Travelport, Betreiber der globalen Travelport Distributionsplattform, ist ab sofort Business Partner des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG). Im BARIG sind rund 100 in Deutschland operierende nationale und internationale Fluggesellschaften zusammengeschlossen. Travelport ist eine kommerzielle Plattform für Vertriebs-, Technik-, Zahlungs- und weitere Lösungen für die globale Reise- und Tourismusindustrie. Sie ist in rund 180 Ländern weltweit präsent und bündelt unter anderem die Leistungen und Angebote von rund 400 Fluggesellschaften und 650.000 Hotels. Durch die Zusammenarbeit wird Travelport als globaler Anbieter moderner "end to end"-Reisebuchungstechnik regelmäßig über die neuesten Entwicklungen und den sich daraus ergebenen Chancen informieren.
An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden setzt sich das Beschäftigungswachstum weiter fort. Bei den ansässigen Firmen, Dienstleistern, Behörden und den Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG waren am Stichtag 31. Dezember 2016 an beiden Standorten 11.348 Personen tätig. Das entspricht einem Anstieg um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bereiche Frachtumschlag, Luftfahrzeugbau und Dienstleistungen wiesen überdurchschnittliche Zuwächse auf. Die Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG selbst beschäftigten 1.121 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lagen damit 2,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der Beschäftigten stieg am Flughafenstandort Leipzig/Halle um 6,5 Prozent auf 7.884.
Ulrik Svensson, CFO der Deutschen Lufthansa AG, wurde zum 01. Mai 2017 in den Aufsichtsrat der Austrian Airlines AG gewählt. Der gebürtige Schwede ersetzt Karl Ulrich Garnadt, der Ende April in den Ruhestand tritt und sich aus allen Funktionen der Lufthansa Group zurückzieht. Weiterhin im Aufsichtsrat als Kapitalvertreter sind Harry Hohmeister, Ulrike Donath, Monika Kircher, Michael Niggemann und Veit Schmid-Schmidsfelden. Vom Betriebsrat als Arbeitnehmervertreter entsendet sind aktuell Alfred Junghans, Rainer Stratberger sowie Didem Strebinger. Er ist schwedischer Staatsbürger und erwarb an der Stockholm School of Economics einen Abschluss in Business Administration. Ulrik Svensson ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
Die Flughafen Zürich AG präsentierte für das vergangene Jahr ein sehr positives Geschäftsergebnis. Die Flughafenbetreiberin erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Gewinn von 248,0 Millionen Franken. Die Passagierzahlen haben sich einmal mehr positiv entwickelt und einen neuen Rekordwert erreicht. Erstmals sind über 27 Millionen Menschen über den größten Schweizer Flughafen gereist. Sowohl die Erträge im Fluggeschäft als auch diejenigen im non-Aviation-Bereich sind im Berichtsjahr gestiegen. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 20. April 2017 nebst einer leicht höheren ordentlichen Dividende wie schon im vergangenen Jahr eine Zusatzdividende aus den Kapitaleinlagereserven beantragen.
2016 brachte am Flughafen Wien Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis und war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Trotz der Ablehnung des Bundesverwaltungsgerichts zum Projekt dritte Piste und der damit verbundenen Abschreibungen von 30,4 Mio. Euro hat der Flughafen nach eigenen Angaben seine Finanzziele für 2016 erreicht. Auch für 2017 werde eine weitere Verbesserung bei den Finanzkennzahlen erwartet und langfristig mit weiterem Wachstum der Luftfahrt gerechnet. Daher sei für den Flughafen Wien eine Wachstumsperspektive wichtig, für das Projekt dritte Piste sollen daher alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
Der internationale Technologiekonzern Ruag eröffnet einen neuen Standort für die Produktion von Flugzeugstrukturteilen in Eger (Ungarn). Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren über 180 Mitarbeitende in Eger beschäftigen und über sechs Mio. Euro investieren. Der neue Produktionsstandort in Ungarn ist ein integrierender Bestandteil des Kapazitäts- und Aktionsplans von Ruag Aerostructures und wird auch die Wettbewerbsfähigkeit der beiden anderen Produktionsstandorte im schweizerischen Emmen und Oberpfaffenhofen in Deutschland stärken. In einer gemeinsamen Ankündigung von Péter Szijjártó, der ungarische Aussenminister, Urs Breitmeier, CEO von Ruag Konzern, und Alexander Toussaint, CEO Ruag Aerostructures, wurde heute die Eröffnung einer neuen Anlage von Ruag Aerostructures in Eger bekanntgegeben. Der Aussenminister hob dabei die starke Partnerschaft mit Ruag hervor.
