Sechs Tage, drei Premieren: Innerhalb kürzester Zeit feierte Eurowings gleich mehrere Erstflüge auf der Lowcost-Langstrecke. Den Anfang machte am vorigen Freitag die Streckeneröffnung nach Orlando in Florida. Am Mittag hob der Eurowings-Airbus erstmals ab in Richtung Sonnenstaat. Am 11. Juli folgte mit Seattle das erste Ziel an der Westküste der USA. Und nur einen Tag später steht Windhoek in Namibia neu auf dem Flugplan. Jeweils zweimal wöchentlich werden die neuen Fernziele mit dem Langstrecken-Jet A330 der Eurowings ab Köln/Bonn angeflogen.
Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) und die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Neben einer engen politischen Zusammenarbeit steht das Gründen von Tarifgemeinschaften im Fokus der Vereinbarung. Nachdem die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Technik Gewerkschaft Luftverkehr (TGL) bereits Mitglieder der IGL sind, bedeutet die Kooperation mit der GDF einen deutlichen politischen Gewinn für die junge Gewerkschaft. Die Zusammenführung der Interessen aller Beschäftigten im deutschen Luftverkehr ist eine der grundlegenden Zielsetzungen der Industriegewerkschaft.
Der Flughafen München ist erstmals Gastgeber einer internationalen Fachtagung zu Sicherheitsfragen im Luftverkehr. Rund 200 ausgewiesene Sicherheitsexperten, Konfliktforscher sowie Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, der Europäischen Kommission, von NATO, Europol und Eurocontrol diskutierten heute am Münchner Airport aktuelle Herausforderungen bei der Gefahrenabwehr im Luftverkehr.
Im Oktober 2016 hat sich die internationale Staatengemeinschaft im Rahmen der ICAO auf die Einführung des globalen marktbasierten Klimaschutzinstruments CORSIA verständigt, um die CO2-Emissionen im internationalen Luftverkehr auf der Höhe von 2020 zu stabilisieren. Um das Ziel des CO2-neutralen Wachstums zu erreichen, zahlen die Fluggesellschaften ab 2021 für ihre wachstumsbedingten CO2-Emissionen einen Zertifikatspreis. Mit den Einnahmen werden in entsprechender Größenordnung CO2-senkende Projekte finanziert. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat sich jetzt mit der Einbeziehung des Luftverkehrs in den europäischen Emissionshandel befasst.
Atlas Air Service liefert wieder eine neue Embraer Phenom 300 an einen deutschen Kunden aus – an die Firma Zollern GmbH und Co. KG in Sigmaringendorf-Laucherthal. Der Business Jet wird von DAS Private Jets aus Mengen betrieben, gemanagt und verchartert.
Wie bereits im April dieses Jahres angekündigt, hat Thomas Brandt, der bisherige Geschäftsführer der ZLT Zeppelin Luftschifftechnik sowie der Deutschen Zeppelin-Reederei, nun am 01. Juli den Staffelstab an seinen Nachfolger Eckhard Breuer übergeben.
Am heutigen Dienstag hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das Urteil über die Verfassungsklage gegen das Tarifeinheitsgesetz verkündet. In diesem Urteil stellt das Gericht fest, dass das Gesetz in wichtigen Punkten nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu vereinbaren sei und erklärte es somit in Teilen für verfassungswidrig. Der Gesetzgeber ist nun aufgefordert, bis Ende Dezember 2018 das Tarifeinheitsgesetz nachzubessern, um sicherzustellen, dass die spezifischen Interessen der durch die Minderheitsgewerkschaften vertretenen Mitglieder nicht unter den Tisch fallen können.
Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat in seiner letzten Arbeitssitzung den Sachstand zum Projekt BER erörtert und dazu auch Sachverständige des TÜV Rheinland konsultiert. Darüber hinaus wurden erste Szenarien aus der Masterplanung sowie der positive Jahresabschluss 2016 vorgestellt. Die Masterplanung behandelt die Frage, wie der Flughafenstandort BER systematisch, langfristig und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden kann, um die Kapazität für die im Jahr 2040 prognostizierten 55.000.000 Passagiere zu sichern.