Mit Beginn des neuen Sommerflugplans bieten sich Passagieren am Münchner Airport eine Reihe neuer attraktiver Verbindungen. Für die Sommerperiode, die am kommenden Sonntag, den 27. März, startet und bis zum Samstag, 29. Oktober 2016, dauert, haben die Airlines über 242.000 Flüge zu 243 Zielen in 68 Ländern koordiniert. Das sind rund 11.000 angemeldete Starts und Landungen mehr als in der Sommerflugplanperiode des vergangenen Jahres. Neben 17 innerdeutschen Zielen und 175 Destinationen auf der Mittelstrecke werden auch 51 Langstreckenziele regelmäßig angeflogen. Auch im Fernreiseverkehr erweitert sich das Streckennetz ab München beträchtlich.
Emirates erweitert sein Streckennetz nach Südostasien: Ab dem 03. August 2016 nimmt die internationale Fluggesellschaft eine tägliche Nonstopverbindung vom Drehkreuz Dubai nach Rangun (RGN) in Myanmar mit Weiterflug nach Hanoi (HAN) in Vietnam auf. Dank zwei täglichen Emirates-Flügen ab Zürich sowie zwei täglichen Flügen ab Genf ab dem 01. Juni 2016 können die beiden neuen Ziele mit nur einem kurzen Zwischenstopp in Dubai bequem von der Schweiz aus erreicht werden. Ab August 2016 werden dann insgesamt zwölf Destinationen in sieben Ländern der Region von Emirates angeflogen, inklusive den beiden philippinischen Zielen Cebu und Clark, die ab Ende März 2016 neu ins Streckennetz aufgenommen werden.
Es geht weiter mit den Neuigkeiten im Summer 2016 von Air Dolomiti, italienische Fluggesellschaft der Lufthansa Gruppe. Air Dolomiti erweitert ihre Flüge auf der Strecke München – Turin. Zwei der fünf Flüge nach Turin werden mit dem Flugcode EN ausgeführt. Ab dem 25. April werden zwei der fünf täglichen Flüge vom Flughafen München von Air Dolomiti betrieben. Die beiden Flüge, einer am Vormittag und einer am Abend, fallen unter die direkte Abwicklung von Air Dolomiti und werden von Montag bis Freitag mit dem Flugcode EN durchgeführt. In Turin hat man viele Möglichkeiten diese Stadt im Frühling zu entdecken.
Ab kommendem Sonntag gilt am Dortmund Airport der Sommerflugplan 2016. Die Fluggesellschaften am Ruhrgebietsflughafen weiten dann nach den Wintermonaten ihr Ziel-Angebot wieder aus. Auch drei neue Airlines werden den Betrieb in Dortmund aufnehmen. Die deutsche Fluggesellschaft Small Planet erweitert das Dortmunder Mallorca Angebot und fliegt für den Veranstalter Thomas Cook an rund 20 Verkehrstagen zur Lieblingsinsel der Deutschen. Corendon wird, ebenfalls im Charterverkehr, zweimal pro Woche von und nach Antalya fliegen. Auf derselben Strecke wird, auch an zwei Tagen pro Woche, BoraJet Antalya bedienen.
Ab sofort gibt es bei airberlin wieder Flüge nach Moskau. Der russische oneworld© Partner S7 Airlines nimmt ab 27. März 2016 zunächst fünf Flüge pro Woche, ab Mai dann eine tägliche Verbindung zwischen der russischen und der deutschen Hauptstadt auf, im Codeshare mit airberlin-Flugnummer. Die neuen Codeshareflüge werden in das seit 2008 bestehende Abkommen zwischen airberlin und S7 Airlines integriert, in dessen Rahmen im kommenden Sommer dann insgesamt rund 400 Flüge im Codeshare mit der Airline stattfinden. airberlin bietet die S7 Flüge von Moskau nach Frankfurt, München und Düsseldorf unter AB-Flugnummer an. Im kommenden Sommerflugplan erhöht S7 stufenweise die Anzahl der Flüge zwischen Moskau und Düsseldorf auf eine tägliche Verbindung.
Ryanair hat bekannt gegeben, dass aufgrund der hohen Nachfrage der Dortmund- und Liverpool-Fans spezielle Flüge zwischen Liverpool und Dortmund für die Hin- und Rückrunde beim Viertelfinale für den Europapokal im April in den Flugplan aufgenommen werden. Nachdem beide Fußballvereine vor dem Viertelfinale englische Fußballclubs rausgekickt haben, kämpfen Liverpool und Dortmund nächsten Monat um den Einzug ins Halbfinale. Das wollen sich viele Fans nicht entgehen lassen. Bei den Liverpool-Dortmund-Flüge können Liverpool-Fans Klopps Rückkehr in das Westfalenstadion am 07. April miterleben.
Wizz Air, die größte Low-Cost-Airline in Osteuropa, fliegt seit heute auch ab Berlin-Schönefeld. Der erste Flug ging mit 169 Passagieren an Bord nach Skopje, die Hauptstadt Mazedoniens. Neben Skopje hat Wizz Air auch angekündigt, Cluj in Rumänien sowie Kutaisi in Georgien in den Flugplan ab Berlin aufzunehmen.
Zwischen der Generalsekretärin der UN-Luftfahrtorganisation ICAO, Dr. Fang Liu, und dem BDL-Präsidenten Klaus-Peter Siegloch herrscht Einigkeit darüber, was im internationalen Luftverkehr derzeit höchste Priorität hat: die Verabschiedung eines internationalen Klimaschutzabkommens. Das wurde beim Treffen beim Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft in Berlin deutlich. Auf dem Weg zum umweltfreundlicheren Fliegen ist die Dekarbonisierung des Luftverkehrs der wichtigste Schritt. Alternative Antriebe und Kraftstoffe, Effizienzsteigerung in den Abläufen am Boden und in der Luft sowie moderne Technologien sind der Schlüssel dazu.
Im Zuge der Netzwerkanpassungen für den Sommer 2016 wird airberlin den täglichen Nonstopflug von Stuttgart nach Abu Dhabi nicht mehr anbieten. Die Flüge finden bis einschließlich 31. Mai 2016 wie geplant statt. Fluggästen aus der Region stehen ab Stuttgart weiterhin die hervorragenden Flugverbindungen nach Abu Dhabi über die airberlin Drehkreuze Berlin-Tegel (zwei tägliche Flüge) und Düsseldorf (zwei tägliche Flüge gemeinsam mit Etihad Airways) zur Verfügung. Darüber hinaus können Fluggäste den zweimal täglich angebotenen Nonstopflug von Etihad Airways ab Frankfurt und München nach Abu Dhabi und von dort aus Verbindungen in das weltweite Netzwerk der Partnerairline nutzen.
Das Projekt FAIR STREAM erhielt auf dem World ATM Congress in Madrid den ersten Preis in der Kategorie "Best Demonstration Project" der SESAR Project Awards. In dem Projekt ging es um die Machbarkeit eines neuen zeitbasierten Betriebsverfahrens, das als Target Time of Arrival (TTA) bezeichnet wird und auf der geplanten Zielankunftszeit beruht. Es soll in Situationen Anwendung finden, in denen der Anflugsektor ausgelastet ist und reguliert werden muss. Zu den Mitgliedern des von der französischen DSNA geführten FAIR-STREAM-Konsortiums gehören die drei Flugsicherungsorganisationen und FABEC-Mitglieder DSNA, DFS und skyguide, die drei europäischen Fluggesellschaften Air France, SWISS und Lufthansa sowie Airbus ProSky, die ATM-Tochter von Airbus.