Mit einem Drone Detection Day machen die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Deutsche Telekom heute auf die wachsende Zahl von Drohnen und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen aufmerksam. Nach Schätzungen der DFS wurden 2016 in Deutschland 400.000 Drohnen verkauft, allein dieses Jahr sollen weitere 600.000 hinzu kommen. Die Zukunftstechnologie schafft neue nützliche Einsatzgebiete: Transport von Blutkonserven, Anlagen-Wartung, Schleswig-Holstein testet seit gut einem Jahr den Einsatz von Drohnen mit Wärmebild-Kameras zur Rehkitzrettung.
Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg verzeichnete im Juni 2017 erstmals seit seinem Bestehen über 400.000 Fluggäste in einem Monat. Der Flughafen bleibt weiterhin auf Wachstumskurs und profitiert von einer großen Angebotsvielfalt.
Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen einen ehemaligen Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) wegen des Verdachts der Untreue. Es handelt sich um einen Vorgang aus dem Jahr 2012. Die FBB unterstützt die gegenwärtigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus in vollem Umfang und will die ihr zugänglichen Informationen und Unterlagen zeitnah an die Staatsanwalt Cottbus übergeben. Sollte der FBB ein Schaden entstanden sein, behält sich das Unternehmen rechtliche Schritte vor.
Der Flughafen München ist erstmals Gastgeber einer internationalen Fachtagung zu Sicherheitsfragen im Luftverkehr. Ausgewiesene Sicherheitsexperten, Konfliktforscher sowie Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, der Europäischen Kommission, von NATO, Europol und Eurocontrol kommen am 10. und 11. Juli am Münchner Airport zusammen, um über aktuelle Herausforderungen bei der Gefahrenabwehr im Luftverkehr zu beraten und sich über eine Fülle von Sicherheitsthemen auszutauschen. Schirmherren der Veranstaltung sind der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder und Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz.
Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stimmte in seiner Sitzung Ende Juni der Gründung von sieben DLR-Instituten zu. Das DLR wurde im November 2016 mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Aufbau der neuen Institute beauftragt. Seitdem wurden die wissenschaftlichen Konzepte für diese Institute von internationalen Gutachtern sowie Vertretern aus der Industrie und unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen überprüft und befürwortet. Mit der Entscheidung des Senats als externem Gremium hat das DLR nun grünes Licht und kann mit dem Aufbau der Forschungsaktivitäten in den Instituten vor Ort beginnen. Der Bund unterstützt das DLR dafür jährlich mit zusätzlich 42 Millionen Euro.
Mit einem Investment von mehreren Millionen Euro bereitet sich Lufthansa Technik Shannon auf technische Dienstleistungen am Boeing 787 "Dreamliner" vor. Die ersten Maschinen werden bereits im Verlauf dieses Jahres erwartet. Für das Langstreckenflugzeug wird das Unternehmen in Shannon seine vorhandenen Instandhaltungshangars modifizieren. Lufthansa Technik Shannon will sich für die 787 mit verschiedensten technischen Services positionieren, wie Modifikationen, Kabinenumbauten, Reparaturen und Lackierungen in der Kabine, Lackreparaturen der Außenhaut, spezielle Inspektionen, die Umsetzung von Lufttüchtigkeitsanweisungen, Compliance Checks und das gesamte Spektrum von Wartungsleistungen.