Die ADAC-Luftrettung hat 2015 bei 54.062 Einsätzen 48.261 Patienten versorgt. Das sind im Durchschnitt 132 Patienten täglich und damit 1,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Einsätze der Flotte der gelben Rettungshubschrauber stieg um rund drei Prozent. Zurückzuführen ist dieser Anstieg unter anderem auf die neue Station "Christoph 65" in Dinkelsbühl (Bayern), die im September ihren Betrieb aufnahm. 50 Prozent der Primäreinsätze erfolgten aufgrund eines internistischen Notfalls (zum Beispiel akute Herz- und Kreislauferkrankung). In zwölf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (wie z.B. Schlaganfällen) gerufen, bei jedem zehnten Einsatz war ein Verkehrsunfall die Ursache.
In der Nacht vom 08. bis zum 10. April 2016 finden in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr für das GBAS am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Das satellitengestützte Präzisionsanflugsystem GBAS (Ground Based Augmentation System) der Süd-, Center- und Nordwestbahn wird vermessen. Mehrere Anflüge mit dem Vermessungsflugzeug, Beechcraft King Air 350, sind nötig. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, also zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Sie würden tagsüber zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.
Wenn die neue Boeing 737 MAX im nächsten Jahr planmäßig den regulären Flugbetrieb aufnimmt, ist die Lufthansa Technik AG auf die technische Betreuung der jüngsten Baureihe der Boeing 737-Familie gut vorbereitet. Auf Basis reichlicher Erfahrung in der Einführung neuer Flugzeugmuster stellt Lufthansa Technik für den Betrieb der Boeing 737 MAX vom ersten Tag an ein voll ausgebautes Dienste für Airlines zur Verfügung. Dazu gehörten beispielsweise Instandhaltungsleistungen für Komponenten, die von der Einzelreparatur über Leih- und Tauschgeräte aus regionalen Ersatzteillagern bis hin zu umfassendsten Komplettlösungen reichen, den Total Support-Produkten. Bei der Einführung neuer Flugzeuge garantiert Lufthansa Technik als Integrator den reibungslosen Betrieb vom ersten Tag an.
Singapore Airlines hat bei Recaro Aircraft Seating eine große Order für den mehrfach prämierten Economy Sitz CL3710 platziert: Der Auftrag umfasst 14.000 Sitze, die ab 2017 in den Flugzeugen A380, B787 und A350 der Singapore-Flotte an den Start gehen. Damit bauen die beiden starken Markenunternehmen ihre Zusammenarbeit aus und setzen ein Zeichen auf dem Asia-Pacific Markt. Der innovative Sitz für Langstreckenflüge ist das leichteste Produkt seiner Klasse und bietet größtmögliche Knie- und Beinfreiheit. Dies ist auf die patentierte hohe Literaturtasche sowie andere intelligente Lösungen zurückzuführen.
Mit einem hervorragenden Umsatz von 1,1 Milliarden Schweizer Franken kann der Flugzeughersteller Pilatus an die Umsätze der Vorjahre anknüpfen. Mit 191 Millionen Franken hat Pilatus zudem ein hervorragendes Betriebsergebnis erarbeitet. Alleine in Stans wurden im vergangenen Jahr 63 neue Arbeitsplätze geschaffen und es wurde kräftig in die Infrastruktur am Standort investiert. Das PC-24 Entwicklungsprogramm verläuft nach Plan und wichtige Programmmeilensteine konnten im vergangenen Jahr erreicht werden. Außerdem konnte Pilatus den Bestellungseingang gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Der Bestellbestand per Ende 2015 lag bei stattlichen 1,4 Milliarden Franken, was eine komfortable Basis für die Zukunft darstellt.
Dürren, Überschwemmungen und der steigende Meeresspiegel gehören zu extremen Konsequenzen des Klimawandels. Die Auseinandersetzung mit den anthropogenen Einflüssen auf das Weltklima, besonders der vom Menschen verursachte Anstieg des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Forschung und unseres Zeitalters.
Nachdem sich die EU-Innenminister bereits in ihrer letzten Sitzung gegen überstürzte Maßnahmen und reflexartigen Aktionismus ausgesprochen haben, hat der Expertenausschuss Luftsicherheit (AVSEC) der EU-Kommission die Ergebnisse seiner Sitzung in Amsterdam bekannt gegeben. Der Expertenausschuss Luftsicherheit der EU-Kommission hat sich u.a. gegen eine Kontrolle der Reisenden vor den Terminals ausgesprochen. Ebenfalls sprachen sich die Luftsicherheitsexperten für eine Vor-Ort-Prüfung der Bedrohungslage und für lokal angepasste Maßnahmen aus. Weiterhin erging die Aufforderung durch intelligente, neue Maßnahmen, die bestehende Sicherheitsarchitektur zu ergänzen. Der Expertenausschuss Luftsicherheit der EU-Kommission betont ausdrücklich, dass die heutigen Sicherheitsstandards ausreichend seien.
