Ryanair reduziert die Gebühren für verpasste Flüge und für den Check-in am Flughafen. Diese Maßnahmen stellen die neueste Ergänzung im zweiten Jahr des dreijährigen "Always Getting Better"-Programms dar. Die Check-in-Gebühr am Flughafen wurde von 70 Euro auf 45 Euro, die Gebühr für verpasste Flüge von 110 Euro auf 100 Euro gesenkt. Die Gebührenreduzierung folgt dem verbesserten Service für Sportgeräte mit fünf verschiedenen Optionen und geringeren Gebühren für kleinere Gegenstände.
Die Lufthansa Gruppe berichtet für das erste Quartal 2015 eine positive Geschäftsentwicklung. Bei einem um knapp acht Prozent höheren Umsatz stiegen EBIT und Adjusted EBIT jeweils um 73 Mio. Euro. Beide Kennzahlen lagen damit um 30 Prozent höher als im Vorjahr. Der Konzern schloss das erste Quartal mit einem Adjusted EBIT von -167 Mio. Euro ab (Vorjahr: -240 Mio. Euro). Deutlich stärker als das Adjusted EBIT stieg im Berichtszeitraum das Konzernergebnis.
Die französische Fluglinie Europe Airpost verbindet ab sofort Wien mit den französischen Städten Bordeaux und Toulouse. Eröffnet wurden die neuen Flugverbindungen im Rahmen eines Pressefrühstücks und Ribbon Cuttings mit Jean-François Dominiak, CEO Europe Airpost und Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG ein.
Die Arbeiten für das neue Luftfrachtzentrum am Weg beim Jäger gehen zügig voran. Für den nächsten wichtigen Bauabschnitt müssen im Baustellenbereich hohe Kräne aufgestellt werden. Aus Gründen der Flugsicherheit gibt es deshalb in den kommenden Wochen keine Anflüge aus Richtung Innenstadt auf den Airport (Landebahn 33). Der Abflug in Richtung City ist vorübergehend für große Flugzeugtypen nicht möglich. Die Einschränkung dauert bis zum 12. Juli, 22:00 Uhr.
Auch im winterbedingt traditionell schwierigen 1. Quartal lassen sich weitere kleine Fortschritte im Gesundungsprozess der Austrian Airlines in den Finanzzahlen ablesen. Zwar drücken die Krisen im Nahen Osten, Russland und der Ukraine deutlich auf Umsatz und Erlöse, doch konnte der österreichische Flag-Carrier sein Ergebnis um eine Million Euro gegenüber dem Vorjahr leicht verbessen. Austrian Airlines schloss damit das erste Quartal 2015 mit einem negativen EBIT von -53 Mio. Euro ab (Q1 2014: -54 Mio. Euro).
Die heute im Bundestag durchgeführte Anhörung zum Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes machte klar, dass die Große Koalition das Streikrecht einschränken möchte, ohne dies explizit sagen zu wollen. Die Gutachter aus dem Arbeitgeberlager gaben sich größte Mühe, das eigentliche Ziel zumindest nicht explizit zu nennen. Die Vereinigung Cockpit sieht aus verfassungsrechtlicher Perspektive kein Zweifel daran, dass der Gesetzentwurf massiv in das Grundrecht der Koalitionsfreiheit eingreift und heute etablierten Gewerkschaften das Recht verwehrt, eigenständige Tarifverträge abzuschließen.