Die Lufthansa-Piloten der Vereinigung Cockpit (VC) werden nach dem heutigen Dienstag auch am morgigen Mittwoch, den 09.09.2015 in der Zeit von 00:01 bis 23:59 Uhr zum Streiken aufgerufen. Betroffen sind alle Abflüge aus Deutschland mit den Flugzeugmustern A320-Family, B737 und Embraer, also alle Kurz- und Mittelstreckenverbindungen. Darüber hinaus werden alle Flüge bei Germanwings bestreikt, die zum Ziel haben, Lufthansa-Flüge zu ersetzen. Die Pilotenvereinigung kündigt zudem an, die verschiedenen Streitpunkte mit der Fluggesellschaft nun wieder separat verhandeln zu wollen. Bisher wurden immerhin Gespräche über ein Gesamtpaket geführt.
Ab 11. September 2015 wird das Info-Mobil der Fraport AG wieder in der Region unterwegs sein. Mitarbeiter der Fraport AG werden vor Ort sein, um die Menschen im Flughafen-Umland zu Themen rund um den Flughafen Frankfurt zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Schwerpunkte werden der Flughafenausbau, die Maßnahmen zum aktiven und passiven Schallschutz, Umwelt- und Regionales Engagement der Fraport AG, die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Region und Arbeits- und Ausbildungsplätze sein.
Die Vereinigung Cockpit hat für Dienstag, 08. September, zwischen 08:00 Uhr und 23:59 Uhr Streiks bei Lufthansa Passage und Cargo angekündigt. Zudem sollen die Langstreckenflüge der Lufthansa Passage bestreikt werden. Trotz des Streiks will Lufthansa Cargo den Flugbetrieb aufrechterhalten.
Die deutschen Fluggesellschaften fordern bereits seit einiger Zeit niedrigere Entgelteerhebungen durch Flughäfen, und verwiesen kürzlich auf das positive Beispiel des Flughafens Zürich, der bei der Einigung zu Flughafenentgelten selbst niedrigere Gebühren vorgeschlagen hatte. Dem begegnet nun auch der deutsche Flughafenverband ADV. Dieser begrüße den Vorschlag des Airlineverbandes BDF "zur Einführung von Schweizer Verhältnissen" bei den Flughafenentgelten. Der BDF hatte anlässlich der erwähnten Einigung zu Flughafenentgelten am Flughafen Zürich Forderungen an die deutschen Flughäfen gerichtet. Die Flughafenentgelte in Österreich und der Schweiz liegen traditionell 20 bis 30 Prozent über dem Entgeltniveau in Deutschland.
Rund 6.000 Besucher kamen zum Airlebnis-Tag "Abghehoben – Fashion on Air" an den Flughafen Frankfurt. Vier Stunden lang wurden 14 Finalistinnen des Model-Castings "Frankfurt Airport-Model 2015" im Live-Shooting genauestens unter die Lupe genommen und live auf der Casting-Bühne im Terminal 2 von Ulrich Wolf, einem renommierten Modefotografen, geshootet.
Die Vereinigung Cockpit (VC) wird ihre Mitglieder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo am Dienstag, den 08.09.2015 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 23:59 Uhr zu einem Arbeitskampf aufrufen. Betroffen sind bei der Lufthansa alle Abflüge aus Deutschland mit den Flugzeugmustern A380, A330/340 und B747 – das heißt alle Langstreckenverbindungen aus Deutschland heraus, die in diese Zeit fallen. Zusätzlich werden alle Abflüge der Lufthansa Cargo aus Deutschland bestreikt. Vor Kurzem waren die letzten Gespräche beider Parteien gescheitert.
Flughafenentgelte sind derzeit stark diskutiert. Zwar erlebt die Luftverkehrswirtschaft wieder steigende Passagierzahlen, dennoch wirtschaften die Airlines oft am Limit und unter starkem Wettbewerbsdruck. Daher wurden Rufe nach einer Senkung der Entgelte, die diese an den Flughäfen entrichten müssen, laut. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) begrüßt nun die Ankündigung des Flughafens Zürich, bei der zuständigen Entgelt-Genehmigungsbehörde selbst einen Vorschlag zur Absenkung der Flughafenentgelte einzureichen.
Lufthansa hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) gestern für den 04. und 05. September 2015 erneut zu Gesprächen eingeladen. In diesen Gesprächen will Lufthansa mit der VC das Bündnis für Wachstum und Beschäftigung besprechen, das bei der Lufthansa Passage wieder Wachstum und damit zusätzliche Arbeitsplätze ermöglichen soll. Lufthansa ist bereit, dabei auch über die neue Eurowings zu sprechen. Gerade im Zusammenhang mit der Gründung der neuen Eurowings hatte die VC die Gespräche beendet, sich aber zuletzt auch Kritik selbst von der Gewerkschaft UFO eingehandelt.
Austrian Airlines erweitert ihr Streckennetz nach Italien und bietet ab 26. Mai 2016 einen wöchentlichen Flug nach Bari an. Die Hauptstadt der italienischen Region Apulien wird zum ersten Mal im Einzelplatzverkauf angeboten – das heißt, die Flüge können nun zum ersten Mal auch direkt auf Austrian Airlines online gebucht werden. Mit der zusätzlichen Destination baut die Fluggesellschaft im Sommer 2016 ihr touristisches Netz weiter aus. Insgesamt werden 95 wöchentliche Flüge zu zwölf Zielen in Italien angeboten, darunter Rom, Mailand und Bologna. Bari wird im Dreieck mit Zwischenstopp in Lamezia Terme angeflogen.