Die Flughafen Zürich AG hat dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Ende 2013 das Betriebsreglement 2014 zur Genehmigung eingereicht. Da die darin enthaltene Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten ohne Zustimmung Deutschlands nicht umgesetzt werden kann, soll nun der von Deutschland unabhängige Teil des Betriebsreglements genehmigt werden. Aufgrund neuer Lärmberechnung muss die Teilgenehmigung nochmals öffentlich aufgelegt werden. Die von der Flughafen Zürich AG Ende 2013 eingereichten Anpassungen des Betriebsreglements wurden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst. Inhaltlich ging es um die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Zürich, insbesondere auch um eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens.
airberlin beförderte im Monat Mai weltweit 2.232.915 Fluggäste und hat 2,818 Millionen Sitze angeboten. Insgesamt legten die Fluggäste 3,387 Milliarden Passagierkilometer (RPK) bei 4,290 Milliarden verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) zurück – im Vorjahr waren es 4,996 Milliarden Kilometer. Der Sitzladefaktor betrug im Mai 79,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang der Auslastung für den Monat Mai von über einem Prozentpunkt. Die Fluggesellschaft steckt im Umbruch und will in ihrer Geschäftsumstellung Kapazitäten reduzieren, bündeln und mehr Auf profitable Langstrecken setzen.
Erstmals in seiner Geschichte gehört der Flughafen Düsseldorf 2017 zu den 20 europäischen Flughäfen mit der besten Konnektivität im weltweiten Luftverkehrsnetz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Airport Council International, dem internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber, die am Dienstag in Paris vorgestellt wurde. Die Vernetzung der Metropolregionen durch den Luftverkehr wird in unserer globalisierten Welt seit Jahren immer wichtiger. Je besser vernetzt eine Region mit dem Rest der Welt ist, desto erfolgreicher und wohlhabender ist sie in aller Regel. Konkret belegt der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens unter den am stärksten vernetzten europäischen Airports den 16. Platz. Lediglich die Flughäfen Frankfurt und München verfügen in Deutschland über eine höhere Konnektivität.
Der Flughafen Leipzig/Halle lud anlässlich seines 90. Jubiläums am 10. und 11. Juni zu einem großen Flughafenfest mit Luftfahrt- und Technikschau, Rundflügen, Flughafen-Touren inklusive Flugzeugbesichtigungen, dem Familienfestival Kids & Family Day sowie einer Geschichtsmeile im Terminal.
Der Technologiekonzern aus der Schweiz Ruag soll künftig zusammen mit Dynetics, Inc. aus Huntsville im US-Bundesstaat Alabama, den Universal Stage Adapter für die geplante Trägerrakete der NASA, das Space Launch System (SLS), entwickeln und produzieren.
Die Fluggesellschaft TAP Portugal verbindet Stuttgart und Lissabon von nun an mit zwei täglichen Nonstopflügen. In Stuttgart starten die Maschinen jeweils morgens gleich nach Betriebsstart um 06:00 Uhr und abends kurz nach 18:00 Uhr zu dem rund dreistündigen Flug in die portugiesische Hauptstadt. Eingesetzt werden Maschinen des Typs Embraer 190 mit bis zu 106 Sitzplätzen.
Der Pilot eines Flugzeugs A319 auf dem Weg von Ljubljana nach London ist Samstagabend gegen 18:30 Uhr außerplanmäßig in Köln gelandet, nachdem er über ein verdächtiges Gespräch an Bord informiert worden war. Nach der sicheren Landung des Flugzeugs vom Typ A319 verließen die 151 Passagiere die Maschine über Notrutschen und wurden in ein Transitgate gebracht. Die Polizei wurde informiert und hat Maßnahmen eingeleitet. So mussten sich die Fluggäste unmittelbar nach der Landung einer Kontrolle unterziehen. Das Gepäck der Fluggäste wurde polizeilich kontrolliert. Ein Gepäckstück wurde von Experten gesprengt.
Der Dortmunder Flughafen bilanzierte das abgelaufene Geschäftsjahr 2016, jetzt mit Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Demnach schließt der Dortmunder Flughafen das vergangene Jahr mit einem Jahresergebnis von minus 14,8 Millionen Euro ab. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 betrug das Defizit noch 17,8 Millionen Euro. Damit erzielte der Dortmunder Flughafen das beste Jahresergebnis seit 2001. Das Betriebsergebnis nach den EU-Richtlinien (ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheitliche Aufgaben) sank auf den bislang niedrigsten Wert von minus 1,84 Millionen Euro. Damit nähert sich die Flughafengesellschaft weiter dem Ziel, bis 2023 ein ausgeglichenes Betriebsergebnis zu erreichen.
Der von Umweltbehörde und Senat vorgelegte Entwurf der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Hamburg vom 08.05.17 weist laut der BAW, Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein, grobe fachliche und rechnerische Mängel auf. So würden im Teilaspekt "Luftverkehr" (Kap. 5.1.3; S. 38 ff.) die flugverkehrsbezogenen Emissionen (Landing Take Off Zyklen – LTO) fälschlicherweise nur unterhalb von 300 Metern dem Flughafen zugehörig zugeordnet. Richtigerweise sind jedoch nach der ICAO (die Internationale Zivilluftfahrtorganisation) Emissionen unterhalb von ca. 900 Metern (3.000 ft.) dem Hamburger Flughafen zuzuordnen. Die dem Luftreinhalteplan der Umweltbehörde zugrunde liegenden Daten der flugverkehrsbezogenen Emissionen (LTO-Zyklen und APU-Emissionen) basierten auch nicht auf echten Messergebnissen, sondern auf einer numerischen Simulation mit dem Flughafen-eigenen Programm LASPORT.
Im Dezember 2016 kündigte airberlin an, dass sie mit der Etihad Investment Company LLC eine Übereinkunft getroffen hat, sämtliche von ihr indirekt an der NIKI Luftfahrt GmbH gehaltenen Anteile zu veräußern. Jetzt haben airberlin und Etihad noch einmal bestätigt, dass dieser Verkauf zu gegebener Zeit und unter Berücksichtigung der Regularien der Europäischen Union fortgesetzt wird. Etihad und airberlin werden zu gegebener Zeit weitere Informationen dazu bekannt geben. Bis diese Transaktion abgeschlossen ist, wird NIKI weiterhin als separate Geschäftseinheit innerhalb der airberlin Group agieren und sich auf Kurz- und Mittelstrecken-Destinationen des Touristikgeschäfts konzentrieren.