Airbus hat seine A350 XWB-Testflotte verdoppelt. MSN2 und MSN4 hoben beide letzte Woche über Toulouse ab. Mit dem Erstflug der beiden Maschinen im Doppelpack kann Airbus seine Tests für den neuen Großraum-Langstreckenjet nun an vier Maschinen durchführen, die allerdings mit ungleicher Ausstattung unterschiedliche Tests durchlaufen.
Die afrikanische Fluglinie Ethiopian Airlines hat heute die Aufnahme von Langstreckenflügen ab Wien bestätigt. Ab 02. Juni 2014 wird der Star Alliance-Carrier vier mal pro Woche ab Wien die afrikanische Metropole Addis Abbeba bedienen. Die Maschine startet jeweils montags, mittwochs, donnerstags und samstags um 00:20 Uhr ab Addis Abbeba und landet um 06:10 Uhr in Wien (Flugnummer ET724). In die Gegenrichtung hebt die Maschine montags, mittwochs, donnerstags und samstags um 23:10 aus Wien ab und landet um 07:05 Uhr in Addis Abbeba (ET725).
Die Airbus Group, bis 31. Dezember 2013 EADS, teilte für das Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz- und Gewinnzuwachs dank gestiegener Flugzeugauslieferungen und konzernweiter operativer Verbesserungen mit. Der Auftragseingang4 der Airbus Group stieg 2013 deutlich auf 218,7 Mrd. Euro (2012: 102,5 Mrd. Euro), getragen von einer starken Wachstumsdynamik im Zivilgeschäft von Airbus und größeren Auftragseingängen im Raumfahrtgeschäft. Am 31. Dezember 2013 lag der Auftragsbestand4 bei 686,7 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 566,5 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf 47,3 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 49,6 Mrd. Euro).
Skymark Airlines, die drittgrößte Fluggesellschaft Japans, hat die ersten beiden von insgesamt zehn A330-300 übernommen, die künftig geleast werden. Die Airline wird damit zum ersten japanischen Betreiber des marktführenden Airbus A330-Großraumjets. Die Flugzeuge für Skymark Airlines werden mit 271 besonders komfortablen "Green Seat"-Sitzen bestuhlt.
Dichter Nebel ist am Lübeck Airport kein Hinderungsgrund mehr für eine Landung. Bereits seit dem 06. Februar 2014 ist das Instrumentenlandesystem der Kategorie II (ILS CAT II) betriebsbereit und konnte nun dazu beitragen, dass zwei Business-Jets nicht ausweichen mussten, sondern planmäßig am Lübeck Airport landen konnten.
Airbus Defence and Space hat den Electromagnetic Levitator (EML) gebaut. Der EML ist ein tiegelfreier Schmelzofen für die Materialforschung im europäischen Weltraumlabor Columbus. Die Anlage soll Erkenntnisse über Hightech-Legierungen und -Halbleitermaterialien und deren Eigenschaften im geschmolzenen Zustand liefern.
Der Flughafen Zürich wird zwischen März und Oktober 2014 eine Totalsanierung der Hauptlandepiste 14/32 durchführen. Hierzu sind Nachtarbeiten außerhalb des Flugbetriebs nötig. Um die negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung zu minimieren, werden umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen getroffen. Die umfassende Sanierung des Mittelstreifens der 38 Jahre alten Hauptlandepiste ist eine unverzichtbare Maßnahme zur Beibehaltung der betrieblichen Sicherheit. Bereits in den letzten zwei Jahren wurden die Vorbereitungsarbeiten zur Hauptbauphase 2014 umgesetzt.
Condor reagiert auf Reisehinweis des Auswärtigen Amtes in Ägypten: Aufgrund der aktuellen Situation in Ägypten und des verschärften Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes, der nun auch auf die Badeorte der Sinai-Halbinsel ausgeweitet wurde, wird der deutsche Ferienflieger Condor bis 30. April wegen höherer Gewalt vorerst keine Fluggäste nach Sharm el Sheikh (SSH) befördern.
Gegen 18:40 Uhr ist gestern ein Hubschrauber der DRF Luftrettung östlich von Darßer Ort während eines Übungsflugs abgestürzt. Es handelt sich um den am Flugplatz Güttin stationierten Hubschrauber, der für die Offshore-Werksrettung in der Ostsee zuständig ist. Der Hubschrauber war im Anflug auf einen Seenotkreuzer der DGZRS, auf dem der Notarzt mit einer Rettungswinde abgeseilt werden sollte. Der Hubschrauber stürzte aus bisher ungeklärter Ursache in Sichtweite des Schiffs, etwa zwei Kilometer vom Land entfernt, in die Ostsee.
Ruag Space erhielt vom Satellitenhersteller Airbus Defence and Space in Toulouse einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Positionier-Mechanismen für die elektrischen Antriebe von Telekommunikationssatelliten, die auf der EUROSTAR E3000-Plattform basieren. Die Lieferung der ersten zwei Einheiten soll demnächst erfolgen, weitere sind bis in das Jahr 2016 geplant. Die Aufträge gingen an das österreichische Weltraumtechnikunternehmen Ruag Space vom Satellitenhersteller Astrium, der seit Anfang 2014 Airbus Defence and Space (ADS) heißt. Er Umfasst einen mehrjährigen Rahmenvertrag zur Lieferung von Steuerungseinheiten.
Die "Plattform Luftfahrt Schweiz" hat in Bern über luftfahrtpolitische Themen diskutiert. Im Zentrum standen die Herausforderungen des Luftfahrtsystems Schweiz durch neue Marktteilnehmer aus Asien und dem Nahen Osten. Unter der Leitung von Bundesrätin Doris Leuthard trafen sich Vertreter des Bundes, der Standortkantone der Landesflughäfen sowie der kommerziellen Luftfahrt. Im Zentrum des Gesprächs standen die neuen Herausforderungen durch Fluggesellschaften aus den stark wachsenden Märkten Asien und dem Nahen Osten.