Am Flughafen Frankfurt setzte sich in der ersten Jahreshälfte 2015 das Wachstum der Passagierzahlen fort. Insgesamt 28,9 Millionen Passagiere bedeuteten ein kräftiges Plus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und eine neue Höchstmarke fürs Halbjahr. Dabei stieg der Durchschnittswert "Passagiere pro Passagierflug" auf 135,4 und lag so hoch wie nie zuvor in Frankfurt. Die Höchststartgewichte stiegen um 3,3 Prozent auf 14,4 Millionen Tonnen an, während die Zahl der Flugbewegungen bei 229.582 Starts und Landungen stabil blieb (plus 0,2 Prozent). Das Cargo-Aufkommen hingegen verzeichnete ein Minus von 1,8 Prozent auf rund 1,04 Millionen Tonnen.
Auch das Verkehrsergebnis im Monat Juni spiegelt die laufende Konsolidierungsstrategie der Austrian Airlines wider: Der Kontinentalverkehr ist durch das schwache Geschäft in Osteuropa mit Krise zwischen Russland und derUkraine rückläufig, wenn auch nicht so stark wie in den Vormonaten. Zuwächse gibt es trotz Krise im Nahen Osten hingegen im Interkontinentalgeschäft. Während der Europaverkehr im Monat Juni mit minus 1,4 Prozent auf 908.000 Fluggäste rückläufig war, wuchs der Interkontinentalverkehr im selben Monat um plus 5,8 Prozent auf 159.000 Fluggäste.
Lander Philae hat am 09. Juli 2015 von 19:45 Uhr bis 20:07 Uhr erneut Daten gesendet – darunter auch Messdaten des Instruments CONSERT. Auch wenn die Verbindung dabei mehrfach abbrach, blieb ein Kontakt zu Philae über insgesamt zwölf Minuten stabil. "Philaes Lebenszeichen beweist uns, dass die Kommunikationseinheit am Lander weiterhin funktioniert und unsere Kommandos empfängt", sagt DLR-Ingenieur Dr. Koen Geurts aus dem Lander-Kontrollraumteam am DLR Köln. Dabei war die Stimmung in den letzten Tagen durchaus durchwachsen gewesen.
Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS läutet mit ihren neun Boeing 777-300ER ab Januar 2016 eine neue Ära auf der Langstrecke ein. In der SWISS Konfiguration werden die Flugzeuge mit insgesamt 340 Sitzplätzen ausgestattet und in allen drei Reiseklassen über eine hochmoderne Kabinenausstattung verfügen.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Klage von Anwohnern gegen die Betriebsgenehmigung des Flughafens Köln/Bonn abgelehnt. Die Kläger wollten gerichtlich feststellen lassen, dass der Flughafen nicht als planfestgestellt gilt. Das Gericht hat in seinem Urteil bestätigt, dass die Genehmigungslage des Flughafens rechtmäßig ist. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Das Oberverwaltungsgericht hat mit dem heutigen Urteil die Bestandskraft der Betriebsgenehmigung und die Rechtsauffassung des Flughafens somit nochmals bestätigt.
Aufgrund der Sommerferien herrscht an den kommenden Wochenenden am Flughafen Zürich Hochbetrieb. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Passagiere das Reisen angenehmer und effizienter gestalten. Auch in diesem Jahr werden die Sommerferien wieder zu einem Großandrang am Flughafen Zürich führen – an Spitzentagen werden bis zu 95.000 Passagiere erwartet. Zum Vergleich: An einem durchschnittlichen Tag reisen knapp 70.000 Passagiere über den Flughafen Zürich (Statistik von 2014). Die erwarteten Verkehrsspitzen an den Sommerferienwochenenden, verbunden mit verschiedenen laufenden Bauarbeiten erfordern von allen Flughafenpartnern eine gute Koordination.