Mit der "South East Common Sky Initiative" wird die Verbindung der beiden Free Route Lufträume SEAFRA (South-East Axis Free Route Airspace) und SAXFRA (Slovenian Austrian Cross-Border Free Route Airspace) – und damit eine Optimierung der europäischen Süd-Ost Achse – verwirklicht. Am 15. November 2017 lud Austro Control zum User Forum nach Wien ein, um die Einführung der "South East Common Sky Initiative" mit den Stakeholdern abzustimmen.
Der Hahn Airport bringt sich erneut als Alternative zum überlasteten Nadelöhr in Frankfurt am Main, Amsterdam und Paris ins Gestpräch – mit seiner Lage im Fünfländereck zwischen Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland. Frankfurt-Hahn (IATA-Code: HHN) entwickelt sich immer mehr zum kompetenten Gateway für Luftfracht im Zentrum Europas. Mit einer direkten Lkw-Anbindung an den Großflughafen Frankfurt am Main komme laut Airport Luftfracht via Frankfurt-Hahn deutlich schneller ans Ziel. Durch schlanke und effiziente Abfertigungsprozesse am Boden sowie seine exzellente Verkehrsanbindung kommen Luftfrachtsendungen via Frankfurt-Hahn deutlich schneller ans Ziel als über benachbarte Großflughäfen. Beispielsweise braucht der Airport Cargo Shuttle nur einer Stunde und 45 Minuten von den Frachtzentren des Flughafens Frankfurt am Main nach Frankfurt-Hahn.
Mit einem Minus von 11,9 Prozent bei den Fluggastzahlen im Vergleich zum Oktober 2016 sind die Passagierzahlen am Flughafen Berlin-Tegel deutlich zurückgegangen. Trotz leichtem Wachstum in Schönefeld (+ 3,3 Prozent) sank die Passagierzahl an beiden Berliner Flughäfen insgesamt um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit wirkt sich die airberlin-Wegfall im letzten operativen Monat der Airline sehr deutlich auf die Berliner Flughäfen aus. Seit Jahresbeginn liegen die Passagierzahlen aber weiterhin im Plus und sind insgesamt um 4,4 Prozent gestiegen. Im aktuellen Verkehrsbericht finden Sie die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den Monat Oktober 2017 sowie kumuliert seit Jahresbeginn, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Mit Blaulicht und Martinshorn gelangten die rund 300 alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsorganisationen wie dem DRK, Johanniter, THW mit ihren Einsatzfahrzeugen zur angenommenen Unfallstelle im Westteil des Flughafens. Auch Vertreter von Polizei, Zoll, Bundeswehr und der Krisenstäbe des Landkreises wurden mit ihren damit verbundenen Aufgaben vertraut gemacht. In dem geplanten Übungsszenario wurde die Landung eines Flugzeuges mit eingeknicktem Bugfahrwerk angenommen, dass nach der Landung von der Piste abkommt und mit einem anderen Flugzeug kollidiert, das daraufhin Feuer fängt. Die Passagiere der gelandeten Maschine werden sofort evakuiert und medizinisch versorgt. Mit diesem Szenario wurde die große Notfallübung "Apron 17" gestaltet.
Am Flughafen Wien bereitet man sich auf den Winter vor: 500 Mitarbeiter stehen dort gegen den Schnee und für die Flugzeuge bereit. In vier Nachtübungen trainiert der Flughafen Wien auch umfassend für die kalte Jahreszeit. Die 500 Mitarbeiter sowie 90 Fahrzeuge müsssen für Schneeräumung und Flugzeug-Enteisung jederzeit einsatzbereit. In den groß angelegten Übungen wurden in den Nachtstunden alle Abläufe für die Schneeräumung umfassend eintrainiert. Im Einsatzfall gilt es eine Gesamtfläche von 2,5 Mio m² schnee- und eisfrei zu halten. 15 Fahrzeuge bilden dazu Standardformationen zur Kompletträumung einer Piste.