Im Berichtsjahr ging der Umsatz der Lufthansa Group um 1,2 Prozent auf 31,7 Milliarden Euro leicht zurück. Das Ergebnis liegt mit einem Adjusted EBIT von 1,75 Milliarden Euro um 3,6 Prozent leicht unter Vorjahr. Damit befindet sich das Ergebnis nach Bereinigung um Streikkosten in Höhe von 100 Millionen Euro wie erwartet auf dem Niveau des Vorjahres. Die Adjusted EBIT-Marge liegt mit 5,5 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter der des Vorjahres. Das EBIT ist gegenüber 2015 um 599 Millionen auf 2,3 Milliarden Euro deutlich gestiegen. Die Differenz zwischen EBIT und Adjusted EBIT erklärt sich im Wesentlichen durch den Tarifabschluss mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO.
Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat mit der Lufthansa Technik AG einen langfristigen Exklusivvertrag über die Reparatur- und Überholung der V2500-Triebwerke ihrer Airbus A320-Flotte abgeschlossen. Der Vertrag wurde von Peter Foster unterzeichnet, dem Präsidenten von Air Astana.
Große Ausschreibungspakete werden demnächst für das auf dem Frankfurter Flughafen im Bau befindliche Terminal 3 auf den Weg gebracht. Interessierte Firmen haben deshalb die Möglichkeit, sich in speziellen Informationsveranstaltungen über das Bauprojekt, die geplanten Vergabeeinheiten und die voraussichtlichen Vergabezeiträume zu informieren.
Der Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG hat in seiner heutigen Sitzung dem Dividendenvorschlag des Vorstands zugestimmt. Der Hauptversammlung wird am 04. Mai 2017 eine Dividende von 1,90 € je Aktie zur Abstimmung vorgelegt. Das entspricht einer Erhöhung um 20 Euro-Cent oder zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Da die MTU wiederholt Rekordergebnisse erzielt hat, soll es auch in diesem Jahr eine Anhebung der Dividende geben. Die Finanzkraft der MTU macht eine Erhöhung möglich und gleichzeitig bleibt Raum für anspruchsvolle Wachstumsziele des Unternehmens, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Eberhardt. Nach der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung wird die Dividende am 09. Mai 2017 an die Aktionäre ausgezahlt.
airberlin verzeichnete im Februar ein weltweites Passagieraufkommen in Höhe von 1.511.083 Fluggästen. Im Streckennetz der airberlin legten die Passagiere insgesamt 2,635 Milliarden Passagierplatzkilometer (RPK) zurück. Die Kapazität im Netzwerk belief sich auf 2,070 Millionen Sitze und die Fluggesellschaft hat im Februar 3,267 Milliarden Sitzplatzkilometer (ASK) angeboten. In Hinblick auf die Auslastung konnte im Vergleich zum Vormonat (Januar 2017) der Sitzladefaktor von 76,6 Prozent auf 80,7 Prozent erhöht werden und liegt saisonal damit auf einem stabilen Niveau.
Der für den Tiefbau von Terminal 3 Verantwortliche Horst Amann scheidet auf eigenen Wunsch aus der Fraport Ausbau Süd GmbH (FAS) aus und übergibt zum 15.03.2017 den Staffelstab an Wolfgang Lohde. Lohde kam im Februar 2017 zur FAS als Leiter der Geschäftsführung und verantwortet bisher den Terminal-Hochbau. Nachdem Amann den Flughafen Frankfurt für die Deutsche Bahn an deren Schnellverkehrs-Schienennetz angebunden hatte, wechselte er im Jahr 1997 zur Fraport AG und verantwortete dort die Planfeststellung und Umsetzung des Flughafenausbaus, insbesondere den Bau der Landebahn Nordwest. Am 01. August 2012 wechselte er als technischer Geschäftsführer zur Flughafen Berlin Brandenburg International GmbH.
Im Februar 2017 nutzten über vier Millionen Fluggäste den Flughafen Frankfurt, womit der bisherige Februar-Höchstwert aus dem Jahr 2016 um annähernd 38.500 Passagiere übertroffen wurde (plus 1,0 Prozent). Damit setzt sich der positive Trend der letzten drei Monate auch im Februar fort, trotz Sondereffekt eines zusätzlichen Schalttags im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Ohne diesen Effekt hätte das zusätzliche Passagieraufkommen bei plus 4,9 Prozent gelegen. Das Cargo-Aufkommen verbuchte mit 161.765 Tonnen einen weiteren Anstieg von 1,3 Prozent.
Airbus Helicopters war mit seinen populären Modellen auf der Heli-Expo 2017 am Kay Bailey Hutchison Convention Center in Dallas, Texas, vertreten. H125, H130, H135, und die H145 repräsentierten dabei den Markterfolg von 351 Buchungen bei Airbus Helicopters im Jahr 2016.
Zum ersten Mal hat die Lufthansa Cargo AG ihre wichtigsten Speditionspartner geehrt. Mit der höchsten Auszeichnung zum Premium Road Partner wurde die gute und zuverlässige Zusammenarbeit zwischen den Logistikunternehmen und dem Frachtkranich gewürdigt. Der Road Feeder Service bezeichnet den Luftfrachtersatzverkehr der Lufthansa Cargo und übernimmt die Organisation des Transports von Luftfrachtsendungen mit Luftfrachtbrief via Lkw.
Lufthansa setzt im Dialogmarketing künftig auf die Expertise von DDB Hamburg. Der Vertrag umfasst die Content- und Dialogmaßnahmen an Endkunden und Vertriebspartner und hat eine Laufzeit von drei Jahren ab 01. August 2017. Neben einer größeren Kundenorientierung lag der Fokus bei der Auswahl der Agentur auf der zunehmenden Digitalisierung der Kommunikation sowie ein intelligentes, kanalübergreifendes Content-Marketing. Die Aufgabe von DDB Hamburg wird es sein, die Relevanz und Effizienz der Kommunikation durch eine kluge Auswahl von Kanälen zu steigern.
Auf der 13. Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH stellte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager das vorläufige Jahresergebnis 2016 von minus 14,9 Millionen Euro vor. Damit erzielt der Dortmunder Flughafen das beste Jahresergebnis seit 2001 (einschließlich Abschreibungen, Zinsen und hoheitlichen Kosten). Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Dortmunder Flughafen sein Jahresergebnis um rund drei Millionen verbessern und auch das planmäßige Jahresergebnis deutlich übertreffen. Udo Mager erläutert den Ergebnissprung: "Neben einer signifikanten Aufwandsreduzierung ist es uns gelungen, durch besonders starke Wintermonate die Auswirkungen der eingebrochenen Charterverkehre in die Türkei erheblich zu mildern."
Die Airlines der Lufthansa Group haben im Februar 2017 rund 7,8 Millionen Fluggäste befördert. Dies entspricht einer Steigerung von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angeboten Sitzkilometer lagen um 8,5 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 12,6 Prozent gesteigert werden, obwohl der Februar 2016 aufgrund des Schaltjahres einen Tag länger war. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 75,0 Prozent um 2,7 Prozentpunkte höher ausfällt als im Februar 2016. Das Frachtangebot lag um 0,7 Prozent über Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 5,2 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 3,0 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor. Das Preisumfeld entwickelte sich im Vorjahresvergleich währungsbereinigt rückläufig.