Cargolux Airlines International S.A. nimmt ein Urteil des Gerichts der Europäischen Union vom 16. Dezember 2015 positiv zur Kenntnis. Das Gericht hat darin die Artikel 1 bis 5 des Beschlusses der EU-Kommission vom Jahr 2010 in Bezug auf den Vorwurf der Bildung eines Luftfracht-Kartells für nichtig erklärt. Im November 2010 wurden gegen Cargolux sowie eine Reihe weiterer Fluggesellschaften aufgrund des Vorwurfs der Bildung eines Luftfracht-Kartells durch die Europäische Kommission Bußgelder in Millionenhöhe verhängt. Dem voraus gingen Untersuchungen der Europäischen Kommission beginnend am 14. Februar 2006.
Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms hat Dortmund Airport die Nachhaltigkeitserklärung 2015 veröffentlicht. In Ergänzung zum Nachhaltigkeitsbericht aus 2013 informiert der Ruhrgebietsflughafen darin über Status und Fortschritt des Nachhaltigkeitsprogramms. In seinem Nachhaltigkeitsprogramm bündelt Dortmund Airport seit 2013 ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvolles Handeln. Die Flughafenbetreiber wollen sich damit der Herausforderung stellen, die Auswirkungen des Flughafenbetriebs auf die Umgebungssituation so gering wie möglich zu halten. Die Elemente der Nachhaltigkeit sollen als fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie und der langfristigen Prozesse verankert werden.
Auch in diesem Jahr verreisen wieder viele Norddeutsche über Weihnachten oder den Jahreswechsel. Allein zu Ferienbeginn von Freitag, 18. Dezember, bis Dienstag, 22. Dezember, rechnet Hamburg Airport mit rund 89.320 Passagieren. Insgesamt starten an den ersten fünf Ferientagen 812 Maschinen ab Hamburg Airport. Der verkehrsreichste Tag ist Freitag, 18. Dezember, mit ca. 22.550 Passagieren auf 205 Maschinen. Am besinnlichsten geht es am ersten Weihnachtsfeiertag zu: Am 25. Dezember 2015 erwartet der Flughafen bis zu 10.560 Passagiere bei 96 Abflügen. Der letzte Start an Heiligabend ist für eine Emirates-Maschine geplant: Sie hebt um 20:35 Uhr in Richtung Dubai ab.
Innovative Technik beim Heizen, Kühlen und Beleuchten: Im April 2016 wird das neue Satellitenterminal am Münchner Flughafen eröffnet. Damit erhält der Flughafen München ein Abfertigungsgebäude state-of-the-art im Hinblick auf Umweltstandards und Energieeffizienz. Modernste Baustoffe und ausgeklügelte Heizungs-, Kühlungs- sowie Beleuchtungstechnik sorgen dafür, dass der Energieeinsatz auf ein Mininimum reduziert wird. So wird der durch den Satelliten verursachte CO2-Ausstoß 40 Prozent niedriger liegen als bei den bestehenden Terminalgebäuden am Airport. Dazu tragen unter anderem die sogenannten "Klimafassaden" bei: Diese befinden sich an den Längsseiten des Satelliten und dienen den Fluggästen dazu, im Gebäude über Rolltreppen zwischen den drei Passagierebenen zu wechseln.
Zentral gelegen zwischen den Abflughallen 1 und 2 wurde, gut ein Jahr nach dem Richtfest, die neue Sicherheitskontrolle am Albrecht Dürer Airport Nürnberg eröffnet und offiziell in Betrieb genommen. Die ebenerdige Passagierkontrolle entspricht den neuesten Sicherheitsstandards und bietet auch in Spitzenzeiten ausreichend Kapazität.
Der Generaldirektor der ESA, Jan Wörner will der Öffentlichkeit am 15. Januar eine Zusammenfassung der Leistungen der ESA im Jahr 2015 und der sich im Jahr 2016 bietenden Gelegenheiten präsentieren. Im Anschluss werden Hintergrundinformationen zum Europäischen Datenrelaissatellitensystem (EDRS) bereitgestellt. Der Generaldirektor will über ein weiteres für die ESA in allen Bereichen der Raumfahrt glanzvolles Jahr berichten, das von den Errungenschaften der europäischen Weltraumtätigkeiten im entfernten Sonnensystem sowie hier auf der Erde zeugt. Auf dem Gebiet der Wissenschaft werden voraussichtlich zwei Missionen in den fernen Weltraum die Schlagzeilen beherrschen.
Am 15. Januar möchte ESA-Generaldirektor Jan Wörner in der ESA-Hauptverwaltung in Paris das Europäische Datenrelaissatellitensystem (EDRS) vorstellen. Das EDRS ist eine neue Weltraum- und Bodeninfrastruktur, die dank höchstmoderner Lasertechnologie Relaisdienste für Massendaten (bis zu 50 TByte pro Tag) in Quasi-Echtzeit bereitstellt und so den Zugang zu zeitkritischen Daten, z. B. bei Katastrophenmanagement und Seeüberwachung, erheblich verbessern wird. Beim EDRS handelt es sich um eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der ESA und Airbus Defence and Space. Das Laserterminal wurde von TESAT-Spacecom entwickelt und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert.
airberlin gewinnt den weltweit angesehensten Innovationspreis in der Inflight Catering Branche. Bei der 34. Mercury Award Verleihung in Abu Dhabi wurde airberlin mit dem Golden Award für den exklusiv bei airberlin an Bord erhältlichen "FliegerCocktail" der ältesten Berliner Spirituosenmanufaktur Mampe ausgezeichnet. Das Besondere am "FliegerCocktail": Die jährliche Charge wird aus frischen Aprikosen und Orangen von Hand in der Gutsbrennerei Schloss Zinzow in Mecklenburg-Vorpommern produziert. Die restlichen Zutaten sind ein wohlgehütetes Geheimnis.
Der Aufsichtsrat der Flughafen Hamburg GmbH hat sich für eine Umbenennung des innerstädtischen Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel ausgesprochen. Doch man darf stark zweifeln, ob dieses die passende Ehre für den verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist. Helmut Schmidt sei es schließlich gewesen, der als Leiter des Amtes für Verkehr in Hamburg die Planung für einen Großflughafen in Kaltenkirchen angeschoben hatte, wie die Bürgerinitiative BAW mitteilt. Bereits 1952 war es Schmidt, der die zunehmenden Belastungen eines innerstädtischen Flughafens in Hamburg-Fuhlsbüttel vorausgesehen hat und den Generalplan des Großflughafen Kaltenkirchen aufgelegt hat. Diese "Kleinkariertheit", die dies verhinderte, sorgte damals für Unmut bei Helmut Schmidt.