Am 01. August 2014 bestätigten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Telespazio, ein Unternehmen von Finmeccanica/Thales, ihre Zusammenarbeit für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo. Das DLR setzt damit seine erfolgreiche Partnerschaft im Galileo-Programm mit Telespazio fort. Der Betrieb des Galileo-Systems erhalte damit Stabilität und Kontinuität – auch zukünftig, teilte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, mit.
Mit Dezember 2014 werden einheitliche europäische Luftverkehrsregeln eingeführt (Standardized European Rules of the Air – SERA). Um ganz aktuell dazu informieren zu können, findet der Season Opener 2014 von Austro Control im Herbst statt. Mit Implementierung von SERA und Novellierung der LVR wird auch die österreichische Luftraumstruktur maßgeblich geändert, viele CTR und TMA erhalten andere Dimensionen. Über hundert Karten wurden von Austro Control Kartographie neu gezeichnet, die meisten davon werden bei den Season Opener Veranstaltungen auch erhältlich sein.
Airbus Defence and Space hat von Eutelsat, einem der weltweit führenden Satellitenbetreiber, einen Auftrag für die Entwicklung und den Bau eines leistungsstarken und hochinnovativen Telekommunikationssatelliten erhalten, der ein C-Band, Ku-Band- und eine "High Throughput"-Nutzlast tragen soll. Der Start des neuen Satelliten ist für die erste Jahreshälfte 2017 vorgesehen. EUTELSAT 172B wird der erste europäische Satellit sein, der zur Positionierung im Orbit einen elektrischen Antrieb nutzt.
Im Rahmen einer Fallstudie zum Thema Schädigung des Nervensystems durch kontaminierte Kabinenluft wurde der mit 43 Jahren verstorbene Pilot Richard Westgate untersucht, der chronische neurologische Symptome aufwies. Nach längerer Leidenszeit verstarb er, stellte jedoch zuvor seinen Körper für wissenschaftliche Untersuchungen post mortem zur Verfügung.
Gelungener Produktionsanlauf am chinesischen Standort von Recaro Aircraft Seating: Nach erfolgreicher Zertifizierung des Werks Anfang 2014 sind in Qingdao nun erstmals Economy-Class-Sitze des Typs BL3520-RAC vom Band gelaufen. Ausgeliefert wurden sie an die chinesische Fluggesellschaft Shandong Airlines für die Neuausstattung ihrer Boeing-737-Flotte. Im Juli 2014 haben die ersten Flugzeuge mit Recaro an Bord abgehoben.
Die Flughafen München GmbH (FMG) betreibt seit der Flughafeneröffnung im Jahre 1992 zwei ortsfeste Messstationen auf dem Flughafengelände, mit denen die Auswirkungen des Airport-Betriebs auf die Luftqualität untersucht werden. Wie bei den langfristigen Messungen festgestellt wurde, liegt das Immissionsniveau am Flughafen bei nahezu allen Messgrößen etwa auf dem Niveau, das an Messstellen in typischen Stadtrandlagen ermittelt wird. Jetzt hat die FMG als erster Flughafenbetreiber Deutschlands zusätzlich eine mobile Messanlage angeschafft. Mit Hilfe dieser Messstation sollen Erkenntnisse über die Luftqualität in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens gewonnen werden.
Die Flughafen Wien AG wird gegen dieses erstinstanzliche Urteil Rechtsmittel ergreifen. Der ehemalige Flughafen-Vorstand des Vienna Airports forderte 728.000 Euro, von denen ihm in einem gestern zugestellten Urteil des Landesgerichts Korneuburg 346.000 Euro zugesprochen wurden. Im gegenständlichen Verfahren geht es um die Auflösung des Dienstverhältnisses des ehemaligen Vorstands der Flughafen Wien AG mit 31. Dezember 2011. Während die Flughafen Wien AG das Dienstverhältnis zu diesem Termin als rechtmäßig beendet betrachtet, sieht Gabmann diese vorzeitige Vertragsauflösung als vorbehaltlich eines Konsulentenvertrags vereinbart.
