Die Ruag erhöht in ausgewählten, mehrheitlich exportorientierten Bereichen die Arbeitszeit. Der internationale Technologiekonzern sieht sich infolge des starken Frankens mit einem Wettbewerbsnachteil gegenüber ausländischen Konkurrenten konfrontiert. Für rund 650 der etwa 4.400 Ruag Mitarbeitenden in der Schweiz gilt ab dem 01. Mai 2015 eine Wochenarbeitszeit von 43 statt 40 Stunden. Die Mehrarbeit ist vorerst befristet auf Ende 2015. Die Maßnahme wurde gemeinsam mit den Arbeitnehmer-Vertretungen ausgehandelt – sie gilt für alle Mitarbeiterstufen; ausgenommen sind Lernende, Stillende und Schwangere.
Nach über drei Jahrzehnten bei der Flughafen Bremen GmbH verabschiedet sich Holger Briggs in seinen wohlverdienten Ruhestand. Der 63-Jährige fing im Alter von 32 Jahren beim Airport Bremen als Betriebsschlosser an und wechselte 2010 als stellvertretender Fachbereichsleiter in die Sicherheitsabteilung. Dazu war er 28 Jahre aktiv im Betriebsrat tätig und 20 Jahre Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Bremen GmbH. Lobende Worte gab es zur Verabschiedung auch von seinen langjährigen Betriebsrats-Kollegen, die zu seinem Abschied sogar ein Buch über seine 31 Jahre am Flughafen geschrieben haben.
Nachdem der Aufsichtsrat der Fraport AG Mitte April die Entscheidung für den Bau eines neuen Terminals bestätigt hat, wurde nun auch der Verantwortliche für das Projekt benannt: Horst Amann kehrt an den Flughafen Frankfurt zurück. Künftig verantwortet er als technischer Leiter die Umsetzung des Bauvorhabens und berichtet an den Finanzvorstand der Fraport AG, Dr. Matthias Zieschang. Nachdem Amann den Flughafen Frankfurt für die Deutsche Bahn an deren Schnellverkehrs-Schienennetz angebunden hatte, wechselte er im Jahr 2000 zur Fraport AG und verantwortete dort die Planfeststellung und Umsetzung des Flughafenausbaus, insbesondere den Bau der Landebahn Nordwest.
Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. hat den diesjährigen Tag der Luftfahrt abgesagt. "Nach dem Germanwings-Unglück haben wir uns dazu entschlossen, den Tag der Luftfahrt in diesem Jahr nicht durchzuführen. Dies geschieht aus Respekt vor den Opfern des Absturzes und den Gefühlen ihrer Angehörigen. Wir werden zu geeigneter Zeit über einen neuen Termin entscheiden, " erklärte der BDL. Als gemeinsamen Aktionstag haben die deutschen Flughäfen, Fluggesellschaften und Partner des Flugwesens im Sommer 2013 den "Tag der Luftfahrt" ins Leben gerufen.
Nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr nimmt der Flughafen München auch heuer wieder bei der bayernweiten Umweltbildungsaktion "BayernTour Natur" teil. Insgesamt drei spezielle Natur- und Umweltrundfahrten werden im Rahmen der BayernTour Natur sowohl innerhalb als auch außerhalb des Flughafenzaunes angeboten. Die BayernTour Natur ist eine Gemeinschaftsaktion von Staat, Vereinen, Verbänden, Umweltbildungseinrichtungen, Kommunen und Einzelpersönlichkeiten unter Federführung des Bayerischen Umweltministeriums. Sie gilt als die größte Umweltbildungsaktion Deutschlands.
Lufthansa kommt der Vereinigung Cockpit (VC) in den laufenden Tarifverhandlungen entgegen. Die Gewerkschaft hatte wiederholt eine Gesamtschlichtung gefordert. Um besonders im Sinne der Kunden weitere Streiks zu vermeiden, bietet Lufthansa der VC eine Gesamtschlichtung aller offenen Tarifverträge an. Lufthansa hatte eine Gesamtschlichtung bisher mit dem Argument abgelehnt, dass noch nicht über alle Tarifverträge verhandelt worden sei und man zudem die Forderungen der VC zu einigen Verträgen noch nicht kenne, die die Gewerkschaft selbst gekündigt hatte.
Die Mitglieder des Vorstands und des Lufthansa-Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2014 mit großer Mehrheit von den Aktionären entlastet. Auch dem Vorschlag des Lufthansa-Aufsichtsrats, Stephan Sturm, Finanzvorstand der Fresenius Management SE, als neues Mitglied in das Gremium aufzunehmen, stimmten die Aktionäre zu. Sturm folgt auf Jacques Aigrain, der sein Mandat als Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG mit Ablauf der Hauptversammlung niederlegt hat.
An der Grenze des Machbaren flog das DLR-Forschungsflugzeug ATRA im März 2015. In insgesamt vier Versuchsflügen wagten sich die Testpiloten mit dem umgebauten Passagierjet an den extremen Langsamflug heran. Das Ziel: Die tragende Luftströmung an den Flügeln und Klappensystemen in bisher unerreichter Genauigkeit zu vermessen.
Zu Beginn der 62. ordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG erinnerten der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Mayrhuber und der Vorsitzende des Vorstands, Carsten Spohr, an das Germanwings-Unglück vom 24. März 2015. In einer Schweigeminute gedachten alle Aktionäre der Opfer. In seiner Rede vor der Hauptversammlung in Hamburg kündigte Carsten Spohr die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens an. Der mit dem Programm "7to1 – Our Way Forward" eingeleitete Veränderungskurs solle fortgesetzt werden, um die Zukunftsfähigkeit des Konzerns zu sichern, sagte Spohr in seiner Rede vor den Aktionären.
Die Airbus Group hat mit der Region Aquitanien den Bau einer Endmontagelinie für das Flugzeug E-Fan 2.0 mit vollelektrischem Antrieb im südwestfranzösischen Pau vereinbart. Eine entsprechende Entscheidung haben Jean Botti, Chief Technical Officer (CTO) der Airbus Group, und Alain Rousset, Präsident der Region Aquitanien, in der Regionalhauptstadt Bordeaux bekannt gegeben. Das 2014 gegründete Unternehmen Voltair SAS, eine 100-prozentige Tochter der Airbus Group, wird die Entwicklung, Produktion und Auslieferung des E-Fan im Raum Pau übernehmen.