Die Deutsche Flugsicherung baut in der Nähe des Fliegerhorstes Kaufbeuren einen Campus für die militärische Flugsicherungsausbildung. Am heutigen Montag fand der erste Spatenstich statt. Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der DFS-Geschäftsführung, Dr. Marcel Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben, Stefan Bosse, Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, und Joachim Keck, Geschäftsführer der DFS-Tochtergesellschaft Kaufbeuren ATM Training GmbH, gaben damit den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten. Die DFS investiert in den neuen Ausbildungscampus insgesamt 18 Millionen Euro. Er besteht aus einem Schulungsgebäude sowie zwei Unterkunftsgebäuden für 80 Lehrgangsteilnehmer.
Die Ju52 "D-AQUI" kann nach aufwendiger Reparatur an diesem Wochenende wieder starten. Bei der Kieler Woche wird die "alte Tante Ju" über den hunderttausend Besuchern gemächlich diverse Ehrenrunden drehen.
Von den Planeten des inneren Sonnensystems ist Merkur der am wenigsten erforschte. BepiColombo soll an den vielen verblüffenden Ergebnissen der NASA-Mission Messenger anknüpfen und den Geheimnissen des Planeten mehr denn je auf den Grund gehen. So wird die Sonde die besonderen Eigenschaften der internen Struktur des Merkur und der Erzeugung seines Magnetfelds sowie dessen Interaktion mit der Sonne und dem Sonnenwind untersuchen. BepiColombo ist eine Gemeinschaftsmission von ESA und JAXA, die Merkur-Sonde steht nun vor ihrem Transport zum europäischen Raumflughafen Kourou in Französisch-Guyana, von wo aus sie nächstes Jahr gestartet werden soll.
Einmal wöchentlich wird bald die Fluggesellschaft Air Bucharest die Strecke Friedrichshafen – Prishtina nonstop bedienen. Mit dieser Verbindung wird das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Kosovo direkt erreichbar, was vor allem für die rund 50.000 Mitbürger in der Vier-Länder-Region mit familiären Wurzeln im Kosovo ein äußerst attraktives Angebot darstellt. Bereits ab 24.06.17 kann der Bodensee-Airport diese neue Flugverbindung anbieten. Zum Einsatz kommen Boeing 737 der Fluggesellschaft Air Bucharest.
Am 14. und 15. Juni hat der neue Passagierjet MC-21-300 vom Airfield der Irkutsk Aviation Flugzeugwerke seinen zweiten und dritten Flug absolviert. Auf dem Testprogramm stand zunächst das Verhalten des Flugzeugs bei Start und Landung.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will das neue Instrumentenlandesystem am Flughafen Stuttgart in der Woche vom 19. bis 23. Juni aus Landerichtung 25 (von Osten kommend) vermessen. Dafür sind mehrere Anflüge auf die Landebahn geplant. Diese finden überwiegend am Tag statt, vereinzelt kann es auch zu Vermessungsflügen in der Nacht kommen. Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bitten die Bevölkerung für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis. Am Flughafen Stuttgart starten und landen über 10.000.000 Passagiere im Jahr. Rund 55 Airlines verbinden das Land mit über 100 Zielen weltweit.
Der europäische Flughafenverband Airports Council International Europe (ACI) hat den Flughafen München auf seiner Jahrestagung in Paris für herausragende Leistungen beim Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet. Mit der Verleihung des diesjährigen "Eco-innovation award" wurden die hohen Münchner Umweltstandards und die innovativen Konzepte und Maßnahmen gewürdigt. Dabei war die internationale Jury insbesondere von der systematischen Erfassung von Emissionsdaten und der konsequenten Einhaltung von Reduktionszielen beeindruckt. So betreibt die Flughafen München GmbH ein eigenes, höchst effizientes Blockheizkraftwerk zur Energieversorgung und zur Beleuchtung der Vorfelder wird besonders energiesparende LED-Technik eingesetzt.
Rotorblätter von Windenergieanlagen sind sehr unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt und unterliegen dadurch einer höheren Abnutzung als eigentlich nötig. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in dem Verbundprojekt SmartBlades Lösungen gefunden, die die Rotorblätter größer, leichter und haltbarer machen.
Zum Sommer 2018 wird die Germania Fluggesellschaft ein drittes Flugzeug am Flughafen Dresden fest stationieren und neue Ziele ins Flugprogramm aufnehmen. Das ergibt sich aus dem Rahmenprogramm, das die Airline mit den grün-weißen Flugzeugen ab der sächsischen Landeshauptstadt am Donnerstag buchbar gestellt hat. Neues Ziel ist etwa die griechische Hauptstadt Athen mit zwei wöchentlichen Verbindungen und auch von dort gibt es weitere neue Reisemöglichkeiten. Durch ein bestehendes Codeshare-Abkommen zwischen Germania und der regionalen Fluggesellschaft Sky Express können Reisende ab Dresden unter anderem auf die Inseln Mykonos, Santorini, Paros oder Karpathos umsteigen. Insgesamt sind hier zehn neue Reiseziele im Angebot.
An diesem Wochenende beeinträchtigen zwei Straßensperrungen die An- und Abfahrt vom und zum Hamburg Airport. Reisende und Abholer aus dem Norden sollten Anfahrtshinweise auf der Seite des Flughafens Hamburg berücksichtigen und gegebenenfalls mehr Zeit einplanen. Passagiere aus dem Süden sind dieses Mal nicht betroffen. Eine Sperrung erstreckt sich von heute Abend bis einschließlich Montag früh, die andere lediglich von Samstag Abend bis Sonntag Nachmittag.
Auf einer Fläche von insgesamt 134 Quadratmetern finden Hunde, Katzen, Kleintiere sowie Vögel Platz am Flughafen Düsseldorf. Allesamt Tiere, die mit dem Flugzeug aus dem Ausland (Nicht-EU und Non-Schengen-Bereich) einreisen und deren Papiere nicht vollständig sind oder bei denen ein Krankheitsverdacht besteht. Ein Team der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH (FDCG) nimmt sich der Tiere in enger Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt Düsseldorf an. Für bis zu 72 Stunden. Ist danach noch nicht alles geklärt, nehmen Tierheime in der Landeshauptstadt die "Bewohner" bei sich auf. Im ersten Moment erinnert der Bau an einen modernen Bungalow.
Nach der gefeierten Marktvorstellung des CL6710 2014 wird der neue Business-Class-Sitz für die Langstrecke von Recaro Aircraft Seating nun erstmals eingebaut – in einem Boeing 787 Dreamliner, dessen Kabine komplett mit Recaro Flugzeugsitzen ausgestattet ist. Der preisgekrönte Sitz überzeugt mit seinem ansprechenden Design, einem flachen Bett und direktem Zugang zum Gang.
Um mehr als 27 Prozent hat der Flughafen Wien seine CO2-Emissionen seit 2012 reduziert und plant noch weitere Maßnahmen. Für diese erfolgreichen Anstrengungen wurde dem Wiener Airport nun vom internationalen Dachverband der Flughäfen (ACI, Airport Council International) das Level 3-Zertifikat im Rahmen des weltweiten CO2-Reduktionsprogramms verliehen. Im Rahmen des 4-stufigen "Airport Carbon Accreditation System (ACAS)" verpflichten sich Flughäfen weltweit, ihre CO2-Emissionen ganzheitlich und nachhaltig zu reduzieren. Als nächstes Ziel möchte der Flughafen Wien nun ein komplett CO2-neutraler Betrieb werden.