Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH tritt Berichten entgegen, die den Eindruck vermitteln könnten, die Betreibergesellschaft der Berliner Flughäfen könnte durch die verschobene Inbetriebnahme des BER einen finanziellen Vorteil erzielt haben. Darin heiße es, die Summe sei dem Vernehmen nach deutlich höher, als die FBB selbst wegen der BER-Nichteröffnung an Airlines oder andere betroffene Firmen bisher zahlte. Die Autoren beziehen sich damit auf eine angebliche Zahlung einer Managerhaftpflichtversicherung in Höhe von 12 Mio. Euro an die Flughafengesellschaft und rechnet diese gegen angebliche Zahlungen der FBB auf.
Im Juni 2015 sind 2.311.757 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg im Juni 2015 um 2,1 Prozent auf 1.635.039. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 29,1 Prozent (-0,9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 2,3 Prozent auf 670.264. Mit 23.604 Flugbewegungen sank im Juni 2015 deren Anzahl um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 115 Fluggästen 2,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Jedes Jahr vergessen die Passagiere am Hamburg Airport etliche Gegenstände. Die Fundstücke, ob Bücher, Handys oder Laptops, werden nach einer dreimonatigen Aufbewahrungsfrist im Fundbüro des Airport Offices öffentlich versteigert. Der Erlös der Versteigerungen wird traditionell für einen guten Zweck gespendet.
Am Flughafen Stuttgart wurden im ersten Halbjahr nach vorläufigen Berechnungen 4.692.799 Fluggäste gezählt, das sind 7,9 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr (4.350.928 Fluggäste). Mit 61.760 Starts und Landungen von Januar bis Juni gab es dabei 3,4 Prozent mehr Flugbewegungen als im Vergleichszeitraum (59.758 Bewegungen). "Wir sind ab Jahresbeginn unerwartet stark gestartet, und der Trend hat stetig zugelegt. Unsere etablierten Airlines stellen sich dem Wettbewerb und die Angebote der neuen Airlines Easyjet und Ryanair werden vom Markt gut angenommen. Ohne die Streiks beim Sicherheitspersonal und bei den Piloten wäre das Wachstum wohl noch deutlicher ausgefallen", bilanzierte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG).
Mit einer Boeing B747-400 startet der FC Bayern am 16. Juli zu der "Audi Summer Tour China 2015", einer zehntägigen China-Reise. Das Langstreckenflugzeug mit der Kennung D-ABVU wurde einmalig mit dem FC Bayern Logo und einem speziellen Schriftzug beklebt. Der "Jumbo" landet an diesem Donnerstag voraussichtlich um 17:00 Uhr aus Frankfurt und startet mit der Mannschaft, den Trainern und Gästen gegen 20:00 Uhr von München nach Peking. Weitere Stationen sind Shanghai und Guangzhou. Insgesamt werden drei Spiele ausgetragen: Gegen den FC Valencia (Peking), Inter Mailand (Shanghai) und Guangzhou Evergrande (Guangzhou).
Ein kleine Gruppe Länder drängt hastig und ohne die dadurch entstehenden Konsequenzen zu beachten auf eine vollständige Liberalisierung des globalen Luftverkehrs. Der Vorschlag liegt zurzeit auf dem Tisch der zuständigen Kommission der ICAO und besitzt das Potential die Errungenschaften im Bereich der Flugsicherheit, Wirtschaftlichkeit und der Arbeitnehmerrechte zu beschädigen. "Dies ist wie TTIP für den Luftverkehr, aber auf einem globalen Level – vollständige, sofortige, weltweite Liberalisierung, durch die sich über Nacht die Luftverkehrsindustrie verändert", sagt Dirk Polloczek, Präsident der European Cockpit Association (ECA).
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz hat den Lärmbelastungskataster für den Flughafen Zürich publiziert. Die Ausarbeitung der Lärmbelastungskataster ist eine der Grundlagen, um Maßnahmen gegen den Fluglärm zu treffen. Die Schweizer Gesetzgebung für den Umweltbereich (Umweltschutzgesetz und Lärmschutzverordnung) überträgt der zuständigen Behörde die Aufgabe, in einem Kataster die Lärmimmissionen von Luftfahrtanlagen festzuhalten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ist deshalb verpflichtet, die Lärmkurven für Luftfahrteinrichtungen darzustellen.
Die Anzahl der abgefertigten Passagiere stieg im Juni 2015 im Vorjahresvergleich um 1,7 Prozent auf insgesamt 2.170.898 an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg ebenfalls im selben Zeitraum um 1,9 Prozent an. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2015 einen Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber dem Juni 2014. Die Flugbewegungen sanken um 0,8 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) entwickelte sich hingegen mit Plus 5,0 Prozent positiv. Das Frachtaufkommen stieg im Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent.
Schon seit Jahren fordert die Vereinigung Cockpit (VC), dass die Luft an Bord von Flugzeugen absolut frei von jeglichen giftigen Rückständen sein muss. Besonders Ölrückstände haben in der Atemluft an Bord nichts verloren – sie können potenziell starke Auswirkungen auf die Gesundheit der Passagiere und der Crews haben.
Sie stattet der Metropolregion Nürnberg ihren traditionellen Besuch ab: die älteste noch fliegende Junkers JU 52, betrieben von der Lufthansa Stiftung, gibt sich die Ehre. Zwischen Dienstag 14. Juli und Dienstag 21. Juli können Luftfahrtbegeisterte Rundflüge in der fliegenden Legende buchen. Das erste Ganzmetallflugzeug der Welt trägt den liebevollen Spitznamen "Tante Ju".
Die Performance Based Navigation Study Group (PBNSG) der ICAO beschäftigt sich auf höchster Ebene mit modernen Navigationmöglichkeiten und allem was über die konventionelle Navigation von Funkfeuer zu Funkfeuer hinausgeht. Dort werden auch international gültige Navigationsstandards und -verfahren festgelegt. Mit der technischen Weiterentwicklung in diesem Bereich werden auch die Anwendungen entsprechender Verfahren immer vielfältiger. Es gibt mittlerweile fast überall nicht nur einfache RNAV-Anflüge, sondern auch modernere Verfahren wie Radius-To-Fix-Turns, Curved Approaches und PBN-to-ILS-Transitions.
Die europäische Agentur für Luftaufsicht (European Aviation Safety Agency, EASA) und ide International Air Transport Association (IATA) haben eine Veröffentlichung angekündigt, die den Trainingskatalog für Berufspiloten um Situationen erweitern soll, die potenziell zum Verlust der Kontrolle führen können. Die so genannten "upset prevention and recovery training" (UPRT)-Anforderungen zielen darauf, Piloten besser auf unerwartete Situationen vorzubereiten, die die Kontrolle gefährden. Alle europäischen Fluggesellschaften und kommerzielle Business Jet Betreiber müssen diese Regeln bis Mai 2016 umsetzen.