Chalair Aviation, ein Partner von Air France/KLM, fliegt ab dem 18. Mai neun Mal pro Woche – immer Montag bis Donnerstag jeweils um 08:35 Uhr und 20:05 Uhr sowie Freitag um 15:05 Uhr – vom Köln Bonn Airport nach Lyon. Eingesetzt wird eine Beechcraft 1900 mit 19 Sitzen. Passagiere können vom Vielfliegerprogramm "Flying Blue" der Air France/KLM profitieren und Meilen sammeln. Die Flüge sind in allen Reisebüros und online bei den Airlines buchbar. Ebenfalls neu im Sommerflugplan ist Sofia.
Die unter dem Namen Etihad Regional fliegende Tessiner Darwin Airline kann ihre Kooperation mit der Golf-Fluggesellschaft Etihad Airways eingehen. Mit dem neuen Geschäftsmodell ist Darwin nicht mehr im gleichen Maße von Etihad abhängig wie ursprünglich geplant. Mit dem neuen Geschäftsmodell von Darwin hat sich die betriebliche Abhängigkeit von Etihad deutlich verringert. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat im Rahmen der Eigentums- und Kontroll-Untersuchung (O&C) seine Beurteilung abgeschlossen. Die Tessiner Regionalfluggesellschaft Darwin Airline kann ihre Kooperation mit Etihad somit eingehen.
Vueling, Spaniens größte Airline, verbindet Dresden ab April wieder mit Barcelona. Die Airline startet bis zu dreimal wöchentlich (dienstags, donnerstags, sonntags), in Leipzig/Halle zweimal wöchentlich (montags, freitags). Von den versetzten Flugtagen profitieren die Fluggäste aus Mitteldeutschland, weil damit ihre Flexibilität bei der Reiseplanung steigt. Am Drehkreuz Barcelona ermöglicht Vueling Anschlüsse zu mehr als 140 Zielen in ganz Europa und Afrika. Vueling startete 2004 in Spanien mit zwei Airbus A320, vier Strecken und dem Ziel. Über zehn Jahre später bedient die Fluglinie 325 Routen zu 160 Zielen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.
Der Münchner Flughafen begrüßt einen neuen "Homecarrier": Die britische Fluggesellschaft bmi regional hat zwei Flugzeuge vom Typ Embraer 145 fest in München stationiert und steuert damit in der jetzt beginnenden Sommerflugplanperiode drei neue europäische Ziele an. In Kooperation mit der Deutschen Lufthansa bietet die Airline ab sofort täglich Flüge von München nach Bern, Lüttich und Rotterdam durch. Geplant sind jeweils drei tägliche Verbindungen nach Bern und Rotterdam, nach Lüttich stehen täglich zwei Flüge auf dem Programm. Die Flüge werden zusammen mit Lufthansa im Codesharing mit gemeinsamen BM- und LH-Flugnummern durchgeführt.
Nachdem in der Vergangenheit im Zuge der politischen Unruhen in der Ukraine die Flüge von Memmingen nach Kiew deutlich reduziert wurden, stockt nun die Fluggesellschaft Wizz Air ihre Verbindungen in die ukrainische Hauptstadt wieder auf. Ab 04. Juni geht es drei Mal – Dienstag, Donnerstag und Samstag – vom Allgäu Airport in die Ukraine. Von 20. April bis 01. Juni finden die ursprünglich für Montag und Freitag vorgesehenen Flüge am Dienstag und am Samstag statt. Im Zuge einer Umstrukturierung werden alle bereits gekauften Wizz Air-Tickets von Memmingen nach Kiew mit einer Gültigkeit ab 20. April umgebucht. Den Passagieren entstehen dabei keine Kosten, sie werden von der Fluggesellschaft direkt informiert.
Heute Vormittag ist der erste Flug von Wien nach Odessa in der Ukraine abgehoben. Damit startet Austrian Airlines ihre neue Flugverbindung, die nun vier Mal pro Woche. Die Strecke wird jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient. Damit nimmt die österreichische Fluglinie wieder eine neue Destination in ihrem Fokusmarkt Osteuropa in das Flugprogramm auf. Durchgeführt werden die Flüge nach Odessa mit einer Fokker. Austrian Airlines bot bisher in der Ukraine drei Destinationen an.
Nach dem tragischen Flugzeugunglück in Frankreich haben sich die deutschen Fluggesellschaften unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) beraten und sich mit dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur und dem Luftfahrt-Bundesamt abgestimmt. Demnach führen die deutschen Fluggesellschaften als ersten Schritt neu ein vorläufiges Verfahren ein, das vorsieht, dass immer zwei autorisierte Personen im Cockpit eines Flugzeuges sein müssen. Die Vereinigung Cockpit begrüßt dieses schnelle und entschlossene Handeln der deutschen Airlines.
In Abstimmung mit dem Luftfahrtbundesamt, den anderen deutschen Airlines sowie dem Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft führen die Fluggesellschaften der Lufthansa Group vorsorglich ein neues Verfahren zur Cockpitbesetzung ein. Danach müssen sich während eines Fluges zu jedem Zeitpunkt zwei autorisierte Personen im Cockpit aufhalten. Lufthansa erweitert innerhalb der gesamten Gruppe ihre Sicherheitsstrukturen. Ergänzend zu den Sicherheitspiloten der einzelnen Airlines wird ab sofort und bis auf weiteres eine neue Funktion mit übergreifender Verantwortung geschaffen. Germanwings äußerte sich zudem zu Berichten, der Pilot, der das Flugzeug mutmaßlich mit Vorsatz abstürzen ließ, habe eine Krankschreibung für den Unglücks-Tag gehabt.