Letzte Woche entschied das Verwaltungsgericht Braunschweig, dass das deutsche Verkehrsministerium 29 Codeshare-Flüge von Etihad Airways und airberlin ablehnen darf. Die Flüge wurden nur bis zum 15. Januar 2016 genehmigt. Etihad Airways hat heute weitere rechtliche Schritte gegen die Entscheidung des deutschen Gerichts eingeleitet, die die Zulassung von 29 Codeshare-Flügen mit airberlin aufhebt. Die Beschwerde wurde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingereicht. Etihad Airways Präsident und Chief Executive Officer James Hogan betonte gleichzeitig die unveränderte Unterstützung von Etihad Airways für airberlin.
Die Lufthansa Gruppe will 2016 mehr als 4.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Damit nimmt der Konzern eine Spitzenposition unter den führenden deutschen Unternehmen ein. "Wir sind stolz, dass die Unternehmen der Lufthansa Gruppe auch in diesem Jahr wieder vielen Menschen eine spannende Perspektive und attraktive Arbeitsbedingungen in der Luftfahrt bieten können. Für viele Bewerberinnen und Bewerber gilt die Lufthansa Gruppe als Wunscharbeitgeber. Umso mehr freuen wir uns, dass wir 2016 diesen Wunsch für 4.000 Menschen erfüllen können", sagt Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.
Der erste Embraer 195 der Austrian Airlines mit dem Namen "Central Europe" startete heute früh um 07:46 Uhr unter der Flugnummer OS 177 zum Erstflug vom Flughafen Wien nach Stuttgart. Eine Stunde später um 08:46 Uhr landete er an seinem Zielort. Der Jet mit der Registrierung OE-LWD ist der erste von insgesamt 17 Flugzeugen dieses Typs, die Austrian Airlines bis Ende 2017 einflotten wird. Der Embraer wird die 21 Fokker Flugzeuge schrittweise ersetzen. Sie verbrauchen rund 18 Prozent weniger Treibstoff pro Sitzplatz und sind damit wesentlich sparsamer unterwegs als die Fokker. Der Embraer 195 punktet vor allem durch eine fortschrittliche Bauweise.
Etihad Airways darf auf 31 Flugstrecken die sog. Code Share-Flüge mit airberlin ab dem 16. Januar 2016 bis zum Ablauf des Winterflugplans nicht mehr durchführen. Dies hat die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts in einem den Verfahrensbeteiligten zugeleiteten Beschluss auf den Eilantrag der Airline entschieden. In dem Beschluss führen die Richterinnen und Richter aus, dass die Voraussetzungen der erforderlichen Betriebsgenehmigung für die umstrittenen Flugstrecken nicht erfüllt sind. Dazu hatte die Kammer das Luftverkehrsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, das Protokoll über die Verhandlungen des Fluglinienplans und den Plan selbst auszulegen.
Der Airport Weeze hat 2015 insgesamt rund 1.908.000 Fluggäste begrüßt – ein Zuwachs von 5,5 Prozent zum Vorjahr. Das Plus bei den Passagierzahlen resultiert vor allem aus den höheren Auslastungen der Ryanair-Jets. Der Hauptkunde des internationalen Flughafens hat in der Sommersaison mit sieben hier stationierten Jets 41 Ziele in Europa und Nordafrika angeflogen. Die niederländische Transavia ergänzte das Flugangebot in Weeze in der Hochsaison mit Flügen nach Mallorca und Burgas in Bulgarien. Im abgelaufenen Jahr hat der Flughafen unter seinen Fluggästen erneut mehrere tausend Pauschalreisende bedient. Der Airport Weeze profitiert dabei zunehmend von dem Trend, dass namhafte Reiseveranstalter ihre Touristikangebote mit günstigen Ryanair-Flügen kombinieren.
Die DRF Luftrettung hat den letzten Hubschrauber des Typs Bell 412 außer Dienst genommen. Zum Jahreswechsel schloss zudem der Werftstandort am Flughafen Nürnberg, an dem die Wartung der Bell Helicopter-Muster stattfand. Die Mitarbeiter sollen zum neuen Werftstandort wechseln, auch will die DRF die Wartungsexpertise für die Bell 412 weiterhin nutzen. Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr.
Es ist jetzt knapp ein Jahr her, dass die Parteien in der Hamburgischen Bürgerschaft einen 16 Punkte umfassenden Aktionsplan für mehr Fluglärmschutz in Hamburg verabschiedet haben. Dieser einvernehmliche Beschluss hat nach der Wahl im Februar 2015 Eingang in den Koalitionsvertrag von SPD und Grüne gefunden – er sollte daher Handlungsmaxime beider Regierungsparteien sein, sowohl von der grüngeführten Umwelt-, als auch von der rotgeführten Wirtschaftsbehörde. Bezüglich der Umsetzung des 16-Punkte-Plans stehen jedoch alle Ampeln auf Rot. Der Reduzierung des Fluglärms verweigere sich der Senat laut BAW vollständig. Er sei nicht in der Lage oder nicht Willens dieses nachhaltige Umweltziel in die Statuten der Allianz für den Fluglärmschutz verbindlich aufzunehmen.
Das Marktforschungsunternehmen IFR hat die wegweisende Finanzierungstransaktion der Etihad Airways Partners in Höhe von 700 Millionen US-Dollar mit einem führenden globalen Award bedacht. Mit der nun ausgezeichneten Transaktion will Etihad Airways ihre Expansionsstrategie vorantreiben und geht dabei neue Wege. Der Fünf-Jahres-Vertrag erhält von International Financing Review damit den Titel "Emerging Europe Middle East and Africa Bond of the Year". Im vergangenen September führte Etihad Airways gemeinsam mit dem Investitionsunternehmen Goldman Sachs verschiedene Treffen durch, um das Eigenkapital der Airline, der Tochtergesellschaft Etihad Airport Services sowie der fünf strategischen Partnerairlines innerhalb der Etihad Airways Partners (EAP) airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Alitalia und Jet Airways zu erhöhen.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) erhält einen neuen Leiter der Abteilung Sicherheit Flugtechnik. Der 48-jährige Gianmario Giacomelli tritt die Nachfolge von Christian Hegner an, der ab 01. Januar 2016 als neuer Direktor das BAZL führen wird. Giacomelli ist seit 1999 für das BAZL tätig. Die Nachfolge von Christian Hegner als Leiter der Abteilung Sicherheit Flugtechnik ist geregelt. Gianmario Giacomelli ist vom UVEK als Nachfolger Hegners gewählt worden. Er wird seine neue Tätigkeit als Vizedirektor ab 01. Januar 2016 aufnehmen. Der 48-jährige Giacomelli ist seit 1999 für das BAZL tätig, zuletzt als Leiter der Sektion Entwicklung und Herstellung.