Die Flughafen München GmbH (FMG) hat eine Tochtergesellschaft für ihre internationalen Aktivitäten gegründet. Mit der Munich Airport International GmbH (MAI) bekommt der Münchner Flughafen eine eigene unternehmerische Plattform zur Abwicklung internationaler Aufträge in den Bereichen Beratung, Flughafenmanagement und Training, die bisher von der Muttergesellschaft durchgeführt wurden. Seit dem weltweit beachteten Umzug des Münchner Flughafens von Riem zum neuen Standort im Erdinger Moos im Mai 1992 ist die FMG ein gefragter Ansprechpartner, wenn es um die Organisation von Flughafenumzügen und Inbetriebnahmen geht.
Im Juni dieses Jahres sind knapp 3,2 Millionen Passagiere von den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel geflogen. Das sind 7,2 Prozent mehr als im Juni 2016. Am Flughafen Schönefeld stieg die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 17,7 Prozent auf 1,145 Millionen. Das gemeinsame Halbjahresergebnis beider Berliner Flughäfen beim Passagierwachstum liegt bei plus sieben Prozent. Im aktuellen Verkehrsbericht nennt Flughafenbetreiberin BER die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den Monat Juni 2017 sowie kumuliert seit Jahresbeginn, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die israelische Fluggesellschaft EL AL Israel Airlines Ltd. hat mit der Lufthansa Technik (LHT) einen umfangreichen und langfristigen Vertrag geschlossen. Im Rahmen eines Total Component Support wird Lufthansa Technik über die nächsten 15 Jahre die globale und schnelle Versorgung der zukünftigen Boeing 787-Flotte der Airline mit Komponenten sicherstellen. EL AL hat insgesamt 16 Dreamliner bestellt; die erste Maschine wird im dritten Quartal dieses Jahres ihren Betrieb in der Flotte von EL AL aufnehmen. Der Vertrag umfasst die weltweite Verfügbarkeit von Komponenten für die Boeing 787. Neben der Ersatzteilbevorratung am Heimatstandort der Airline am Ben Gurion International Airport bei Tel Aviv setzt Lufthansa Technik für die Versorgung ihre Lagerstandorte in Europa, Asien und Amerika ein.
Der neue Passagierjet aus Russland MC-21 hat einen Airlinekunden für drei Flugzeuge gewonnen. Die ersten Prototypen des Flugzeugs durchlaufen gerade intensive Tests.
Die MTU Maintenance hat mit ihrem neuen Kunden Air Burkina einen Exklusivvertrag über drei Jahre unterzeichnet. Laut Vertrag wird sie künftig die vier CF34-8E-Antriebe für die E170-Jets der Fluglinie betreuen.
Wie die Lufthansa AG mitteilte wurde die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr von "leicht unter Vorjahr" auf "über Vorjahr" korrigiert. Im gleichen Atemzug fordert Lufthansa von den Mitarbeitern der Tochter Lufthansa Technik Einsparungen von 25 Prozent. Seit einigen Jahren drängen die Flugzeughersteller in den Markt für Flugzeugwartung. Eine strategische Entscheidung des Konzernmanagements über den Umgang mit diesem Trend ist aus Sicht der Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) versäumt worden. "Dieses Vorgehen ist zwar typisch, doch in keiner Weise zu akzeptieren. Wir müssen endlich gemeinsam agieren und diese unterschiedlichen Realitäten zusammenführen", so Nicoley Baublies, Vorsitzender der IGL, über die Forderung.
Delta Air Lines bestückt ihre neuen Langstreckenflugzeuge von Airbus mit dem Sieger des "German Design Award 2016", dem CL3710 von Recaro Aircraft Seating. Der Economy-Class-Sitz des deutschen Flugzeugsitzherstellers wird in 25 neuen Airbus A350-900 der Airline mitfliegen, die Fluggesellschaft hat dazu 5.600 der Recaro Sitze bestellt. Der Sitz hat zum Beispiel eine ergonomische Kopfstütze und bietet durch die Kombination vieler Features einzigartigen Komfort. Zudem genießen Fluggäste die großzügige Beinfreiheit bei Langstreckenflügen durch die besonders ergonomische Sitzform. Passagiere rund um den Globus fliegen schon mit dem CL3710.
Der Flughafen Innsbruck konnte auf Basis einer sehr positiven Verkehrsentwicklung im ersten Quartal 2016 zum Jahresende erneut die 1.000.000-Passagiergrenze überschreiten. Mit einem Zuwachs von +0,6 Prozent auf über 1.006.000. Passagiere verzeichnete der Flughafen Innsbruck damit als einziger Flughafen in Österreich bereits zum vierten Mal in Folge ein Wachstum.
Gerade haben sich die Vorstände und Geschäftsführer der deutschen Flughäfen zu ihrer jährlichen Sitzung in Brüssel versammelt. Das Treffen, bei dem wie üblich auch Gespräche mit Entscheidungsträgern aus den EU-Institutionen geführt wurden, stand im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des EU-Binnenmarkts im Luftverkehr. ADV-Präsident und Geschäftsführer des Flughafen Köln/Bonn Michael Garvens kommentiert: "Die Schaffung des EU-Binnenmarkts im Luftverkehr hat über die letzten 25 Jahre Reisenden sowie Unternehmen bessere und preiswertere Flugverbindungen nach ganz Europa ermöglicht.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden insgesamt 1.839.255 Fluggäste gezählt. Im Vergleich zum Halbjahr 2016 entspricht dies einem Zuwachs von 6,5 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,3 Prozent auf 47.447 Starts und Landungen. Am Flughafen Leipzig/Halle erhöhte sich die Zahl der Passagiere von Januar bis Juni um 6,2 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1.029.066. Mit 32.701 Flugbewegungen wuchs das Verkehrsaufkommen um 4,7 Prozent. Der Cargo-Umschlag an Deutschlands zweitgrößtem Luftfrachtdrehkreuz verzeichnete zum Halbjahr 2017 mit 540.984 Tonnen ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich das Wachstum am fünftgrößten Frachtflughafen Europas im dreizehnten Jahr in Folge fort.
Nach einem umfangreichen und gründlichen Prozess hat die Airline easyJet Anfang des Jahres um ein Air Operator Certificate ("AOC") bei der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control sowie um eine Betriebsbewilligung beim österreichischen Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) angesucht. Die Zulassungsverfahren sind inzwischen weit fortgeschritten und easyJet hofft auf die baldige Erteilung des AOC und der Betriebsbewilligung. Dies ermöglicht es easyJet, eine neue Airline, easyJet Europe, mit Sitz in Wien zu gründen und so auch nach einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union weiterhin Flüge in ganz Europa und auch innerhalb von EU-Staaten anzubieten – unabhängig von möglichen Verhandlungsergebnissen zu einem künftigen Luftfahrtabkommen zwischen Großbritannien und der EU.