Eine Arbeitsgruppe des Flughafenverbandes ADV hat Leitlinien für eine gute Bürgerbeteiligung bei Ausbauvorhaben an den deutschen Flughäfen entwickelt. In der Arbeitsgruppe waren Fachexperten der großen, mittleren und kleinen Airports in ganz Deutschland sowie des größten österreichischen Flughafens Wien Schwechat (ICAO: LOWW) vertreten. Die Leitlinien für eine gute Bürgerbeteiligung wurden heute in Berlin vorgestellt.
Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder von Donnerstag, 06.11.2014 ab 02:00 Uhr, bis Montag, 10.11.2014, 04:00 Uhr zu einem Streik im Nah- und Fernverkehr aufgerufen. Passagiere, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen Stuttgart an- und abreisen, sollten sich für ihre Anfahrt über den jeweils aktuellen Stand informieren. Die S-Bahnlinie S 2 wird den Flughafen während des Streiks stündlich anfahren. Ebenfalls stündlich, mit einem halbstündigen Abstand zu den Abfahrten der S-Bahn, verkehrt ein Busersatzverkehr zwischen dem Terminal und dem Albplatz in Stuttgart-Degerloch.
Das Karlsruher Urteil entfacht die Diskussion um die Luftverkehrsteuer erneut. "Die zentrale Frage ist ja nicht, ob Herr Schäuble nach der Verfassung eine Milliarde Euro pro Jahr kassieren darf, sondern welchen Schaden diese Steuer für unsere Wirtschaft anrichtet", erklärte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Das Gericht hatte auch die Zielsetzung von Steuereinnahmen erwähnt. Dagegen mache die Luftverkehrsteuer die deutschen Fluggesellschaften flügellahm, so der BDL.
Das Luftverkehrsteuergesetz ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute verkündetem Urteil entschieden. Die Erhebung und Ausgestaltung der in die Gesetzgebungskompetenz des Bundes fallenden Steuer verstößt nicht gegen das Gleichheitsgebot. Sie verletzt auch nicht die Berufsfreiheit der Luftverkehrsunternehmen und der Passagiere.
Der Traum aus 1001 Nacht ist ab sofort nur noch gut vier Flugstunden von Hamburg entfernt: Die Berliner Fluggesellschaft Germania hat am Dienstagvormittag eine neue Verbindung in die Trenddestination Marrakesch aufgenommen. Die Gäste des Premierenflugs wurden vor dem Boarding am Hamburg Airport stilecht mit marokkanischem Minztee und traditionellem Gebäck auf ihr Urlaubsziel eingestimmt. Marrakesch wird zweimal wöchentlich und ab Norddeutschland ausschließlich von Germania nonstop angesteuert.
Mit der ersten NORAH (Noise Related Annoyance, Cognition and Health) Teilstudie wurde die Wirkung von Lärm auf die Leseleistung und Lebensqualität von Grundschülern umfassend analysiert. "Die Ergebnisse haben die Basis für eine sachlich fundierte Diskussion zu den Auswirkungen von Lärm auf Zweitklässler geschaffen. Zudem hat sich gezeigt, dass die Luftfahrt mit ihren bisherigen Maßnahmen zum Lärmschutz auf dem richtigen Weg ist!" sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft heute in Berlin.
Der Einfluss von Fluglärm auf die Lesefähigkeiten von Kindern ist messbar, aber insgesamt vergleichsweise gering. Deutlich stärker sollen andere Faktoren, wie beispielsweise sozioökonomische Einflüsse oder unterrichtliche Rahmenbedingungen wirken. Das ist ein Ergebnis des nun in Frankfurt vorgestellten Moduls III der sogenannten NORAH-Studie. Weiterhin zeigt die Studie, dass Fluglärm keine Auswirkungen auf die Ausprägung sogenannter Vorläuferfähigkeiten wie etwa das Verstehen von Worten oder das Hören von Silben hat.
Es wurde in der ägyptischen Historie gestöbert, neue Wortschöpfungen erfunden und nach geeigneten Vergleichen gesucht – insgesamt rund 8.300 Namensvorschläge für den Landeplatz J von Lander Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko wurden beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der französischen Raumfahrtagentur CNES, der italienischen Raumfahrtagentur ASI und der europäischen Weltraumorganisation ESA eingereicht. Das "Steering Committee" des Landers stimmte als Jury ab und entschied sich für "Agilkia", die Insel, auf die der Tempel von Philae versetzt wurde.
In gestrigen Berichten wurde von sogenannten "Extrakosten" für den BER in Höhe von 3,2 Milliarden Euro berichtet. Dies ist eine irreführende Aussage. Richtig ist, dass es sich bei dem zitierten Dokument um ein illegal entwendetes internes Papier der FBB handelt. In dem Papier wird ein strategischer Ausblick bis zum Jahr 2035 gegeben, in dem die FBB mit deutlich mehr Passagieren rechnet als heute. Das Papier bündelt interne Überlegungen zu diesem Thema, stand aber zu keinem Zeitpunkt zur Entscheidung an.
Von Stuttgart aus mit Germanwings nach Nordafrika reisen. Im kommenden Sommer bietet die deutsche Airline eine wöchentliche Verbindung ab Baden-Württemberg zum internationalen Flughafen von Tunis an. Germanwings-Gäste können dann einmal pro Woche günstig und bequem in die tunesische Hauptstadt fliegen. Flugtag ist jeweils der Freitag: Dann verlässt ein Jet der deutschen Airline um 22:40 Uhr den Stuttgarter Flughafen und landet gegen 24:00 Uhr in der Nacht in der Metropole in unmittelbarer Nähe der Mittelmeerküste.
Ryanair bedankt sich am heutigen "Thank You Tuesday" bei seinen 89 Millionen Kunden europaweit mit einer ganz besonderen Aktion: Alle Kunden, die heute einen Flug für Januar 2015 buchen, bekommen einen Preisnachlass von 25 Prozent. Das Angebot für den "Thank You Tuesday" gilt 24 Stunden von 00.01 Uhr des 04. November 2014 und besteht für alle Flüge im Januar 2015 auf über 1.600 Strecken, die mehr als 180 Flughäfen in 30 Ländern in ganz Europa und Nordafrika verbinden.
Germanwings bietet im kommenden Sommer ab Hamburg noch mehr Italien: zum 09. Mai 2015 startet die deutsche Airline eine neue Strecke nach Bari, der Hauptstadt Apuliens. Sie wird dann einmal pro Woche jeweils samstags angeflogen. Germanwings startet jeden Samstag um 15:00 Uhr in den Südosten Italiens und erreicht den Flughafen von Bari planmäßig um 17:25 Uhr. Der Rückflug verlässt die italienische Region um 18:00 Uhr und erreicht die Hansestadt wieder um 20:40 Uhr.