Airbus hat die Tagesordnung zur Hauptversammlung veröffentlicht, die am 12. April 2017 in Amsterdam stattfindet. Sie sieht unter anderem die Berufung eines neuen Board-Mitglieds, die Verlängerung des Mandats für den Chairman des Board und die Genehmigung der Änderung des Firmennamens vor. Die Aktionäre werden um Zustimmung zur Ernennung von Lord Drayson, 56, als unabhängiges Non-Executive Mitglied des Board of Directors für eine Amtszeit von drei Jahren gebeten. Lord Drayson, der bereits mehrere Technologieunternehmen in diversen Branchen geleitet hat und Chairman und CEO von Drayson Technologies Ltd. mit Sitz in Großbritannien ist, wird Nachfolger von Lakshmi Mittal, dessen Amtszeit mit dieser Hauptversammlung endet.
Airbus hat den Verkauf seines in Deutschland ansässigen Verteidigungselektronik-Geschäfts an KKR, einen weltweit führenden Investor, abgeschlossen. Alle für diesen Verkauf erforderlichen behördlichen und sonstigen Bewilligungen, einschließlich der Genehmigung der Bundesregierung, wurden erteilt. Der Unternehmensteil mit Sitz in Frankreich wird nach Abschluss der Ausgliederung der französischen Unternehmenseinheit in Elancourt bei Paris an KKR übertragen. Der Vollzug ("Closing") dieses Teils der Transaktion unterliegt der Zustimmung der Regulierungsbehörden der französischen Regierung.
Die Lufthansa Technik AG hat mit Qantas einen Cyclean® Engine Wash-Vertrag über die Durchführung von Wäschen an Triebwerksmustern vom Typ CFM56-7 an deren Boeing 737-Flugzeugflotte abgeschlossen.
Airbus hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht. Der Konzern hat bei allen wesentlichen Kennzahlen die prognostizierten Werte erreicht und einen Ausblick auf das Jahr 2017 gegeben. Der Auftragseingang1 belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf insgesamt 134 Mrd. Euro (2015: 159 Mrd.) Euro. Der Auftragsbestand1 lag zum 31. Dezember 2016 bei 1.060 Mrd. Euro (Jahresende 2015: 1.006 Mrd. Euro). Airbus verbuchte 731 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge (2015: 1.080 Nettobestellungen), darunter 41 A350 XWB und 83 A330. Das Netto-Book-to-Bill-Verhältnis lag über eins und der Auftragsbestand erreichte zum Jahresende einen Rekordwert von 6.874 Zivilflugzeugen. Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 353 (2015: 333 Nettobestellungen), darunter die H225M für Singapur sowie Maschinen für Großbritanniens militärisches Pilotentrainingsprogramm.
Das weltweite Fluggastaufkommen der airberlin belief sich im Januar auf 1.516.500 Fluggäste. Insgesamt legten die Passagiere 2,717 Milliarden Passagierplatzkilometer (RPK) zurück. Zum Jahresbeginn verzeichnet airberlin eine Kapazität in Höhe von 2,165 Millionen Sitzen. Die Fluggesellschaft mit ihren Drehkreuzen in Berlin und Düsseldorf hat zu Beginn des Jahres 3,545 Milliarden Sitzplatzkilometer (ASK) angeboten. Die Auslastung betrug im ersten Monat des Jahres 76,6 Prozent. Aufgrund der derzeitigen Restrukturierung, die die Fluggesellschaft durchläuft, sind die vorgestellten Kennzahlen nicht mit den Vorjahreszahlen vergleichbar.
Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF) am 22. Februar in Berlin wurde der CEO der TUIfly GmbH, Roland Keppler, in den Vorstand des BDF gewählt. Roland Keppler (52) ist zum 01. Oktober 2016 in die Geschäftsführung der TUIfly GmbH eingetreten und wurde zum 01. November 2016 zum CEO der deutschen Fluggesellschaft berufen. Innerhalb der Geschäftsführung der TUIfly verantwortet Keppler die kommerziellen Bereiche der Airline. Im BDF-Vorstand folgt er auf Jochen Büntgen, der als Mitglied der Geschäftsführung der TUIfly GmbH vorübergehend die Interessen der TUI fly im Vorstand des deutschen Airline-Verbandes vertreten hatte und weiterhin als COO die operativen Geschicke der Airline leitet.
Der bisherige Leiter des Projekts BER, Jörg Marks, verlässt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Über diese Entscheidung hat die Geschäftsführung den Präsidialausschuss des Aufsichtsrats gestern informiert. Diese Entscheidung fällt in den operativen Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Die Leitung des Projekts BER wird mit sofortiger Wirkung durch den früheren Geschäftsführer der DB ProjektBau GmbH, Christoph Bretschneider, übernommen. Nach der Entwicklung der technischen Lösungen für die bauliche Fertigstellung liegen derweil mit der Genehmigung des 5. und 6. Nachtrags zur Baugenehmigung des Fluggastterminal erstmals seit Beginn der Planungen für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg alle notwendigen baurechtlichen Voraussetzungen vor.