Der Flughafen Leipzig/Halle lud anlässlich seines 90. Jubiläums am 10. und 11. Juni zu einem großen Flughafenfest mit Luftfahrt- und Technikschau, Rundflügen, Flughafen-Touren inklusive Flugzeugbesichtigungen, dem Familienfestival Kids & Family Day sowie einer Geschichtsmeile im Terminal.
Der Technologiekonzern aus der Schweiz Ruag soll künftig zusammen mit Dynetics, Inc. aus Huntsville im US-Bundesstaat Alabama, den Universal Stage Adapter für die geplante Trägerrakete der NASA, das Space Launch System (SLS), entwickeln und produzieren.
Die Fluggesellschaft TAP Portugal verbindet Stuttgart und Lissabon von nun an mit zwei täglichen Nonstopflügen. In Stuttgart starten die Maschinen jeweils morgens gleich nach Betriebsstart um 06:00 Uhr und abends kurz nach 18:00 Uhr zu dem rund dreistündigen Flug in die portugiesische Hauptstadt. Eingesetzt werden Maschinen des Typs Embraer 190 mit bis zu 106 Sitzplätzen.
Der Pilot eines Flugzeugs A319 auf dem Weg von Ljubljana nach London ist Samstagabend gegen 18:30 Uhr außerplanmäßig in Köln gelandet, nachdem er über ein verdächtiges Gespräch an Bord informiert worden war. Nach der sicheren Landung des Flugzeugs vom Typ A319 verließen die 151 Passagiere die Maschine über Notrutschen und wurden in ein Transitgate gebracht. Die Polizei wurde informiert und hat Maßnahmen eingeleitet. So mussten sich die Fluggäste unmittelbar nach der Landung einer Kontrolle unterziehen. Das Gepäck der Fluggäste wurde polizeilich kontrolliert. Ein Gepäckstück wurde von Experten gesprengt.
Der Dortmunder Flughafen bilanzierte das abgelaufene Geschäftsjahr 2016, jetzt mit Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Demnach schließt der Dortmunder Flughafen das vergangene Jahr mit einem Jahresergebnis von minus 14,8 Millionen Euro ab. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 betrug das Defizit noch 17,8 Millionen Euro. Damit erzielte der Dortmunder Flughafen das beste Jahresergebnis seit 2001. Das Betriebsergebnis nach den EU-Richtlinien (ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheitliche Aufgaben) sank auf den bislang niedrigsten Wert von minus 1,84 Millionen Euro. Damit nähert sich die Flughafengesellschaft weiter dem Ziel, bis 2023 ein ausgeglichenes Betriebsergebnis zu erreichen.
Der von Umweltbehörde und Senat vorgelegte Entwurf der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Hamburg vom 08.05.17 weist laut der BAW, Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein, grobe fachliche und rechnerische Mängel auf. So würden im Teilaspekt "Luftverkehr" (Kap. 5.1.3; S. 38 ff.) die flugverkehrsbezogenen Emissionen (Landing Take Off Zyklen – LTO) fälschlicherweise nur unterhalb von 300 Metern dem Flughafen zugehörig zugeordnet. Richtigerweise sind jedoch nach der ICAO (die Internationale Zivilluftfahrtorganisation) Emissionen unterhalb von ca. 900 Metern (3.000 ft.) dem Hamburger Flughafen zuzuordnen. Die dem Luftreinhalteplan der Umweltbehörde zugrunde liegenden Daten der flugverkehrsbezogenen Emissionen (LTO-Zyklen und APU-Emissionen) basierten auch nicht auf echten Messergebnissen, sondern auf einer numerischen Simulation mit dem Flughafen-eigenen Programm LASPORT.
Im Dezember 2016 kündigte airberlin an, dass sie mit der Etihad Investment Company LLC eine Übereinkunft getroffen hat, sämtliche von ihr indirekt an der NIKI Luftfahrt GmbH gehaltenen Anteile zu veräußern. Jetzt haben airberlin und Etihad noch einmal bestätigt, dass dieser Verkauf zu gegebener Zeit und unter Berücksichtigung der Regularien der Europäischen Union fortgesetzt wird. Etihad und airberlin werden zu gegebener Zeit weitere Informationen dazu bekannt geben. Bis diese Transaktion abgeschlossen ist, wird NIKI weiterhin als separate Geschäftseinheit innerhalb der airberlin Group agieren und sich auf Kurz- und Mittelstrecken-Destinationen des Touristikgeschäfts konzentrieren.
Die MTU Aero Engines, Deutschlands Technologieführer im Triebwerksbau, zeigt sich auf der diesjährigen Paris Air Show mit einem ganz neuen Standkonzept. Auf dem "Path of Excellence" präsentiert das Unternehmen den Besuchern seine innovativen Hightech-Produkte und Services entlang des gesamten Lebenszyklus für zivile und militärische Flugzeugantriebe.
Der Flughafen Köln/Bonn treibt die Erneuerung seines Start- und Landebahnsystems voran. Im April 2018 soll nun mit der Generalsanierung der Haupt-Bahn mit der Bezeichnung 14L/32R begonnen werden. Dabei wird die Oberfläche der 3.815 Meter langen und 60 Meter breiten Asphaltpiste bei laufendem Flugbetrieb Schritt für Schritt ausgetauscht. Die Sanierung der großen Bahn, auf der die Mehrheit der Starts und Landungen in Köln/Bonn erfolgt, stellt hohe Ansprüche an Planer und Ingenieure und erfordert langfristige Vorbereitungen sowie umfassende behördliche Genehmigungen. "Die größte Herausforderung besteht darin, den Flugbetrieb, die Bautätigkeit und den Schutz der Anwohner vor Lärm in Einklang zu bringen", sagt Flughafenchef Michael Garvens.
Mit dem Wettbewerb "Fliegen der Zukunft" ruft die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) junge Experten dazu auf, sich auszumalen, wie hochmoderne Flugzeuge in einigen Jahren aussehen werden. Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren können ab sofort ihre Ideen in Form von selbst gemalten Bildern beim Flughafen Stuttgart einreichen.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das große Food-Festival "Taste&Style" im Forum des München Airport Centers (MAC) in die zweite Runde. Das Feinschmecker-Event zwischen den Terminals beginnt am Donnerstag, den 15. Juni, geschlemmt wird dann vier Tage lang bis zum Sonntag, den 18. Juni. Dieses Mal stehen spanische Tapas in all ihren Variationen im Mittelpunkt: ganz neu interpretiert, mal mit bayerischer Note, mal inspiriert von den Küchen aus aller Welt – alles frisch zubereitet und unkompliziert auf die Hand serviert. Auf dem "Marktplatz der Genüsse" locken nachhaltig produzierende Betriebe, Start-ups und kleine Manufakturen mit feinen Delikatessen.
Die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL), die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) e.V. sowie der europäische Kabinenverband EurECCA verurteilen die Subventionierung sozial unverträglicher Beschäftigungspraktiken in der Luftverkehrsindustrie aufs Schärfste. Insbesondere die mittlerweile größte europäische Airline Ryanair steht im Mittelpunkt der Kritik. Seit März 2017 startet die irische Billigfluglinie mit Flugzeugen und ihrem unfairen Geschäftsmodell vom Frankfurter Flughafen. Dies wurde durch erhebliche Rabatte bei den Entgelten der Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport auch noch gefördert. Zuvor hatte auch schon die Pilotenvereinigung diese Problematik kritisiert.