Ryanair hat ihre Passagier- und Auslastungsstatistik für März 2016 veröffentlicht: Die Passagierzahlen stiegen demnach um 28 Prozent auf 8,5 Millionen Fluggäste. Die Auslastung stieg um vier Prozent auf 94 Prozent. Das Passagieraufkommen der vergangenen 12 Monate einschließlich März 2016 stieg um 18 Prozent auf insgesamt 106,4 Millionen Kunden. Diese Rekordzahlen und die hohe Auslastung lägen trotz drei Tagen, laut Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair, ungerechtfertigter Streiks französischer Fluglotsen-Gewerkschaften im März – was zur Streichung von über 500 Flügen führte – an günstigen Preisen, und einer starken Frühbucherstrategie.
Der Flughafen Wien setzt seine Qualitätsstrategie weiter fort und hat jetzt sein Konzept für die künftige Terminalentwicklung vorgestellt. Im Vordergrund stehen dabei mehr Komfort für Passagiere, zusätzliche Shopping- und Gastronomieangebote und die Schaffung eines terminalübergreifenden Sicherheitsbereiches bei gleichzeitiger Erhöhung der Rentabilität und Ertragskraft. Dafür werden die alten Gebäudeteile – Pier Ost und Terminal 2 – modernisiert und um neue Funktionen, wie eine zentrale Sicherheitskontrolle für B-, C- und D-Gates, sowie bis zu 10.000 m² zusätzliche Shopping- und Gastronomieflächen erweitert, was eine Ausweitung des Angebots um rund 50 Prozent bedeutet.
Wenn Modellflieger scheinbar gedankenversunken in ihre Videobrillen schauen, während um sie herum Drohnen gewagte Manöver in Bodennähe vollführen – dann muss es sich um Drohnen-Racer handeln. Die Abkürzung FPV bedeutet First-Person-View und steht für das Fliegen aus Pilotenperspektive. Das Videobild der Multirotor-Kamera wird live zum Piloten am Boden übertragen. Die Internationale Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen (20. bis 23. April 2016) will mit diesem Angebot die Spielkonsolen-Generation und auch Elektronik-Freaks ansprechen, die auf diese Weise mit dem Thema Fliegen in Kontakt kommen und vielleicht doch als "richtiger" Pilot im Cockpit sitzen.
Diesen Samstag wird der Airport Night Run zum zehnten Mal ausgetragen. Am 09. April starten wieder tausende Läuferinnen und Läufer am BER. Der Start-Ziel-Bereich wurde zum zehnjährigen Jubiläum unter das große Terminaldach verlegt und die Streckenführung geändert. So geht es dieses Jahr direkt am Terminal auf der Luftseite unter den Fluggastbrücken entlang. Das Highlight des Laufes, ein Abschnitt auf der befeuerten Start- und Landebahn und dem Vorfeld, wird es natürlich wieder geben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwischen Halbmarathon, der 10-Kilometer-Strecke und der 10-Meilen-Staffel, die in vier mal vier Kilometern gelaufen wird, wählen. Kurzfristige Anmeldungen sind noch bis zum Veranstaltungstag möglich.
Die verheerenden Terroranschläge von knapp zwei Wochen haben auch bei den deutschen Flughafenbetreibern zu großer Betroffenheit geführt. Umso mehr begrüßt der Flughafenverband ADV, dass am Brüsseler Flughafen die ersten Passagiermaschinen nun wieder abheben können. Deutliche Kritik kommt hingegen aus Deutschland an den getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. Der Flughafenverband ADV begrüßt es, dass in Deutschland Luftsicherheitsbehörden, Bundespolizei, Polizeigewerkschaften und Flughafenbeschäftigte hingegen einen kühlen Kopf bewahren. Tatsächlich werden Reisende durch eine gut funktionierende Sicherheitsarchitektur wirksam geschützt. Die Maßnahmen in Brüssel hält der ADV für überstürzt.
Kassel Airport blickt auf bewegte, aber vorsichtig optimistisch stimmende drei Jahre zurück. Heute, am dritten Geburtstag des Flughafens, fand eine turnusmäßige Mitarbeiterversammlung der Flughafen GmbH Kassel statt, an der auch Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen GmbH Kassel ist, teilnahm.