Mit Stand Ende November sind 80 Prozent der Meilensteine bei Planung und Bau des Fluggastterminals erreicht. Bei der Entrauchung konnten auf Basis des genehmigten 5. Nachtrags die wesentlichen Mechanikleistungen fertig gestellt werden. Die Bauleistungen im Main Pier Nord und Main Pier Süd stehen vor dem Abschluss, die Sachverständigenabnahmen werden durchgeführt. Parallel dazu findet die Technische Inbetriebnahme in diesen Gebäudeteilen statt. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf dem Main Pier Nord. Hier laufen die Funktions- und Integrationstests an. Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat nun über die Baufertigstellung und Inbetriebnahme des BER, den Wirtschaftsplan für 2017, den Bau des Regierungsflughafens sowie den Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld beraten.
Die ADAC Luftrettung wird weiter die Luftrettungsstation am Klinikum Fulda betreiben und die notfallmedizinische Versorgung in der Region Osthessen, Südthüringen und Unterfranken sicherstellen. Das entschied das für die Luftrettung in Hessen zuständige Regierungspräsidium Gießen. Die ADAC Luftrettung hat die Station am Klinikum Fulda im April 1984 aufgebaut und seither betrieben. In dieser Zeit wurden mehr als 34.000 Einsätze geflogen. Dabei versorgte "Christoph 28" rund 31.000 Patienten. Mit dieser Entscheidung schreibt die ADAC Luftrettung gGmbH ihre über 30 Jahre anhaltende Erfolgsgeschichte in Fulda fort.
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung steht heute im Blick der Öffentlichkeit. Dieser von der UNO ins Leben gerufene, jährlich stattfindende Gedenktag soll für die Belange der Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen sprechen. Im Luftverkehr leisten die Flughäfen durch ihren Betreuungsservice für mobilitätseingeschränkte Reisende einen wichtigen Beitrag. Der Bedarf an dem speziellen PRM-Service der deutschen Flughäfen (passengers with reduced mobility – PRM) hat in 2015 einen Rekord erzielt.
airberlin hat heute den Verkauf der an NIKI gehaltenen Anteile an Etihad für eine Transaktionssumme in Höhe von 300 Millionen Euro bekanntgegeben. Dieser Verkauf ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung des im September vorgestellten Restrukturierungsplans. Die Transaktion steht aber noch unter dem Vorbehalt entsprechender behördlicher Genehmigungen. Etihad werde kein Mehrheitseigentum und keine tatsächliche Kontrolle über NIKI erlangen. Der aktuelle Flugplan behält seine Gültigkeit. Sollten Flüge von NIKI übernommen werden, wird airberlin ihre Passagiere rechtzeitig informieren.
Ab morgen, den 06. Dezember 2016, können Passagiere am Flughafen Wien ihr Gepäck selbständig an einem der 16 neuen Self Baggage Drop-off Schaltern aufgeben. Flughafen Wien und Austrian Airlines haben die Gepäcksautomaten nach einer erfolgreichen Testphase im Terminal 3 installiert. Das gemeinsame Ziel ist eine raschere Abfertigung vor dem Flug und eine Erweiterung des Service-Angebots. Für den Self Check-in des Gepäcks wird lediglich eine gültige Bordkarte benötigt, die beim Web Check-in elektronisch zugestellt wird oder an einem der Check-in Automaten im Terminal 3 ausgedruckt werden kann.
Am Unfalltag führte der Pilot mit einem Hubschrauber AS 350B2 mehrere Weinbergsprühflüge im Bereich Benningen am Neckar durch. Beim letzten geplanten Flug des Tages, zum Reinigen der Sprüheinrichtung des Hubschraubers mit Wasser über einer Brachfläche, flog der Pilot um 09:04 Uhr nach seinen Angaben aus Westen kommend in Richtung Osten.
Mit der gestern im Bundestag anstehenden Abstimmung über die Novellierung des Luftsicherheitsgesetzes (LuftSiG) setzt Deutschland wichtige europäische Vorgaben zur Schaffung gemeinsamer Luftsicherheitsstandards aus dem Jahr 2008 um. Dr. Stefan Schulte, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, begrüßte den Beschluss des Deutschen Bundestages, weil für den Luftverkehr Sicherheit oberste Priorität hat. Mit der Novelle wird eine bundeseinheitliche Zertifizierungs- und Zulassungspflicht für Luftsicherheitskontrolltechnik eingeführt. Damit bestehen einheitliche Qualitätsstandards für alle Bereiche, in denen diese Technik zum Einsatz kommt.
Der Telekommunikationssatellit H36W-1 des Bremer Satellitenbauers OHB ist an Europas Raketenstartplatz Kourou in Französisch Guyana angekommen. Die vorausgegangene, umfangreiche Testkampagne hat das Design des Satelliten, der zur SmallGEO-Familie gehört, bestätigt.
Die Vereinigung Cockpit (VC) hat Lufthansa um Klarstellung des Angebots zum Vergütungstarifvertrag gebeten. In einem Schreiben an die VC und während der gestrigen Demo in Frankfurt hat Lufthansa zuvor von einer Tabellenerhöhung von 4,4 Prozent zuzüglich einer Einmalzahlung gesprochen. Zur Frage der bislang geforderten Gegenkompensation in anderen Tarifverträgen, die de facto zu einer Nullrunde führen, hat Lufthansa jedoch keine Aussage gemacht. Ob die Gegenkompensation nun wirklich vom Tisch ist, bleibe damit offen, so die VC. Auch in Bezug auf die angestrebte Laufzeit des Vertrages, sowie zu dem Angebot für die Piloten der Lufthansa Cargo blieb das Management völlig unbestimmt.
Am 08. Dezember 2016 wird der Gemischte Luftverkehrsausschuss Schweiz – EU grünes Licht für die Übernahme verschiedener EU-Erlasse durch die Schweiz geben. Die Schweiz hat sich heute bereit erklärt, verschiedene Regelungen der Europäischen Union zur Flug- und Luftsicherheit sowie zum Flugverkehrsmanagement in den Anhang des Luftverkehrsabkommens zu übernehmen. Die neuen Bestimmungen betreffen die Flug- und Luftsicherheit. Die wichtigsten Bestimmungen zielen zum einen darauf ab, die Leistungsfähigkeit der Flugschreiber zu erhöhen und die Bergung von Flugzeugen nach einem Unfall im Meer zu erleichtern. Sie treten 2017 in Kraft.