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Airlines wollen keine Sonderbehandlung für Ryanair

 

02. Nov 2016 - 23:47 Uhr


Wirtschaft

Nach der heute erfolgten Ankündigung, dass Ryanair künftig auch Flüge ab Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt anbietet, fordert das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) eine Gleichbehandlung von neuen und bereits in Frankfurt operierenden Fluggesellschaften. Laut der gemeinsamen Interessensvertretung von rund 100 nationalen und internationalen Airlines muss jegliche Ermäßigung bei den Flughafengebühren für alle gelten und darf einzelne nicht bevorzugen. "Frankfurt gehört nachweislich zu den mit Abstand teuersten Flughäfen in ganz Europa. Die sehr hohe Gebührenlast führt dazu, dass viele Fluggesellschaften die Wirtschaftlichkeit ihrer Frankfurt-Verbindungen überprüfen müssen", sagt BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe.

Seit vielen Jahren fordern BARIG und die Fluggesellschaften den Airport-Betreiber Fraport dazu auf, die sich permanent nach oben drehende Gebührenspirale endlich zu stoppen und stattdessen die Airlines zu entlasten. Michael Hoppe: "Wenn mit Ryanair eine Airline nach Frankfurt gelockt wird,  die nachweislich besonders kostensensibel ist, scheint es hier offensichtlich Spielräume zu geben. Davon müssen ohne Einschränkung auch alle anderen Fluggesellschaften am Standort profitieren. Für sie erwarten wir daher schon bald die entsprechende Entlastung."

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