Anfang Mai gab der Düsseldorfer Airport bei drei Informationsveranstaltungen einen Überblick zum Verfahrensstand des Antrags auf Planfeststellung zur Kapazitätserweiterung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung. Insgesamt rund 150 Anwohner besuchten die Termine in Ratingen, Düsseldorf und Meerbusch, und einige nutzen die Möglichkeit, ihre Anmerkungen, Meinungen und Fragen zum Ausdruck zu bringen. Jetzt veröffentlicht der Airport die Wortprotokolle der Veranstaltungen im online unter dem Stichpunkt "Bürgerinformation". Wer die Veranstaltungen nicht besuchen konnte, sich aber dafür interessiert, kann so Wort für Wort nachlesen, welche Themen während der Veranstaltungen angesprochen wurden und wie die Diskussion verlief.
Blue Air, Rumäniens größte Hybrid-Fluggesellschaft, feiert gemeinsam mit dem Flughafen Stuttgart den Erstflug der neuen Direktanbindung nach Bacau. Die Hauptstadt der Region Moldau, am Rand der rumänischen Ostkarpaten, wird ab sofort zweimal pro Woche jeweils donnerstags und sonntags ab Flughafen Stuttgart angeflogen.
Airbus Defence and Space hat mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen Vertrag über die frühe Entwicklungsphase eines Systems unterzeichnet, das die sichere und präzise Landung der russischen Mondsonde Luna-Resource gewährleisten soll. Der Auftrag umfasst die Schritte der Phasen B und C für die Entwicklung und Weiterentwicklung des PILOT-Systems (Precise and Intelligent Landing using Onboard Technologies – präzise und intelligente Landung unter Nutzung von Bordtechnologien). Im Rahmen des Kooperationsprogramms zur Monderforschung von ESA und Roskosmos soll PILOT als zentraler europäischer Beitrag an Bord der robotischen Landemission Luna-Resource zum Mond fliegen.
Lufthansa ist im Rahmen der Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrt-ausstellung (ILA) in Berlin mit dem ersten Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt in der Kategorie Emissionsreduktion ausgezeichnet worden.
Der Luftverkehr soll klimaneutral und umweltfreundlicher werden. Wie das zu bewerkstelligen ist, darüber tauschen sich die Airbus Group und die den Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung seit 2014 aus. Die Ergebnisse dieses Dialogs haben sie jetzt in der Publikation "Oben – Ihr Flugbegleiter" zusammengefasst. Um den Luftverkehr umweltfreundlicher zu gestalten, so das Fazit, sind sowohl technische Innovationen als auch politische Maßnahmen notwendig. Als Beispiel für eine effizientere Regulierung wird die Vereinheitlichung des europäischen Luftraums genannt. Derzeit führt die Fragmentierung nationaler Flugaufsichtsbehörden zu ineffizienten Routen. Ein einheitlicher europäischer Luftraum könnte zu kürzeren Flugstrecken und damit zu Treibstoffeinsparungen von bis zu zehn Prozent führen.
Nach fünf Jahren Amtszeit als erster Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) übergibt Klaus-Peter Siegloch heute den Staffelstab an seinen Nachfolger. In den kommenden zwei Jahren wird Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstandes der Fraport AG, diese Position beim Verband einnehmen.
Zum fünften Mal ruft Airbus mit seiner neuesten Auflage des Ideenwettbewerbs "Fly Your Ideas" Studenten in aller Welt dazu auf, Innovationen für die Zukunft zu entwickeln. Alle zwei Jahre bietet der Wettbewerb eine einmalige Gelegenheit für Studenten, gemeinsam mit Airbus Innovationen für Herausforderungen in der Welt der Luftfahrt voranzubringen und wertvolle Fähigkeiten für ihre berufliche Zukunft zu entwickeln. Dazu gehören das Erlernen von Teamarbeit, Projektmanagement und Kommunikationskompetenzen.
Eurowings nimmt beim Auf- und Ausbau ihres Langstrecken-Netzes den weltgrößten Luftverkehrsmarkt Nordamerika ins Visier. Nach einer Startphase mit zunächst zwei Langstrecken-Flugzeugen vom Typ Airbus A330 hat die Interkont-Flotte sechs Monate später sichtbar Verstärkung bekommen. Die Ankunft des vierten Langstrecken-Airbus nutzt Eurowings, um ihr Angebot preisgünstiger Direktflüge auf USA-Strecken auszuweiten. Das erste Nordamerika-Ziel der Airline ab Köln/Bonn ist Boston, eine der ältesten, wohlhabendsten und kulturell reichsten Städte der USA. Die beliebte Metropole gilt als idealer Ausgangspunkt, um weitere Top-Destinationen wie New York, Philadelphia und Washington zu entdecken.
Fast sechs Monate lang erfasste die mobile Luftgütemessstation der Flughafen München GmbH zwischen dem 23. Juni vergangenen Jahres und dem 11. Januar 2016 am Sportplatz in Fraunberg alle relevanten Luftschadstoffe. Wie die vorausgegangenen Messungen der Luftgüte in Eitting und Pulling sind die Untersuchungen im Auftrag der Flughafen München GmbH wieder durch das unabhängige Prüflaboratorium Müller-BBM durchgeführt worden. Jetzt wurde der Untersuchungsbericht mit den Messergebnissen im Fraunberger Gemeinderat vorgestellt. Fazit der aufwändigen Untersuchung: Alle in Fraunberg ermittelten Messergebnisse liegen deutlich unter den von der 39. Bundes-Immissionsschutzverordnung zum Schutz der menschlichen Gesundheit vorgegebenen Grenzwerten.