Die Taskforce hat heute zum ersten Themenbereich ihres Auftrages, "Funktion und Funktionsweise der Cockpittüren", getagt. Dabei haben unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) Experten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Luftfahrt-Bundesamtes, der Fluggesellschaften und Vertreter der Hersteller und der Berufsverbände zunächst die rechtlichen und technischen Fragen zur Sicherheitsfunktion der Cockpittüren erörtert. Das Thema der Sicherheitstüren fürs Cockpit rückte mit dem mutmaßlich vorsätzlich zum Absturz gebrachten Germanwings-Airbus A320 von 4U9525 in den Fokus.
Der Allgäu Airport schlägt nun eine neue Brücke ins Baltikum: Ab Mitte September geht es zwei Mal pro Woche von Memmingen mit Wizz Air nach Vilnius, in die Hauptstadt Litauens. Am 14. September startet zu der Verbindung erstmals ein Airbus A320 von Memmingen. Stets am Montag und am Freitag geht es um 20:45 Uhr in die Hauptstadt Litauens (Vilnius-Memmingen 19:00 Uhr Abflug, 20:15 Uhr Ankunft). "Mit Vilnius bekommen wir eine sehr wichtige Verbindung zu den baltischen Staaten und ins angrenzende Weißrussland", erläutert Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Denn bis zur weißrussischen Grenze sind es nur rund 40 Kilometer.
Auf der Aircraft Interiors Expo 2015 präsentiert Recaro Aircraft Seating sein Highlight-Produkt CL3710 mit neuen Features. Seit seiner Produkteinführung ist dieser innovative Sitz für Langstreckenflüge in der Economy Class dank zahlreicher Kundenaufträge immer stärker präsent. Zahlreiche internationale Recaro Kunden haben den CL3710 bereits für ihre Flotte geordert. Als erste Fluggesellschaft nahm KLM Royal Dutch Airlines den Sitz Ende 2014 in Betrieb. Die Verkaufszahlen des CL3710 liegen aktuell im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die Lufthansa Technik AG präsentiert auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg ihr Kabinen-Portfolio mit Inflight-Entertainment, Lichtkonzept, medizinischer Versorgung oder Sitzkonfigurationen – als Entwicklungsbetrieb und gleichzeitig Ideenschmiede, der Entwickler, Hersteller und Instandhaltungsbetrieb mit sechs Jahrzehnten Erfahrung vereint. Mit dem eigenständigen Geschäftsbereich "Original Equipment Innovation" hat Lufthansa Technik zudem im zurückliegenden Jahr die Aktivitäten rund um Entwicklung und Produktion von Kabinen-Produkten in einer Hand gebündelt und die organisatorischen Grundlagen für einen Ausbau der Position als Herstellungsbetrieb geschaffen.
Die Taskforce, die am vergangenen Donnerstag in einem Spitzengespräch zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Vertretern der deutschen Luftfahrt zu möglichen Konsequenzen aus dem Germanwings-Unglück vereinbart wurde, hat in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse aus ihrer Arbeit sollen helfen, die richtigen Schlüsse aus dem womöglich mit Vorsatz des Piloten verursachten Absturz und Vorbereitungen für die Sicherheit in der Luftfahrt zu ziehen. Die Ergebnisse sollen in die Diskussionen auf europäischer und internationaler Ebene einfließen, also bei EASA, ICAO und IATA.
Chalair Aviation, ein Partner von Air France/KLM, fliegt ab dem 18. Mai neun Mal pro Woche – immer Montag bis Donnerstag jeweils um 08:35 Uhr und 20:05 Uhr sowie Freitag um 15:05 Uhr – vom Köln Bonn Airport nach Lyon. Eingesetzt wird eine Beechcraft 1900 mit 19 Sitzen. Passagiere können vom Vielfliegerprogramm "Flying Blue" der Air France/KLM profitieren und Meilen sammeln. Die Flüge sind in allen Reisebüros und online bei den Airlines buchbar. Ebenfalls neu im Sommerflugplan ist Sofia.
Die unter dem Namen Etihad Regional fliegende Tessiner Darwin Airline kann ihre Kooperation mit der Golf-Fluggesellschaft Etihad Airways eingehen. Mit dem neuen Geschäftsmodell ist Darwin nicht mehr im gleichen Maße von Etihad abhängig wie ursprünglich geplant. Mit dem neuen Geschäftsmodell von Darwin hat sich die betriebliche Abhängigkeit von Etihad deutlich verringert. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat im Rahmen der Eigentums- und Kontroll-Untersuchung (O&C) seine Beurteilung abgeschlossen. Die Tessiner Regionalfluggesellschaft Darwin Airline kann ihre Kooperation mit Etihad somit eingehen.
Vueling, Spaniens größte Airline, verbindet Dresden ab April wieder mit Barcelona. Die Airline startet bis zu dreimal wöchentlich (dienstags, donnerstags, sonntags), in Leipzig/Halle zweimal wöchentlich (montags, freitags). Von den versetzten Flugtagen profitieren die Fluggäste aus Mitteldeutschland, weil damit ihre Flexibilität bei der Reiseplanung steigt. Am Drehkreuz Barcelona ermöglicht Vueling Anschlüsse zu mehr als 140 Zielen in ganz Europa und Afrika. Vueling startete 2004 in Spanien mit zwei Airbus A320, vier Strecken und dem Ziel. Über zehn Jahre später bedient die Fluglinie 325 Routen zu 160 Zielen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.