Der Generaldirektor der ESA, Jan Wörner will der Öffentlichkeit am 15. Januar eine Zusammenfassung der Leistungen der ESA im Jahr 2015 und der sich im Jahr 2016 bietenden Gelegenheiten präsentieren. Im Anschluss werden Hintergrundinformationen zum Europäischen Datenrelaissatellitensystem (EDRS) bereitgestellt. Der Generaldirektor will über ein weiteres für die ESA in allen Bereichen der Raumfahrt glanzvolles Jahr berichten, das von den Errungenschaften der europäischen Weltraumtätigkeiten im entfernten Sonnensystem sowie hier auf der Erde zeugt. Auf dem Gebiet der Wissenschaft werden voraussichtlich zwei Missionen in den fernen Weltraum die Schlagzeilen beherrschen.
Am 15. Januar möchte ESA-Generaldirektor Jan Wörner in der ESA-Hauptverwaltung in Paris das Europäische Datenrelaissatellitensystem (EDRS) vorstellen. Das EDRS ist eine neue Weltraum- und Bodeninfrastruktur, die dank höchstmoderner Lasertechnologie Relaisdienste für Massendaten (bis zu 50 TByte pro Tag) in Quasi-Echtzeit bereitstellt und so den Zugang zu zeitkritischen Daten, z. B. bei Katastrophenmanagement und Seeüberwachung, erheblich verbessern wird. Beim EDRS handelt es sich um eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der ESA und Airbus Defence and Space. Das Laserterminal wurde von TESAT-Spacecom entwickelt und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert.
airberlin gewinnt den weltweit angesehensten Innovationspreis in der Inflight Catering Branche. Bei der 34. Mercury Award Verleihung in Abu Dhabi wurde airberlin mit dem Golden Award für den exklusiv bei airberlin an Bord erhältlichen "FliegerCocktail" der ältesten Berliner Spirituosenmanufaktur Mampe ausgezeichnet. Das Besondere am "FliegerCocktail": Die jährliche Charge wird aus frischen Aprikosen und Orangen von Hand in der Gutsbrennerei Schloss Zinzow in Mecklenburg-Vorpommern produziert. Die restlichen Zutaten sind ein wohlgehütetes Geheimnis.
Der Aufsichtsrat der Flughafen Hamburg GmbH hat sich für eine Umbenennung des innerstädtischen Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel ausgesprochen. Doch man darf stark zweifeln, ob dieses die passende Ehre für den verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist. Helmut Schmidt sei es schließlich gewesen, der als Leiter des Amtes für Verkehr in Hamburg die Planung für einen Großflughafen in Kaltenkirchen angeschoben hatte, wie die Bürgerinitiative BAW mitteilt. Bereits 1952 war es Schmidt, der die zunehmenden Belastungen eines innerstädtischen Flughafens in Hamburg-Fuhlsbüttel vorausgesehen hat und den Generalplan des Großflughafen Kaltenkirchen aufgelegt hat. Diese "Kleinkariertheit", die dies verhinderte, sorgte damals für Unmut bei Helmut Schmidt.
Die neue C295W von Airbus DS hat gerade eine Vorstellungsrunde durch Lateinamerika vollendet. Eine Maschine der mexikanischen Seestreitkräfte (Mexican Navy, SEMAR), pilotiert von einer gemischten Crew SEMARs, der mexikanischen Luftwaffe FAM und des Herstellers Airbus DS schloss seine mehrwöchige Tour durch die Region ab.
Aus aktuellem Anlass hat sich der Aufsichtsrat des Dortmunder Flughafens in der letzten Sitzung des Jahres mit den Betriebszeiten des Airports befasst. Mit dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 03.12.2015 ist die Genehmigung der erweiterten Betriebszeiten nach Eintritt der Rechtskraft nicht mehr umsetzbar.
Das gab es auch bei Lufthansa selten in einer Woche: mit gleich drei neuen Langstreckenzielen ab Frankfurt erweiterte der deutsche Branchen-Primus in dieser Woche sein Streckennetz. Fluggäste haben ab dieser Woche die Gelegenheit, die Urlaubstraumziele Cancun (Mexiko), Malé (Malediven) und Mauritius mit Europas größter Airline ab Frankfurt direkt zu erreichen. Los ging es am 08. Dezember, als LH 514 von Frankfurt in Richtung Cancun abhob. Am Mittwoch, 09. Dezember folgte dann der Abflug der LH 704 von Frankfurt nach Malé. Schließlich startete am 10. Dezember LH 708 nach Mauritius. Lufthansa hat diese Flüge speziell auf Privatreisende zugeschnittenen.
Die DRF Luftrettung verabschiedet Ende Dezember ihren langjährigen technischen Betriebsleiter. Wolfgang Stein war die letzten Jahrzehnte maßgeblich für den Aufbau des technischen Betriebs der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verantwortlich. Auch der Aufbau der Hubschrauber- und Flugzeugflotte lief unter seiner Regie.
Mit der länderübergreifenden Bundesratsinitiative (Bundesrat, Drs. 550/15) vom 27. November 2015 fordern Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mehr Schutz vor Fluglärm ein. Der Bund müsse dem Thema Fluglärmschutz neben Sicherheit und Kapazität ein stärkeres Gewicht beimessen. Alle drei Landesregierungen hatten entsprechende Kabinettsbeschlüsse gefasst. Die Verfahrensbeteiligung der von den An- und Abflugrouten betroffenen Anwohnern ist eine weitere Kernforderung dieser Länderinitiative. Der Vorwurf der beteiligten Länder an den Bund, sich nicht um die Belange des Fluglärmschutz zu kümmern, ist eindeutig. Seit Jahren werden dort erforderliche Maßnahmen blockiert. Es sei jetzt an der Zeit die Rahmenbedingungen für den Fluglärmschutz und mehr Transparenz zu schaffen, so die Ländervertreter.