Der Münchner Flughafen begrüßt einen neuen "Homecarrier": Die britische Fluggesellschaft bmi regional hat zwei Flugzeuge vom Typ Embraer 145 fest in München stationiert und steuert damit in der jetzt beginnenden Sommerflugplanperiode drei neue europäische Ziele an. In Kooperation mit der Deutschen Lufthansa bietet die Airline ab sofort täglich Flüge von München nach Bern, Lüttich und Rotterdam durch. Geplant sind jeweils drei tägliche Verbindungen nach Bern und Rotterdam, nach Lüttich stehen täglich zwei Flüge auf dem Programm. Die Flüge werden zusammen mit Lufthansa im Codesharing mit gemeinsamen BM- und LH-Flugnummern durchgeführt.
Nachdem in der Vergangenheit im Zuge der politischen Unruhen in der Ukraine die Flüge von Memmingen nach Kiew deutlich reduziert wurden, stockt nun die Fluggesellschaft Wizz Air ihre Verbindungen in die ukrainische Hauptstadt wieder auf. Ab 04. Juni geht es drei Mal – Dienstag, Donnerstag und Samstag – vom Allgäu Airport in die Ukraine. Von 20. April bis 01. Juni finden die ursprünglich für Montag und Freitag vorgesehenen Flüge am Dienstag und am Samstag statt. Im Zuge einer Umstrukturierung werden alle bereits gekauften Wizz Air-Tickets von Memmingen nach Kiew mit einer Gültigkeit ab 20. April umgebucht. Den Passagieren entstehen dabei keine Kosten, sie werden von der Fluggesellschaft direkt informiert.
Heute Vormittag ist der erste Flug von Wien nach Odessa in der Ukraine abgehoben. Damit startet Austrian Airlines ihre neue Flugverbindung, die nun vier Mal pro Woche. Die Strecke wird jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient. Damit nimmt die österreichische Fluglinie wieder eine neue Destination in ihrem Fokusmarkt Osteuropa in das Flugprogramm auf. Durchgeführt werden die Flüge nach Odessa mit einer Fokker. Austrian Airlines bot bisher in der Ukraine drei Destinationen an.
Nach dem tragischen Flugzeugunglück in Frankreich haben sich die deutschen Fluggesellschaften unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) beraten und sich mit dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur und dem Luftfahrt-Bundesamt abgestimmt. Demnach führen die deutschen Fluggesellschaften als ersten Schritt neu ein vorläufiges Verfahren ein, das vorsieht, dass immer zwei autorisierte Personen im Cockpit eines Flugzeuges sein müssen. Die Vereinigung Cockpit begrüßt dieses schnelle und entschlossene Handeln der deutschen Airlines.
In Abstimmung mit dem Luftfahrtbundesamt, den anderen deutschen Airlines sowie dem Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft führen die Fluggesellschaften der Lufthansa Group vorsorglich ein neues Verfahren zur Cockpitbesetzung ein. Danach müssen sich während eines Fluges zu jedem Zeitpunkt zwei autorisierte Personen im Cockpit aufhalten. Lufthansa erweitert innerhalb der gesamten Gruppe ihre Sicherheitsstrukturen. Ergänzend zu den Sicherheitspiloten der einzelnen Airlines wird ab sofort und bis auf weiteres eine neue Funktion mit übergreifender Verantwortung geschaffen. Germanwings äußerte sich zudem zu Berichten, der Pilot, der das Flugzeug mutmaßlich mit Vorsatz abstürzen ließ, habe eine Krankschreibung für den Unglücks-Tag gehabt.
Der Bundesverband der Deutschen Luftfahrt (BDL) plädiert bei der Revision der Fluggastrechte-Verordnung von der EU für einen fairen Ausgleich zwischen Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen, so BDL Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow beim Gespräch mit dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, MdEP Georges Bach. Derzeit zahlen die Airlines Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen in Höhe von 132 Mio. Euro pro Jahr. Beim Vorschlag des EU-Parlaments würden sich diese Kosten bis auf das Dreifache erhöhen.
Die Gäste des Fluges LH 435 von Chicago nach München hatten am Freitag Vormittag die seltene Gelegenheit, eine totale Sonnenfinsternis an Bord eines Linienfluges mitzuerleben. Dank einer geringfügigen Kurskorrektur passierte der Lufthansa-Airbus den sogenannten Kernschatten südöstlich von Island in einer Reiseflughöhe von 12.600 Metern über Meer.