Heute Morgen haben Vertreter von Behördenorganisationen im Norden, Osten und Westen des Flughafens Zürich einen Vorschlag für eine mögliche Betriebsvariante für den größten Schweizer Flughafen präsentiert. Er entspricht weitgehend dem heutigen Betriebsregime in Zürich. Der Vorschlag berücksichtigt allerdings einseitig die Interessen bestimmter Himmelsrichtungen und blendet flugbetriebliche Aspekte sowie die Bevölkerungsdichte aus. Der Flughafen Zürich betonte seine für die Volkswirtschaft tragende Bedeutung. Ziel müsse sein, unter Berücksichtigung von Sicherheitsüberlegungen und flugbetrieblichen Aspekten Planungssicherheit sowohl für die Gemeinden als auch für die Flughafen Zürich AG als Betreiber- und Eigentümergesellschaft zu erlangen.
Die Vereinigung Cockpit (VC) hatte im Dezember 2014 eine Gesamtschlichtung zu allen Konfliktthemen gefordert. Diese hatte Lufthansa zunächst abgelehnt, dann aber im April 2015 auf ihrer Hauptversammlung doch angenommen. In den unter Beteiligung des vorgesehenen Schlichters bisher geführten Gesprächen hat Lufthansa jedoch verhindert, dass sämtliche Konfliktthemen geschlichtet werden können. Schon aus dem Begriff "Gesamtschlichtung", der ja auch vom Lufthansa-Management verwendet wird, geht hervor, dass diese Schlichtung allumfassend sein muss, also alle Konfliktpunkte behandelt, teilt die VC mit.
Im kommenden Winterflugplan erhöht easyJet das Flugangebot ab Wien um fünf weitere Ziele. Ab Herbst 2015 bietet die Airline Flüge von Wien nach Manchester (England), Amsterdam (Niederlande), London Luton (England) und Berlin Schönefeld (Deutschland) an. Mit Bristol (England) bedient easyJet eine neue Destination von Wien aus. Jährlich fliegen mehr als 66 Millionen Passagiere mit easyJet, 12 Millionen davon sind Geschäftsreisende. easyJet operiert mit einer Flotte von mehr als 230 Flugzeugen und bietet über 750 Strecken zu 130 Flughäfen in 33 Ländern an. Über 300 Millionen Europäer wohnen weniger als eine Stunde Fahrzeit von einem easyJet Flughafen entfernt, mehr als bei jeder anderen Airline.
Der Deutsche Matthias Dolderer hat die große Überraschung bei der vierten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft im ungarischen Budapest nur denkbar knapp verpasst. In der Round of 8 war der 44-Jährige im Duell gegen den WM-Führenden Paul Bonhomme der schnellere Pilot im Track, kassierte allerdings eine Zeitstrafe und schied unglücklich aus. Nach durchwachsenen Trainingssessions und einem enttäuschenden Qualifying hatte sich Dolderer am Abend vor dem Rennen im Kreise der Familie und Freunde neues Selbstvertrauen für das Rennen geholt. Das zahlte sich bereits in der Auftaktrunde, der Round of 14, aus.
Im ersten Halbjahr 2015 nutzten fast eine Million Passagiere den Dortmunder Flughafen (932.103) und somit 6,0 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Auch für das zweite Quartal des Jahres verzeichnet der Dortmund Airport weiter steigende Passagierzahlen. Insgesamt 550.871 Fluggäste und damit 15.045 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres nutzten den Ruhrgebietsflughafen im zweiten Jahresviertel. Das entspricht einem Wachstum von 2,8 Prozent. Gerade der besonders starke März brachte 8,6 Prozent mehr Passagiere, insgesamt 177.763.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Müller wurde durch die Mitglieder des Aufsichtsrats der FBB einstimmig gewählt. Er folgt auf Brandenburgs Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider, der das Amt seit Dezember 2014 als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender kommissarisch ausgeübt hatte und künftig den Projektausschuss führen wird. Neu im Aufsichtsrat sind zudem Gabriela Pantring, Vorstandsmitglied der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), und Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin.
Nach einer Sicherheitslandung eines zweimotorigen Flugzeugs vom Typ Partenavia P68 war der Dortmund Airport heute zeitweise für den Flugbetrieb gesperrt. Seit 13:20 Uhr findet wieder Flugbetrieb statt. Bereits vorab wurde die Feuerwehr vom Tower alarmiert und stand am Rand der Start- und Landebahn bereit. Nach der erfolgten Bergungsfreigabe durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wird umgehend die Bergung der P68 eingeleitet. Nach der erfolgreichen Bergung der Maschine wurde die Start- und Landebahn wieder freigegeben.
Dank eines hervorragenden Wirtschaftsergebnisses 2014 schüttet die Flughafen München GmbH (FMG) an ihre drei Gesellschafter 30 Millionen Euro aus dem Gewinn aus. Der Betrag wird entsprechend der Gesellschafteranteile an den Freistaat Bayern (51 Prozent), die Bundesrepublik Deutschland (26 Prozent) und die Stadt München (23 Prozent) abgeführt. Rein formal steht die Zustimmung der Stadt München zur Gewinnverwendung noch unter Gremienvorbehalt. Bei einem Konzernumsatz in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro hatte der FMG-Konzern ein Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) von rund 100 Millionen Euro erzielt.
Baubeginn für die neue Räder- und Bremsenwerkstatt der Lufthansa Technik AG am Frankfurter Osthafen. Knapp 60 Millionen Euro investiert das Unternehmen in die neue Fertigungsstätte, die alle Anforderungen an eine Lean Production, eine ergonomische Arbeitsumgebung und ein nachhaltig entwickeltes und zu betreibendes Gebäude erfüllen wird.