Ryanair reduziert die Gebühren für verpasste Flüge und für den Check-in am Flughafen. Diese Maßnahmen stellen die neueste Ergänzung im zweiten Jahr des dreijährigen "Always Getting Better"-Programms dar. Die Check-in-Gebühr am Flughafen wurde von 70 Euro auf 45 Euro, die Gebühr für verpasste Flüge von 110 Euro auf 100 Euro gesenkt. Die Gebührenreduzierung folgt dem verbesserten Service für Sportgeräte mit fünf verschiedenen Optionen und geringeren Gebühren für kleinere Gegenstände.
Die Lufthansa Gruppe berichtet für das erste Quartal 2015 eine positive Geschäftsentwicklung. Bei einem um knapp acht Prozent höheren Umsatz stiegen EBIT und Adjusted EBIT jeweils um 73 Mio. Euro. Beide Kennzahlen lagen damit um 30 Prozent höher als im Vorjahr. Der Konzern schloss das erste Quartal mit einem Adjusted EBIT von -167 Mio. Euro ab (Vorjahr: -240 Mio. Euro). Deutlich stärker als das Adjusted EBIT stieg im Berichtszeitraum das Konzernergebnis.
Auch im winterbedingt traditionell schwierigen 1. Quartal lassen sich weitere kleine Fortschritte im Gesundungsprozess der Austrian Airlines in den Finanzzahlen ablesen. Zwar drücken die Krisen im Nahen Osten, Russland und der Ukraine deutlich auf Umsatz und Erlöse, doch konnte der österreichische Flag-Carrier sein Ergebnis um eine Million Euro gegenüber dem Vorjahr leicht verbessen. Austrian Airlines schloss damit das erste Quartal 2015 mit einem negativen EBIT von -53 Mio. Euro ab (Q1 2014: -54 Mio. Euro).
Die heute im Bundestag durchgeführte Anhörung zum Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes machte klar, dass die Große Koalition das Streikrecht einschränken möchte, ohne dies explizit sagen zu wollen. Die Gutachter aus dem Arbeitgeberlager gaben sich größte Mühe, das eigentliche Ziel zumindest nicht explizit zu nennen. Die Vereinigung Cockpit sieht aus verfassungsrechtlicher Perspektive kein Zweifel daran, dass der Gesetzentwurf massiv in das Grundrecht der Koalitionsfreiheit eingreift und heute etablierten Gewerkschaften das Recht verwehrt, eigenständige Tarifverträge abzuschließen.
Ab sofort übernimmt Mario Patyk die Leitung des Bereiches Business Development Cargo/Logistik bei der Mitteldeutschen Flughafen AG. Seine Aufgabe ist es, den Frachtvertrieb der Unternehmensgruppe weiter voranzutreiben. Mario Patyk berichtet in seiner Funktion an Christoph Schilling, Senior Vice President Marketing and Sales. Nach seiner Ausbildung zum Speditionskaufmann und nebenberuflicher Weiterqualifizierung zum Verkehrsfachwirt (IHK) war Mario Patyk langjährig für Luftfrachtspeditionen, General Handling Agents, General Sales Agents und British Airways World Cargo an den Flughäfen Frankfurt am Main und London Heathrow tätig.
Claus-Dieter Wehr wird neuer Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH (FFG). Der 54-jährige gebürtige Frankfurter wurde in der Aufsichtsratssitzung der FFG am 29. April bestellt. Claus-Dieter Wehr tritt die Nachfolge von Gerold Tumulka an, der nach drei Jahren bei der FFG Anfang Juni 2015 die Geschäftsführung übergeben wird. Bislang ist Wehr als selbstständiger Unternehmensberater für den Luftverkehr tätig, zuvor erarbeitete er sich breite Erfahrung durch berufliche Stationen bei verschiedenen Luftfahrtgesellschaften.
Trotz internationaler Krisen und Streiks verzeichneten die deutschen Flughäfen auch im ersten Quartal 2015 deutliche Zuwächse bei den Passagierzahlen. Damit setzte sich der langfristige Wachstumstrend der Luftverkehrsnachfrage fort. Auch das Frachtaufkommen legte zu. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg die Zahl der Fluggäste an deutschen Airports auf 42,68 Millionen. Mit 3,9 Prozent erreichte das Passagierwachstum damit den höchsten Stand in den vergangenen drei Jahren. Gebremst wurde die Entwicklung durch den anhaltenden Negativtrend im innerdeutschen Luftverkehr.
Die Ruag erhöht in ausgewählten, mehrheitlich exportorientierten Bereichen die Arbeitszeit. Der internationale Technologiekonzern sieht sich infolge des starken Frankens mit einem Wettbewerbsnachteil gegenüber ausländischen Konkurrenten konfrontiert. Für rund 650 der etwa 4.400 Ruag Mitarbeitenden in der Schweiz gilt ab dem 01. Mai 2015 eine Wochenarbeitszeit von 43 statt 40 Stunden. Die Mehrarbeit ist vorerst befristet auf Ende 2015. Die Maßnahme wurde gemeinsam mit den Arbeitnehmer-Vertretungen ausgehandelt – sie gilt für alle Mitarbeiterstufen; ausgenommen sind Lernende, Stillende und Schwangere.
Nachdem der Aufsichtsrat der Fraport AG Mitte April die Entscheidung für den Bau eines neuen Terminals bestätigt hat, wurde nun auch der Verantwortliche für das Projekt benannt: Horst Amann kehrt an den Flughafen Frankfurt zurück. Künftig verantwortet er als technischer Leiter die Umsetzung des Bauvorhabens und berichtet an den Finanzvorstand der Fraport AG, Dr. Matthias Zieschang. Nachdem Amann den Flughafen Frankfurt für die Deutsche Bahn an deren Schnellverkehrs-Schienennetz angebunden hatte, wechselte er im Jahr 2000 zur Fraport AG und verantwortete dort die Planfeststellung und Umsetzung des Flughafenausbaus, insbesondere den Bau der Landebahn Nordwest.
Die Mitglieder des Vorstands und des Lufthansa-Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2014 mit großer Mehrheit von den Aktionären entlastet. Auch dem Vorschlag des Lufthansa-Aufsichtsrats, Stephan Sturm, Finanzvorstand der Fresenius Management SE, als neues Mitglied in das Gremium aufzunehmen, stimmten die Aktionäre zu. Sturm folgt auf Jacques Aigrain, der sein Mandat als Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG mit Ablauf der Hauptversammlung niederlegt hat.