Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stimmte in seiner Sitzung Ende Juni der Gründung von sieben DLR-Instituten zu. Das DLR wurde im November 2016 mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Aufbau der neuen Institute beauftragt. Seitdem wurden die wissenschaftlichen Konzepte für diese Institute von internationalen Gutachtern sowie Vertretern aus der Industrie und unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen überprüft und befürwortet. Mit der Entscheidung des Senats als externem Gremium hat das DLR nun grünes Licht und kann mit dem Aufbau der Forschungsaktivitäten in den Instituten vor Ort beginnen. Der Bund unterstützt das DLR dafür jährlich mit zusätzlich 42 Millionen Euro.
Mit einem Investment von mehreren Millionen Euro bereitet sich Lufthansa Technik Shannon auf technische Dienstleistungen am Boeing 787 "Dreamliner" vor. Die ersten Maschinen werden bereits im Verlauf dieses Jahres erwartet. Für das Langstreckenflugzeug wird das Unternehmen in Shannon seine vorhandenen Instandhaltungshangars modifizieren. Lufthansa Technik Shannon will sich für die 787 mit verschiedensten technischen Services positionieren, wie Modifikationen, Kabinenumbauten, Reparaturen und Lackierungen in der Kabine, Lackreparaturen der Außenhaut, spezielle Inspektionen, die Umsetzung von Lufttüchtigkeitsanweisungen, Compliance Checks und das gesamte Spektrum von Wartungsleistungen.
Mit einem durchschnittlichen Flottenverbrauch von nur 3,64 Liter Kerosin pro Person und 100 Kilometer erreichten die deutschen Fluggesellschaften 2016 einen Top-Wert. "Die neuesten Zahlen belegen, dass die Maßnahmen der Luftverkehrsbranche zur Steigerung der Energieeffizienz greifen", sagt Dr. Stefan Schulte, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zur Vorstellung der neusten Kennzahlen im aktuellen BDL-Jahresreport zum Klimaschutz im Luftverkehr. Der BDL legt einmal im Jahr auf Grundlage des tatsächlichen Kerosinverbrauchs und der zurückgelegten Personenkilometer die Zahlen zur Energieeffizienz und CO2-Emissionen vor.
Der Köln Bonn Airport befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Nach dem Rekordjahr 2016 mit erstmals ca. 11.900.000 Passagieren konnte der Airport auch in der ersten Jahreshälfte 2017 weiter zulegen: Die Zahl der Fluggäste kletterte von Januar bis Juni um vier Prozent auf rund 5,6 Millionen – soviel wie noch nie in diesem Zeitraum. Dabei wurden zum ersten Mal bereits im April mehr als eine Million Fluggäste begrüßt. Die Luftfracht befindet sich ebenfalls im Aufwind: In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden in Köln/Bonn rund 398.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen (plus fünf Prozent). Für das Gesamtjahr rechnet der Flughafen mit 12,2 Millionen Fluggästen. Dies entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Badehose, Sonnenbrille und Handtuch: Die Vorfreude auf den Urlaub kommt schon beim Packen des Koffers. Einige Gegenstände gehören aber nicht in Koffer und Handgepäck. Damit einem reibungslosen Start in den Urlaub nichts im Wege steht, sollten sich Passagiere bereits vor Reiseantritt über die geltenden Sicherheitsbestimmungen für das Hand- und Reisegepäck informieren. Gegenstände wie Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper dürfen weder im Hand- noch im Reisegepäck transportiert werden. Ein Gasfeuerzeug pro Person darf nur direkt am Körper mitgeführt werden, jedoch nicht im Hand- oder Reisegepäck. Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt.