Das weltweite Fluggastaufkommen der airberlin belief sich im Januar auf 1.516.500 Fluggäste. Insgesamt legten die Passagiere 2,717 Milliarden Passagierplatzkilometer (RPK) zurück. Zum Jahresbeginn verzeichnet airberlin eine Kapazität in Höhe von 2,165 Millionen Sitzen. Die Fluggesellschaft mit ihren Drehkreuzen in Berlin und Düsseldorf hat zu Beginn des Jahres 3,545 Milliarden Sitzplatzkilometer (ASK) angeboten. Die Auslastung betrug im ersten Monat des Jahres 76,6 Prozent. Aufgrund der derzeitigen Restrukturierung, die die Fluggesellschaft durchläuft, sind die vorgestellten Kennzahlen nicht mit den Vorjahreszahlen vergleichbar.
Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF) am 22. Februar in Berlin wurde der CEO der TUIfly GmbH, Roland Keppler, in den Vorstand des BDF gewählt. Roland Keppler (52) ist zum 01. Oktober 2016 in die Geschäftsführung der TUIfly GmbH eingetreten und wurde zum 01. November 2016 zum CEO der deutschen Fluggesellschaft berufen. Innerhalb der Geschäftsführung der TUIfly verantwortet Keppler die kommerziellen Bereiche der Airline. Im BDF-Vorstand folgt er auf Jochen Büntgen, der als Mitglied der Geschäftsführung der TUIfly GmbH vorübergehend die Interessen der TUI fly im Vorstand des deutschen Airline-Verbandes vertreten hatte und weiterhin als COO die operativen Geschicke der Airline leitet.
Der bisherige Leiter des Projekts BER, Jörg Marks, verlässt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Über diese Entscheidung hat die Geschäftsführung den Präsidialausschuss des Aufsichtsrats gestern informiert. Diese Entscheidung fällt in den operativen Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Die Leitung des Projekts BER wird mit sofortiger Wirkung durch den früheren Geschäftsführer der DB ProjektBau GmbH, Christoph Bretschneider, übernommen. Nach der Entwicklung der technischen Lösungen für die bauliche Fertigstellung liegen derweil mit der Genehmigung des 5. und 6. Nachtrags zur Baugenehmigung des Fluggastterminal erstmals seit Beginn der Planungen für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg alle notwendigen baurechtlichen Voraussetzungen vor.
Laut dem Luftfahrtforschungsunternehmen CAPA (Centre for Aviation) wird weltweit derzeit an 394 neuen Flughäfen und hunderten neuen Runways gearbeitet. Über 900 Milliarden US-Dollar werden in diese Flughafen-Bauprojekte, wie zusätzliche Pisten, Terminalerweiterungen und neue Airport-Standorte auf der ganzen Welt investiert. Die zwei weltgrößten Flughäfen entstehen aktuell in Istanbul und Dubai mit jeweils vier bis sechs Pisten für Start und Landung und Kapazitäten von jeweils bis zu 160 Mio. Passagieren. Das entspricht dem Wachstumstrend in der Luftfahrt, wonach das weltweite Passagieraufkommen jährlich um etwa vier Prozent bis 2040 wachsen wird. Der Flughafen Wien macht angesichts dieser Entwicklungen deutlich, dass das Verbot einer dritte Piste in Wien für die globale CO2-Bilanz völlig unerheblich sei.
Die MTU Aero Engines AG hat im Geschäftsjahr 2016 erneut Rekordwerte erzielt: Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf den neuen Höchststand von 4.732,7 Mio. Euro (2015: 4.435,3 Mio. Euro). Beim operativen Ergebnis1 liegt die neue Höchstmarke bei 503,0 Mio. Euro und damit um 14 Prozent über dem Vorjahreswert (2015: 440,3 Mio. Euro). Der Gewinn nach Steuern2 übertraf den bisherigen Rekord von 306,9 Mio. Euro aus dem Jahr 2015 um 13 Prozent und erreichte 345,4 Mio. Euro. "Damit haben wir unsere Prognosewerte voll erreicht – auch die Ergebnisziele, die wir im Oktober ein zweites Mal nach oben angepasst hatten", resümierte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG, bei der Vorlage der vorläufigen Geschäftszahlen am Donnerstag, 23. Februar 2017. Die MTU hatte sich für 2016 einen Umsatz von rund 4,7 Mrd. Euro zum Ziel gesetzt.
Dass Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz wieder in eine ausgewogene Balance gebracht müssten, wie öffentlich debattiert, ist auch Ansicht der Flughafen Wien AG. Die dritte Piste ist ein Projekt für die Zukunft des Wirtschafts- und Tourismusstandortes Österreich. Die Notwendigkeit und Wachstumsimpulse durch eine dritte Piste am Flughafen Wien wurden im Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts ausdrücklich bestätigt. Langfristig werde der Flugverkehr weiter zunehmen: Der internationale Flughafenverband ACI, die IATA und die Flugzeughersteller gehen von einem weltweiten Passagierwachstum von rund vier Prozent pro Jahr bis 2040 aus. Diese Verdoppelung der Passagierzahlen wird mit einem langfristigen Anstieg an Flugbewegungen einhergehen.
Lufthansa Technik und MTU Aero Engines planen jetzt definitiv, ein gemeinsames Instandhaltungsunternehmen für Getriebefan-Triebwerke zu gründen, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent der Anteile halten.
Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Airbus Defence and Space GmbH haben am 17. Februar 2017 den Industrievertrag für die Konstruktions- und Bauphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission) geschlossen.
Das Finanzierungskonzept der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) wurde nun erfolgreich umgesetzt: Die zuletzt von den Gesellschaftern Berlin, Brandenburg und der Bundesrepublik Deutschland ausstehenden Bürgschaften in Höhe von 2,487 Milliarden Euro sind eingegangen. Mit der heute erfolgten Transaktion ist der neue, mit verbesserten Konditionen ausgestattete Kreditvertrag aus dem Juli 2016 wirksam geworden. Die Geschäftsführung der FBB hat den Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 07. Februar 2017 über die Umsetzung des Finanzierungskonzepts informiert. Der Aufsichtsrat zeigte sich zufrieden, dass die Finanzierung endlich umgesetzt werden konnte und günstige Konditionen erreicht wurden.
Im Januar 2017 sind 1.964.021 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 8,7 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg im Januar 2017 um 7,2 Prozent auf 1.355.974. Der Transferanteil lag im ersten Monat des Jahres bei 30,7 Prozent (plus 1,1 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 12,7 Prozent auf 600.836. Im Januar 2017 erhöhte sich die Anzahl Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent auf 20.594 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 109,7 Fluggästen 6,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Januar um 0,8 Prozentpunkte auf 70,4 Prozent gestiegen.
Neuartige, elektrische Antriebe werden auf Satelliten vermehrt in Ergänzung zu chemischen Triebwerken eingesetzt, um sie auf ihrer korrekten geostationären Position im All zu halten. Aufgrund langjähriger Erfahrung in Entwicklung und Bau von Positioniermechanismen für elektrische Satellitenantriebe, erhielt das österreichische Weltraumtechnikunternehmen Ruag Space vom französischen Satellitenhersteller Airbus Defence and Space Anfang 2014 einen mehrjährigen Rahmenvertrag zur Lieferung solcher Mechanismen. Die zu liefernden Geräte sind in Kooperation mit Airbus im Rahmen von Aufträgen der ESA für die Anwendung auf kommerziellen Telekomsatelliten entwickelt worden.
Die OHB System AG geht in der Entwicklung der geostationären Satellitenplattform SmallGEO einen entscheidenden Technologieschritt weiter. "Electra" basiert auf dem mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) entwickelten SmallGEO-Programm.
Der Premium-Hersteller von Flugzeugsitzen, Recaro Aircraft Seating, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 mit vielen Höhepunkten, Bestmarken und Auszeichnungen zurück. Mit einem diesjährigen Ausliefervolumen von mehr als 100.000 Sitzen stellte das Unternehmen mit seinen vier Produktionsstandorten für Flugzeugsitze einen neuen Rekord auf. Das innovative Traditionsunternehmen Recaro setzt auf Nachhaltigkeit sowie eine hohe Investitionsrate im zweistelligen Prozentbereich in der Forschung und Entwicklung. Für Recaro und seine Mitarbeiter ging damit ein hervorragendes Jahr zu Ende. Produktneuheiten, neue Kunden und viele neue Aufträge haben die Geschäftsentwicklung in 2016 erfolgreich vorangebracht.