Es war der Höhepunkt nach dem gewonnenen Finale im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro im vergangenen Monat: 36 Stunden später flog der "Fanhansa-Siegerflieger", eine Boeing 747-8, in 700 Metern Höhe über die Fanmeile in Berlin – 500.000 Fans jubelten. Der auf den Namen der Landeshauptstadt "Potsdam" getaufte Jumbo-Jet präsentiert neben dem Fanhansa-Schriftzug auch den Dank von Lufthansa und aller Fans an das deutsche Team für die fulminante Leistung in Brasilien.
Die Airbus Group und Safran haben beschlossen, Alain Charmeau (58) zum Chief Executive Officer (CEO) ihres künftigen Joint Ventures im Bereich Trägersysteme zu nominieren. Charmeau ist derzeit Head of Operations des Bereichs Space Systems der Division Airbus Defence and Space. Die CEOs von Airbus Group und Safran, Tom Enders und Jean-Paul Herteman, einigten sich zudem darauf, Marc Ventre (63), derzeit stellvertretender CEO und zuständig für das operative Geschäft von Safran, als Chairman des Board of Directors des neuen Joint Ventures zu nominieren.
Was auf der Erde für Kälterekorde steht, ist für einen Kometen aus Staub und Eis noch längst nicht der Tiefpunkt: Gerade einmal minus 70 Grad Celsius haben die Wissenschaftler des Instruments VIRTIS als durchschnittliche Temperatur für den Kometen Churyumov-Gerasimenko gemessen, auf dem im November 2014 das Landegerät Philae unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufsetzen soll.
Condor weist aktuelle Berichterstattungen zur Qualität der Kabinenluft als irreführend zurück. An Bord von Condor-Flugzeugen war es vereinzelt zu Vorkommnissen mit der Kabinenluft gekommen. Bereits 2009, also unmittelbar mit Bekanntwerden der Thematik, gab Condor als erste deutsche Airline eine Studie zur Qualität der Kabinenluft in ihrer gesamten Flotte in Auftrag. Sie wurde durch das unabhängige Institut Fresenius (SGS) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass bei keiner der umfangreichen Luftmessungen Belastungen in der Kabinenluft nachgewiesen werden konnten.
Für 31 junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 27 Jahren begann nun wieder die Ausbildung bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Das Interesse an Ausbildungsplätzen bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist weiterhin groß: Rund 900 Bewerbungen sind für diesen Ausbildungsjahrgang eingegangen. Nach dem Auswahlverfahren starten nun 20 Auszubildende in kaufmännischen oder technischen Berufen und elf Studenten in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung bei der Flughafengesellschaft. Insgesamt stehen aktuell 88 Azubis und Studenten in einem Ausbildungsverhältnis mit der Flughafengesellschaft.
Am 01. August 2014 bestätigten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Telespazio, ein Unternehmen von Finmeccanica/Thales, ihre Zusammenarbeit für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo. Das DLR setzt damit seine erfolgreiche Partnerschaft im Galileo-Programm mit Telespazio fort. Der Betrieb des Galileo-Systems erhalte damit Stabilität und Kontinuität – auch zukünftig, teilte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, mit.
Mit Dezember 2014 werden einheitliche europäische Luftverkehrsregeln eingeführt (Standardized European Rules of the Air – SERA). Um ganz aktuell dazu informieren zu können, findet der Season Opener 2014 von Austro Control im Herbst statt. Mit Implementierung von SERA und Novellierung der LVR wird auch die österreichische Luftraumstruktur maßgeblich geändert, viele CTR und TMA erhalten andere Dimensionen. Über hundert Karten wurden von Austro Control Kartographie neu gezeichnet, die meisten davon werden bei den Season Opener Veranstaltungen auch erhältlich sein.
Airbus Defence and Space hat von Eutelsat, einem der weltweit führenden Satellitenbetreiber, einen Auftrag für die Entwicklung und den Bau eines leistungsstarken und hochinnovativen Telekommunikationssatelliten erhalten, der ein C-Band, Ku-Band- und eine "High Throughput"-Nutzlast tragen soll. Der Start des neuen Satelliten ist für die erste Jahreshälfte 2017 vorgesehen. EUTELSAT 172B wird der erste europäische Satellit sein, der zur Positionierung im Orbit einen elektrischen Antrieb nutzt.
Im Rahmen einer Fallstudie zum Thema Schädigung des Nervensystems durch kontaminierte Kabinenluft wurde der mit 43 Jahren verstorbene Pilot Richard Westgate untersucht, der chronische neurologische Symptome aufwies. Nach längerer Leidenszeit verstarb er, stellte jedoch zuvor seinen Körper für wissenschaftliche Untersuchungen post mortem zur Verfügung.
Gelungener Produktionsanlauf am chinesischen Standort von Recaro Aircraft Seating: Nach erfolgreicher Zertifizierung des Werks Anfang 2014 sind in Qingdao nun erstmals Economy-Class-Sitze des Typs BL3520-RAC vom Band gelaufen. Ausgeliefert wurden sie an die chinesische Fluggesellschaft Shandong Airlines für die Neuausstattung ihrer Boeing-737-Flotte. Im Juli 2014 haben die ersten Flugzeuge mit Recaro an Bord abgehoben.
Die Flughafen München GmbH (FMG) betreibt seit der Flughafeneröffnung im Jahre 1992 zwei ortsfeste Messstationen auf dem Flughafengelände, mit denen die Auswirkungen des Airport-Betriebs auf die Luftqualität untersucht werden. Wie bei den langfristigen Messungen festgestellt wurde, liegt das Immissionsniveau am Flughafen bei nahezu allen Messgrößen etwa auf dem Niveau, das an Messstellen in typischen Stadtrandlagen ermittelt wird. Jetzt hat die FMG als erster Flughafenbetreiber Deutschlands zusätzlich eine mobile Messanlage angeschafft. Mit Hilfe dieser Messstation sollen Erkenntnisse über die Luftqualität in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens gewonnen werden.
Die Flughafen Wien AG wird gegen dieses erstinstanzliche Urteil Rechtsmittel ergreifen. Der ehemalige Flughafen-Vorstand des Vienna Airports forderte 728.000 Euro, von denen ihm in einem gestern zugestellten Urteil des Landesgerichts Korneuburg 346.000 Euro zugesprochen wurden. Im gegenständlichen Verfahren geht es um die Auflösung des Dienstverhältnisses des ehemaligen Vorstands der Flughafen Wien AG mit 31. Dezember 2011. Während die Flughafen Wien AG das Dienstverhältnis zu diesem Termin als rechtmäßig beendet betrachtet, sieht Gabmann diese vorzeitige Vertragsauflösung als vorbehaltlich eines Konsulentenvertrags vereinbart.
Keine 2.000 Kilometer trennen die ESA-Sonde Rosetta und Lander Philae mehr von ihrem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Bilder der OSIRIS-Kamera deuten bereits an, was Sonde und Lander vor Ort erwartet: "Die Oberfläche sieht relativ rau aus, es bleibt abzuwarten, ob es sich um Einschlagskrater handelt oder um Strukturen, die sich aus der kometaren Aktivität ergeben", sagt Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).