Ausweis scannen, Schleuse betreten, in die Kamera schauen – fertig. Ab heute können Passagiere am Köln Bonn Airport bei der Ein- und Ausreise das sogenannte EasyPASS-Verfahren nutzen. Die ersten 4 e-Gates sind im Terminal 2 in Betrieb genommen worden. Weitere 4 e-Gates sind für das Terminal 1 geplant. EasyPASS kann bei der Einreise in den Schengenraum und bei der Ausreise aus dem Schengenraum von allen volljährigen Inhabern eines elektronischen Reisepasses der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz genutzt werden. Auch der neue deutsche Personalausweis berechtigt zur Nutzung der e-Gates.
Das Marketing-Team des Flughafens Bremen ist erneut der Gewinner des Routes Europe Airport Marketing Awards: Den europäischen Award für die beste Marketingstrategie und deren Umsetzung in der Kategorie "Flughäfen bis vier Millionen Passagiere" nahm der Flughafen Bremen bei der Routes Europe 2015 im schottischen Aberdeen in Empfang.
Am vergangenen Samstag startete die erste Maschine von Swiss International Air Lines (SWISS) in Richtung Zürich zum Leipzig/Halle Airport. Mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie weihte SWISS die Verbindung heute ein. Die Fluggesellschaft bringt ihre Gäste ab sofort einmal täglich in die Schweizer Metropole – und von dort weiter zu mehr als 100 Zielen weltweit. Ziele ab Zürich sind dann etwa Paris, Nizza, Bareclona bis hin zu Tel Aviv, Peking oder San Francisco, und auch ab Zürich erreichbar. Aktuelle Buchungen zeigen, dass die neue Verbindung gut angenommen wird.
Die Taskforce hat heute zum ersten Themenbereich ihres Auftrages, "Funktion und Funktionsweise der Cockpittüren", getagt. Dabei haben unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) Experten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Luftfahrt-Bundesamtes, der Fluggesellschaften und Vertreter der Hersteller und der Berufsverbände zunächst die rechtlichen und technischen Fragen zur Sicherheitsfunktion der Cockpittüren erörtert. Das Thema der Sicherheitstüren fürs Cockpit rückte mit dem mutmaßlich vorsätzlich zum Absturz gebrachten Germanwings-Airbus A320 von 4U9525 in den Fokus.
Der Allgäu Airport schlägt nun eine neue Brücke ins Baltikum: Ab Mitte September geht es zwei Mal pro Woche von Memmingen mit Wizz Air nach Vilnius, in die Hauptstadt Litauens. Am 14. September startet zu der Verbindung erstmals ein Airbus A320 von Memmingen. Stets am Montag und am Freitag geht es um 20:45 Uhr in die Hauptstadt Litauens (Vilnius-Memmingen 19:00 Uhr Abflug, 20:15 Uhr Ankunft). "Mit Vilnius bekommen wir eine sehr wichtige Verbindung zu den baltischen Staaten und ins angrenzende Weißrussland", erläutert Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Denn bis zur weißrussischen Grenze sind es nur rund 40 Kilometer.
Auf der Aircraft Interiors Expo 2015 präsentiert Recaro Aircraft Seating sein Highlight-Produkt CL3710 mit neuen Features. Seit seiner Produkteinführung ist dieser innovative Sitz für Langstreckenflüge in der Economy Class dank zahlreicher Kundenaufträge immer stärker präsent. Zahlreiche internationale Recaro Kunden haben den CL3710 bereits für ihre Flotte geordert. Als erste Fluggesellschaft nahm KLM Royal Dutch Airlines den Sitz Ende 2014 in Betrieb. Die Verkaufszahlen des CL3710 liegen aktuell im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die Lufthansa Technik AG präsentiert auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg ihr Kabinen-Portfolio mit Inflight-Entertainment, Lichtkonzept, medizinischer Versorgung oder Sitzkonfigurationen – als Entwicklungsbetrieb und gleichzeitig Ideenschmiede, der Entwickler, Hersteller und Instandhaltungsbetrieb mit sechs Jahrzehnten Erfahrung vereint. Mit dem eigenständigen Geschäftsbereich "Original Equipment Innovation" hat Lufthansa Technik zudem im zurückliegenden Jahr die Aktivitäten rund um Entwicklung und Produktion von Kabinen-Produkten in einer Hand gebündelt und die organisatorischen Grundlagen für einen Ausbau der Position als Herstellungsbetrieb geschaffen.
Die Taskforce, die am vergangenen Donnerstag in einem Spitzengespräch zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Vertretern der deutschen Luftfahrt zu möglichen Konsequenzen aus dem Germanwings-Unglück vereinbart wurde, hat in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse aus ihrer Arbeit sollen helfen, die richtigen Schlüsse aus dem womöglich mit Vorsatz des Piloten verursachten Absturz und Vorbereitungen für die Sicherheit in der Luftfahrt zu ziehen. Die Ergebnisse sollen in die Diskussionen auf europäischer und internationaler Ebene einfließen, also bei EASA, ICAO und IATA.