In den vergangenen Tagen haben die Piloten des Lufthansa-Konzerns dem Lufthansa Management in großer Geschlossenheit demonstriert, dass sie hinter der Tarifpolitik der VC stehen. Die Lufthansa zeige jedoch keine Bereitschaft zu einer Lösung. Dabei scheint jedes Mittel recht, die VC in der Öffentlichkeit zu diskreditieren – auch, um die Politik zu einem faktischen Verbot von Spartengewerkschaften zu drängen. Aussagen der Lufthansa, dass man nach vielen Monaten der Auseinandersetzung nicht wisse, was die VC eigentlich wolle, seien schlicht unaufrichtig, so die Gewerkschaft.
Am kommenden Sonntag, den 26. Oktober, tritt der neue Winterflugplan des Köln Bonn Airport in Kraft. Insgesamt fliegen 24 Airlines zu 77 Destinationen – sieben mehr als im letzten Winterflugplan. Besonderes Highlight: die neue Langstreckenverbindung nach Varadero auf Kuba. Ab dem 04. November können Sonnenhungrige und Kulturliebhaber mit Condor immer dienstags vom Rheinland aus direkt auf die faszinierende Karibikinsel fliegen (Oneway-Komplettpreis schon ab 319,99 Euro).
Im Zuge der Neuausrichtung der Konzern-IT wird die Deutsche Lufthansa AG bald eine langfristige IT-Partnerschaft vereinbaren. Die Vereinbarung soll vorsehen, dass Lufthansa die gesamten IT-Infrastrukturleistungen im Konzern an IBM vergibt. Gleichzeitig soll der IT-Konzern den Geschäftsbereich Infrastruktur der heutigen Lufthansa Systems AG übernehmen. Der Outsourcing-Vertrag soll eine Laufzeit von sieben Jahren haben. Damit profitiert Lufthansa dauerhaft von einer Senkung der IT-Infrastrukturkosten um durchschnittlich rund 70 Mio. Euro pro Jahr. Ein entsprechendes Angebot liegt vor und soll jetzt final verhandelt werden.
Die Herbstreisezeit neigt sich dem Ende und das Fazit am Paderborn-Lippstadt Airport fällt durchweg positiv aus: In den NRW-Herbstferien nutzten etwa 52.000 Passagiere das Urlaubsangebot des heimischen Flughafens, das entspricht einem Anstieg von sechs Prozent zum Vorjahr. Als Top-Reiseziele führen Palma de Mallorca und Antalya die Liste an. Großen Zuwachs erfuhr dabei auch das Reiseangebot der Lufthansa. Die Lufthansa-Verbindung über das Drehkreuz München verzeichnete, im Vergleich zur letzten Herbstferienzeit, sogar neun Prozent mehr Fluggäste.
Die Designabteilung der Lufthansa Technik AG für VIP-Flugzeugkabinen ("Creative Design") hat ein IT-basiertes Konfigurationstool entwickelt, das sowohl für das gemeinsam mit Airbus angebotene ACJ Elite-Programm als auch für das Leadership Select-Programm der Lufthansa Technik angewendet werden kann.
Die Ruag hat heute im Beisein von rund 30 geladenen Gästen den Grundstein für den Bau der Flugzeug- und Großteil-Lackierhalle gelegt. Mit dem Bau der neuen Lackierhalle bietet die Ruag ihren Divisionen Aviation und Space für die nächsten Jahrzehnte wiederum die Grundlage für einen reibungslosen Betrieb.
Ab Sonntag, 26. Oktober, gilt an den Flughäfen Leipzig/Halle Airport und Dresden International der Winterflugplan. An beiden Airports gibt es zusammen bis zu 414 Starts pro Woche von 25 Fluggesellschaften. Angeflogen werden 46 Ziele in 14 Ländern Süd- und Mitteleuropas, Nordafrikas und Vorderasiens. Neu ab Dresden sind Direktflüge nach Wien sowie Agadir und Marsa Alam in Nordafrika. Salalah im Oman ist ein neues Ziel im Flugplan von Leipzig/Halle. Erstmals wird das Angebot beider Flughäfen, die unter dem Dach der Mitteldeutschen Airport Holding vereinigt sind, mit einem gemeinsamen Flugplanheft vermarktet.
Die Lufthansa Technik AG hat ihr Angebot an VIP-Kabinenkonzepten für preisbewusste Kunden erweitert. Anlässlich der Messe für die Geschäftsluftfahrt NBAA in Orlando, Florida, hat das Unternehmen ihr neues Konzept "Executive Shuttle" für die Airbus A320- und Boeing 737-Flugzeugreihen mit einer Airline-Innenausstattung vorgestellt.
Gestern wurde der Leonberger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zu seinem 1.000. Einsatz in diesem Jahr alarmiert. Ein Mann hatte in Schlechtbach im Rems-Murr-Kreis über Herzprobleme geklagt. Die Leitstelle Rems-Murr alarmierte "Christoph 41" – so der Funkrufname des rot-weißen Hubschraubers – um 15:54 Uhr, keine zwei Minuten später war die Besatzung in der Luft und auf dem Weg nach Osten. Vor Ort übernahmen der Hubschraubernotarzt und der Rettungsassistent den Patienten von der Besatzung eines Rettungswagens. Dieser zeigte deutliche Anzeichen eines lebensbedrohenden Herzinfarkts.