Die italienischen Streitkräfte setzen von ihrem Flugplatz Viterbo im Nordwesten von Rom aus drei Dornier 228-212 ein. Die Flugzeuge fliegen derzeit insgesamt 1.400 Stunden jährlich und führen eine Reihe verschiedener Missionen wie Training für Fallschirmjäger, Flugunterricht sowie Personen- und Frachttransport aus. Integrierten technischen und logistischen Support dazu erhält die italienische Luftwaffe nun seit zehn Jahren von der RUAG Aviation.
Der Widerstand gegen die von der EASA geplante Neuregelung der Flugdienstzeiten wächst weiter. Das niederländische Parlament hat gestern die Regierung ausdrücklich aufgefordert, beim nächsten Treffen des EASA Komitees deutlich zu machen, dass die Dienstzeiten für die Besatzungsmitglieder in der Nacht zehn Stunden keinesfalls übersteigen dürfen.
Der Schweizer Bundesrat hat heute den ersten Teil des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Flughafen Zürich verabschiedet. Damit sind wichtige raumplanerische Vorgaben festgelegt. In weiteren Schritten wird der Bundesrat über Anpassungen entscheiden, die sich aus der betrieblichen Umsetzung des Staatsvertrages mit Deutschland und zwecks weiterer sicherheitstechnischer Optimierungen ergeben.
Eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent der Österreicher ist für die Abschaffung der Ticketsteuer. Das hat eine repräsentative Umfrage der Marktforschungsagentur GfK Austria unter 1.000 Österreichern ergeben. 33 Prozent der Österreicher haben keine klare Meinung dazu und lediglich neun Prozent sind für die Beibehaltung der Flugabgabe.
Der Köln Bonn Airport bekommt einen weiteren Home-Carrier: Die Ferienfluggesellschaft SunExpress stationiert ab Ende Juli zwei weitere Boeing 737-800 fest am Flughafen. Gleichzeitig weitet die Airline, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, ihr Angebot deutlich aus. Neben zahlreichen Zielen in der Türkei und Ägypten werden jetzt auch Las Palmas/Gran Canaria und die ägyptischen Destinationen Luxor und Taba vom Köln Bonn Airport angeflogen.
Am vergangenen Wochenende fand die zweite Auflage der Fraport Regionalpark Open für alternativ betriebene Fahrzeuge in Frankfurt statt. Zwei Tage lang bot das von der Fraport AG und dem Regionalpark RheinMain organisierte Mobilitätsfestival zahlreichen Laien und Experten ein Forum, um neue Antriebstechniken kennenzulernen. Diese konnten sie ausprobieren und sich über Visionen im Jahr 2100 für eine nachhaltige Fortbewegung im Rhein-Main-Gebiet auszutauschen.
Nach den schweren Überschwemmungen im Norden Indiens und in Nepal hat die indische Regierung am 19. Juni 2013 um 10:30 Uhr die "International Charter Space and Major Disasters" eingeschaltet und um Hilfe gebeten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Radarsatelliten TerraSAR-X Bilder der betroffenen Gebiete aufgenommen und sie dem indischen Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt.
Cobham und RUAG Aviation haben bekanntgegeben, ein neues autorisiertes Cobham Service-Center am Standort von RUAG Aviation in Interlaken, Schweiz, zu errichten. Dieses wird Wartung, Reparatur und Überholung (Maintenance, Repair and Overhaul bzw. MRO) sowie Prüf- und Inspektionsdienstleistungen für Nitrogen-Inert-Units (NIU) von bordeigenen Inertgas-Erzeugungseinrichtungen von Apache-Helikoptern der internationalen Gemeinschaft bieten.
Eurocopter-CEO Guillaume Faury legte zusammen mit Claude Barolone, Präsident des französischen Parlaments, Vincent Capo-Canellas, Bürgermeister und Senator von Bourget und Präsident des Zusammenschlusses der Gemeinden um Bourget sowie Stéphane Troussel, Präsident des Conseil Général von Seine Saint-Denis den Grundstein für den Eurocopter-Standort Paris-Le Bourget.
Mit dem symbolischen Akt des ersten Spatenstichs feierten heute Dr. Klaus-Jürgen Juhnke, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Hamburg GmbH, Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH, und Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Hamburg GmbH, den Baubeginn des neuen, terminalnahen Parkhauses P1.
Die Kooperationen zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA reichen von gemeinsamen Missionen zu Asteroiden über die Zusammenarbeit bei der Auswertung von Satellitendaten im Katastrophenfall bis hin zur Kooperation bei Techniken der Strömungskontrolle in Antriebsbrennkammern. Nun besuchte am 20. Juni 2013 erstmals der neue Präsident der JAXA, Dr. Naoki Okumura, das DLR.