Keine 2.000 Kilometer trennen die ESA-Sonde Rosetta und Lander Philae mehr von ihrem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Bilder der OSIRIS-Kamera deuten bereits an, was Sonde und Lander vor Ort erwartet: "Die Oberfläche sieht relativ rau aus, es bleibt abzuwarten, ob es sich um Einschlagskrater handelt oder um Strukturen, die sich aus der kometaren Aktivität ergeben", sagt Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Werner Rothenbächer (59) hat die Position als Geschäftsführer der airberlin technik GmbH, dem luftfahrttechnischen Betrieb innerhalb der airberlin group, übernommen. Er folgt in dieser Aufgabe auf Marco Ciomperlik, der im airberlin Management Board die Funktion des Chief Restructuring Officer (CRO) übernommen hat, um den Neustrukturierungs- und Turnaround-Prozess der airberlin zu koordinieren und zu steuern. Werner Rothenbächer ist gleichzeitig als Senior Vice President Technical innerhalb des Ressorts des Chief Operating Officer für die technische Operation der Airline (Maintenance Systems) zuständig.
In den vergangenen Monaten haben Piloten häufig ihre Start- und Landezeiten nicht beim Aeronautical Information Service Centre (AIS-C) gemeldet, für die sie zuvor einen Flugplan aufgegeben hatten. Luftfahrzeugführer sind per Gesetz beim Fliegen von und zu unkontrollierten Verkehrslandeplätzen verpflichtet, die tatsächliche Start- und Landezeit unverzüglich zu melden. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH appelliert an die Piloten, die Vorschriften zu einzuhalten
Austrian Airlines, Österreichs und Osteuropas führende Fluglinie, hat das zweite Quartal 2014 mit einem operativen Ergebnis von 10 Millionen Euro positiv abgeschlossen. Aufgrund des traditionell schwachen 1.Quartals liegt das operative Ergebnis im ersten Halbjahr bei -44 Mio. Euro (1.Halbjahr 2013: -35 Mio. Euro). Der Rückgang um 9 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr steht im Zusammenhang mit der Bildung für finanzielle Vorsorgen zur Abgeltung von Ansprüchen aus dem Rechtsstreit für eine mögliche Nachwirkung des Kollektivvertrags Bord.
Ende Juli hat der brasilianische Systemhersteller Atech die Ausschreibung der indischen Airports Authority of India (AAI) für ein Verkehrsflusssteuerungssystem gewonnen. Atech vertreibt das System „SkyFlow“ gemeinsam mit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH weltweit. Die Lösung soll innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre implementiert werden. Die DFS bringt ihre langjährige Erfahrung in der Verkehrsflusssteuerung (ATFM) in das Projekt ein und wird Atech bei der Erstellung des Sicherheitsnachweises, der operativen Trainingspläne und der Zertifizierung des Systems unterstützen.
Heute wurde der DRF Luftrettung am Airbus Helicopters-Produktionsstandort Donauwörth der weltweit erste Hubschrauber des Typs EC 145 T2 übergeben. Hierbei handelt es sich um eine von insgesamt 20 Maschinen, mit der die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation in den kommenden Jahren sukzessive ihre BK 117- und Bell 412-Flotte austauschen wird.
Noch größer und anspruchsvoller: Anfang Juli wurde das europäische Forschungsprogramm Clean Sky 2 offiziell gestartet. Es ist wesentlich umfangreicher als das Vorgängerprogramm Clean Sky. Auch die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, hat ihr Engagement ausgeweitet: Sie agiert als eines von 16 Lead-Unternehmen der Luftfahrtbranche in Europa und arbeitet an der weiteren Optimierung von Niederdruckturbinen und Hochdruckverdichtern.